Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Spitzenspiel zwischen Rammersweier und Diersheim
Lukas Hoffmann und der FV Zell-Weierbach möchte den Schwung vom Wochenende mitnehmen.  Bildquelle Iris Rothe

Durbachtal II erwartet Schutterwald II.

Zum brisanten Topspiel kommt es am 16. Spieltag der Kreisliga A Nord zwischen Ligaprimus FV Rammersweier und dem Tabellendritten SV Diersheim.

 

Rammersweier - Diers­heim (So., 14 Uhr)

Zwar konnte der FV Rammersweier im Heimspiel gegen den FV Schutterwald II das spielerisch hohe Level nach der Pause nicht halten, dennoch fuhr der Spitzenreiter einen souveränen 4:0-Sieg ein. „In Durchgang eins haben wir einen tollen Fußball gezeigt und schöne Tore erzielt“, resümierte Trainer Umberto Vulcano zufrieden. Vor heimischem Publikum erwartet der Tabellenführer nun den Dritten SV Diersheim zum Topspiel. „Das ist ein absolutes Highlight vor der Winterpause. Die Gäste kommen mit sehr guten Einzelspielern an, deshalb freuen wir uns auf die Begegnung“, so Vulcano, der mit einer temporeichen Partie rechnet.

Beim 3:2-Sieg in Bodersweier machte es sich der SV Diersheim laut Trainer Armin Reichmann gegen einen kampfstarken Gegner aufgrund mangelnder Chancenauswertung und schwacher ersten Halbzeit unnötig schwer. „Jetzt fahren wir zu der stärksten Mannschaft der Liga. Im Hinspiel waren wir absolut chancenlos. Auch wenn wir als Außenseiter ins Spiel gehen, möchten wir dieses Mal vieles besser machen und versuchen für eine Überraschung zu sorgen“, freut sich Reichmann auf das Gastspiel in Rammersweier. Personell sieht es bei Diersheim allerdings nicht gut aus. „Rammersweier hat keinen Schwachpunkt und eine überragende Offensive. Deshalb muss bei uns alles passen. Aber im Fußball ist ja vieles möglich“, weiß Reichmann.

 

Ödsbach - Zell­-Weierbach (So., 14 Uhr)

Von einem absolut verdienten Sieg sprach Zell-Weierbachs Trainer Oliver Potratz nach dem 5:2-Erfolg beim Tabellenvierten Urloffen. „Wir waren von Beginn an die bessere Mannschaft. Jetzt gilt es an die tolle Leistung anzuknüpfen.“ Beim SV Ödsbach, der auf Platz zehn vorgerückt ist und sich etwas Luft im Kampf um den Ligaverbleib verschaffen konnte, erwartet die PotratzTruppe eine harte Nuss. „Der Gastgeber ist kämpferisch stark und braucht jeden Punkt. Deshalb müssen wir hellwach sein“, so der Coach, der etwas Zählbares entführen möchte. Noah Bernhard und Andreas Falk fallen aber verletzt aus.

Von einer aus Sicht des SV Ödsbach bitteren und unverdienten Niederlage gegen Zusenhofen berichtet Trainer Patrick Braun und richtet gleichzeitig den Blick nach vorne: „Wir müssen und werden das 0:1 schnell abhaken. Im Hinspiel konnten wir in ZellWeierbach einen Punkt holen. Beim Blick auf die Tabelle wären wir mit diesem Ergebnis wohl auch wieder zufrieden.“

 

Durbachtal II - Schutter­wald II (So., 15 Uhr)

Jannik Riether, Trainer des SC Durbachtal II, war unterm Strich zufrieden mit dem 2:1-Erfolg bei der SG Freistett/ Rheinbischofsheim II. „Allgemein hätten wir uns mehr Kontrolle gewünscht, aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen sind wir jedoch froh über das gute Egebnis.“ Im letzten Heimspiel des Jahres möchte der Tabellenachte gewinnen, um auf einem einstelligen Rang zu überwintern. „Wir kennen die Stärken des Gegners und werden uns darauf einstellen. Zu Hause haben wir seit August kein Spiel mehr verloren, diese Serie wollen wir fortführen“, gab Riether, der auf Matthias Dautner verzichten muss, die Marschroute vor.

Obwohl der FV Schutterwald II beim Tabellenführer FV Rammersweier verlor, fühlte sich das 0:4 nicht unbedingt wie eine Niederlage an. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir eine super Partie abgeliefert. In der Defensive haben wir nichts mehr zugelassen, und vorne war der ein oder andere Treffer möglich“, zog Trainer Michael Rudolf sein Resümee. Mit neuem Selbstvertrauen fährt man nun zum vier Ränge besser platziertenSC Durbachtal II. „Da haben wir ein hartes Spiel gegen einen guten Gegner vor der Brust“, sagte der Coach, der mit der richtigen Einstellung mindestens einen Punkt mitnehmen möchte. Dabei ist der Einsatz von Maximilian Blechner noch fraglich.

