Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Windschläg muss auf sieben gesperrte Spieler verzichten
Kevin Sillmann (r.) will mit den SF Ichenheim gegen Legelshurst in die Erfolgsspur zurückkehren. Bildquelle Peter Heck

Coach Günter mit Personalsorgen vor Nordstaffel-Duell in Fautenbach

Nach dem Spielabbruch in der Vorwoche (wir berichteten) sind die Augen am 13. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) auf den TuS Windschläg gerichtet, der in Fautenbach gastiert. Zeitgleich steht Primus Ichenheim gegen Schlusslicht Legelshurst vor einer Pflichtaufgabe, während Zell-Weierbach Tabellennachbar Ödsbach empfängt.

Ichenheim - Legelshurst

Ichenheims Coach Christian Thau sprach von einer verdienten 0:1-Niederlage im Spitzenspiel bei Verfolger Renchen. Sein Team sei nicht richtig in der Partie gewesen und habe viele wichtige Zweikämpfe verloren. Gegen Schlusslicht Legelshurst fordert Thau nun volle Konzentration seiner Jungs: »Wir haben uns bisher in den Spielen gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel gut angestellt. Wenn das so bleibt, sollte es mit dem Dreier klappen.« Daniel Lang wird noch ausfallen, bei Robin Metzger besteht noch Hoffnung.

 

Zell-Weierbach - Ödsbach

Jürgen Lienhard, Trainer des FV Zell-Weierbach, war nach dem Spielabbruch in Windschläg ziemlich niedergeschlagen: »Bei einem Abbruch gibt es nur Verlierer, der Schiedsrichter tat mir besonders leid nach der Partie.« Nicht ganz einfach schätzt
Lienhard nun die nächste Aufgabe gegen Ödsbach ein: »Das ist eine sehr kompakte Truppe. Wenn wir die überdurchschnittlichen Spieler Halter und Vogt ausschalten, ist auch der Heimsieg drin.«

 

Fautenbach - Windschläg

Windschlägs Trainer Brian Günter schämte sich für die Vorkommnisse, die am Sonntag zum Abbruch der Partie gegen Zell-Weierbach führten.Zwei seiner Spieler sollen den Schiedsrichter beleidigt und bespuckt haben. Günter und der gesamte Verein distanzieren sich von den Vorkommnissen und versuchen diese intern aufzuarbeiten. »Ob wir am Sonntag eine konkurrenzfähig Mannschaft aufs Feld schicken können, wissen wir noch nicht. Zurzeit fehlen mir gleich sieben gesperrte Spieler«, beklagt Günter vor dem Gastspiel am Sonntag beim Sechsten SV Fautenbach.

 

Kork - Renchen

Die Gastgeber haben zuletzt mit einem guten 3:3 in Urloffen aufhorchen lassen. Spielausschuss Fabian Fuß: »Beim Tabellenzweiten hat bei uns vieles gepasst. Vor allem die Einstellung und die Annahme des Abstiegskampfes. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Mit Renchen kommt ein Gegner, der mit hohen Zielen in die Saison gestartet ist und diesen bisher auch gerecht wird. Wir müssen mit der richtigen Einstellung in das Spiel finden und taktisch clever agieren.«

Laut Gerhard Schrempp, dem Vorsitzenden des SV Renchen, hat seine Mannschaft beim 1:0-Heimsieg gegen Ichenheim das beste Spiel der Saison abgeliefert: »Das war auch Notwendig um zu gewinnen. Beim SV Kork stehen wir wieder bei Null und dies in die Köpfe der Spieler rein zu bringen ist die große Aufgabe, damit wir den Gegner nicht unterschätzen.«

 

Appenweier - Urloffen

In Appenweier freut sich das ganze Umfeld, dass es endlich wieder mal zum lang ersehnten Derby gegen Urloffen kommt. SVA-Spielausschuss Christian Kornmeier: »Für uns geht es um viel. Wir müssen verhindern weiter abzurutschen. Jeder Punkt zählt und muss hart erkämpft werden. Unsere Nachbarn sind ja auswärts stark und daher müssen wir von Anfang an dagegenhalten. Ich denke der Wille wird ganz entscheidend sein.«