 

Bodersweier – Ulm (Sonntag, 14 Uhr)

René Müll, Vorsitzender des SV Bodesweier, hat trotz der 2:3-Niederlage gegen Diers-
heim die beste Saisonleistung seiner Mannschaft gesehen: „Ein Punktgewinn war möglich. Es zeigt uns, dass Moral und Wille da sind. Im letzten Spiel zu Hause in diesem Jahr möchten wir endlich einen Heimsieg einfahren. Gegen Ulm wird es aber ein ganz anderes Spiel. Leidenschaft und Wille müssen aber genauso da sein, wie wir das gegen Diersheim gezeigt haben.“

In den letzten Spielen gab es für den SV Ulm immer wieder Lob vom Gegner – so auch nach dem 1:3 in Tiergarten. „Klar sehen wir bei uns in den letzten Wochen eine Steigerung. Jetzt hoffen wir, dass diese sich in Bodersweier mal in Punkten auszahlt“, glaubt Co-Trainer Lars Meier an etwas Zählbares.

 

Stadelhofen II – Urloffen (Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem verdienten 3:0-Heimsieg gegen die SG Freistett-Rheinbischofsheim
II erwartet Stefan König, Trainer der Stadelhofener Reserve, mit dem FV Urloffen einen offensiv ausgerichteten Gegner. „Studiumsbedingt fehlen uns drei Spieler. Daher ist es umso wichtiger, dass wir uns als Team gegenseitig auf dem Platz unterstützen“, fordert König einen im Kollektiv starken Auftritt seiner Mannschaft.

Mit einer ärgerlichen, aber auch verdienten Heimniederlage gegen Zell-Weierbach beendete der FV Urloffen die Hinrunde. „Wir konnten in keiner Phase an unsere Leistung der letzten Wochen anknüpfen. Jetzt heißt es zunächst in Stadelhofen eine Reaktion zu zeigen und dann in einer Woche gegen Ödsbach noch einmal Gas zu geben, um eine bislang gute Saison vor der Winterpause positiv abzuschließen“, erklärt Spielausschuss Dominik Laug. Philipp Stöckel ist gesperrt, der Einsatz von Marcel Wörner noch fraglich.

 

Fautenbach – Zusenhofen

Nach dem 6:0-Heimsieg gegen Wagshurst empfängt der SV Fautenbach zum Rückrundenauftakt mit dem VfR Zusenhofen einen Gegner, den man laut Spielausschuss Daniel Helmer nicht unterschätzen sollte: „Wir wollen bis zur Winterpause noch die optimale Ausbeute von sechs Punkten holen. Also müssen wir gewinnen.“

„Die drei Punkte in Ödsbach waren definitiv glücklich. Wir nehmen sie aber sehr gerne mit. In den nächsten beiden Spielen warten schwere Gegner auf uns“, weiß Kevin Winkler, Spielausschuss des VfR Zusenhofen. Im Hinspiel gegen den SV Fautenbach kassierte der VfR eine 0:5-Schlappe. „Die ersten 45 Minuten haben damals gezeigt, dass wir auch gegen einen Aufstiegsfavoriten nicht chancenlos sein müssen. Vorausgesetzt, wir laden den Gegner nicht wieder zum Toreschießen ein“, erinnert sich Winkler. Fraglich bei den Gästen ist noch der Einsatz von Max Böhly, Christopher Bohnert, Manuel Börsig, Jerome Bartel und Mahmoud Shendi.

 

Freistett/Rheinbisch. II – Nußbach/B. (So., 16 Uhr)

Die 0:3-Niederlage der SG Freistett/Rheinbischofsheim II in Stadelhofen ging völlig in Ordnung, wie Sportvorstand Hannes Eckert berichtet: „Anfangs waren wir ordentlich dabei, doch mit zunehmender Spieldauer übernahm unser Gegner die Kontrolle.“ Nun stehen der SG noch zwei Spiele bevor, wo Eckert mit seinem Team nochmal alle Kräfte mobilisieren will: „Wir können am Sonntag gegen Nußbach eine gute Basis für die weitere Saison schaffen.“

Nur knapp verpasste die SG Nußbach/Bottenau beim 1:2 in Durbachtal einen Punkt. Jetzt will man in Freistett den nächsten Versuch starten. „Für uns ist es zunächst wichtig, ein gutes Spiel abzuliefern. Sollte uns das gelingen, dann schauen wir, was am Ende dabei herausspringt“, erklärt Trainer Daniel Börsig, der einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen hat.

 

Tiergarten-Haslach – Wagshurst (So., 16 Uhr)

Die DJK Tiergarten-Haslach will auch gegen Wagshurst weitere Punkte sammeln. „Der Charakter stimmt einfach in unserer Truppe. Das lässt uns trotz vieler verletzter Spieler auch optimistisch auf die Partie gegen Wagshurst schauen. Leicht wird das aber nicht, denn die Gäste sind immer in der Lage, vom Papier her bessere Mannschaften zu schlagen. Ich denke, wir müssen wieder ans Leistungsmaximum gehen“, glaubt Co-Trainer Maik Weinhold, der auf Benny Benz, Kai Schindler, Phillip Gerber und Jonas Heiberger verzichten muss.

Die Niederlage in Fautenbach kam beim FV Wagshurst nicht unerwartet. Allerdings waren die letzten beiden Gegentreffer beim 0:6 für Spielausschuss Michael Becker total überflüssig. „In Tiergarten wird es keineswegs leichter. Wir haben uns dort schon immer sehr schwer getan und außerdem fehlen uns nicht nur einige verletzte Stammkräfte, sondern jetzt auch noch unser Kapitän Lucas Sapia durch seine Gelb-Rote Karte. Mit einem Punkt wäre ich daher schon zufrieden“, hofft Michael Becker zumindest auf einen Teilerfolg.


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