Beim FV Urloffen ärgerte man sich etwas über den späten Gegentreffer zum 3:3 gegen Kork. Pressesprecher Benni Knosp: »Für uns ist das Remis kein Beinbruch. In Appenweier gibt es ein besonderes Spiel. Ein Sieg ist natürlich unser Wunsch. Dieses außergewöhnliche Derby hat jedoch seine besonderen Gesetze und es gibt keinen Favoriten. Am Ende wird wohl das Team mit der besseren Tageseinstellung gewinnen.«

 

Stadelhofen II - Nußbach

Ein knappes 1:2 in Wagshurst kassierte die Reserve des SV Stadelhofen. Trainer Christian Wolf: »Unsere Niederlage war mehr als unglücklich. Wir haben die Chancen nicht verwertet und durch einen individuellen Fehler verloren. Zudem haben wir die Niederlage mit zwei Verletzten mehr als teuer bezahlt. Jetzt müssen wir sehen was personell am Sonntag zur verfügung steht.«

Die Gäste aus Nußbach konnten zuletzt beim 1:1 gegen Fautenbach erneut gegen einen starken Gegner punkten. Patrick Huber: »Es war bereits unser viertes Remis in Folge. Nun soll endlich wieder einmal ein Dreier her. Hierzu müssen wir vor allem die Chancen konsequenter nutzen. In Stadelhofen gilt es mit der gleichen Einstellung wie gegen Fautenbach aufzutreten und zunächst einmal die Serie von ungeschlagenen Spielen fortzusetzen.«

 

Tiergarten - Linx II

Durch das 0:3 in Ödsbach bleiben die Gastgeber in der gefährdeten Zone. DJK-Spielausschuss Philipp Ell: »Mit dem SV Linx kommt jetzt ein dicker Brocken. Wenn wir die Punkte bei uns behalten wollen müssen wir uns im Vergleich zum Spiel in Ödsbach deutlich steigern. Personell gibt es noch einige Fragezeichen, deshalb müssen wir sehen wer am Sonntag aufläuft.« Der Linxer 4:2-Heimsieg gegen Appenweier liest sich vom Ergebnis her zwar souverän, war aber hart umkämpft. »Ich rechne in Tiergarten mit einem ähnlich schwierigem Spiel«, sieht SVL-Coach Stefan Wendling der Auswärts-Partie mit gemischten Gefühlen entgegen. Aus dem Oberligateam ist Verstärkung für die Gäste nicht zu erwarten, denn das A-Team spielt zeitgleich in Friedrichstal.

 

Zusenhofen - Wagshurst

Mit der richtigen Einstellung und einer überwiegend sehr guten Leistung bilanziert man in Zusenhofen den 5:0-Sieg in Legelshurst. Spielausschuss Kevin Winkler: »Endlich konnten wir mal mal wieder einen Dreier einfahren. Jetzt kommt mit Wagshurst eine kämpferische Truppe mit einigen sehr guten Einzelspielern. Diese gilt es abzumelden und im Kollektiv den Kampf anzunehmen. Allerdings wird unser Trainer Bora Markovic urlaubs- und verletzungsbedingt wieder gezwungen sein, auf mehreren Positionen umzustellen.«

Die Gäste schnuppern nach ihrem 2:1-Heimsieg gegen Stadelhofen II wieder obere Tabellenluft und chancenlos fahren Trainer Tobias Mohr und seine Truppe sicher nicht nach Zusenhofen.


Top-Torjäger der Liga

1. Buba Conteh (SV Appenweier) 16
2. Raphael Halter (SV Ödsbach) 13
Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 13
4. Fabian Schoch (SV Renchen) 12
Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 12
6. Gabriel Pasenau (FV Wagshurst) 11
Simon Vogt (SV Ödsbach) 11
8. Marc Nigey (SV Renchen) 10
Marius Berger (FV Wagshurst) 10
Liviu-Andrei Chirita (TuS Windschläg) 10
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