Landesliga 1 
Helmut Kröll nicht mehr Trainer beim SVO
Nach Co-Trainer Loic Gerard (er verlässt den SV Oberkirch aus familiären und beruflichen Gründen) wird auch Chef-Coach Helmut Kröll kommende Saison nicht mehr auf der SVO-Trainerbank sitzen. Bildquelle Ulrich Marx

Der SV Oberkirch und Trainer Helmut Kröll beenden die Zusammenarbeit. Dies meldete der Absteiger aus der Fußball-Landesliga in einer Pressemitteilung und wurde auch vom scheidenden Coach bestätigt.

Fünf Tage nach Saisonende und dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga meldete der künftige Bezirksligist SV Oberkirch am heutigen Freitag das Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Helmut Kröll. »Wir sind am Donnerstagabend nach einem langen und intensiven Gespräch mit Helmut Kröll übereingekommen, die Zusammenarbeit zu beenden«, teilte Vilmar Erdrich gestern mit.

Schwere Entscheidung

»Diese Entscheidung ist uns aufgrund der einwandfreien menschlichen und charakterlichen Eigenschaften von Helmut Kröll nicht leicht gefallen«, bedauerte der Sport-Vorstand. Man sei jedoch der Überzeugung, dass nach dem bitteren Abstieg in die Bezirksliga, ein unbelasteter Trainer bei der Mannschaft neue, wichtige Impulse setzen kann. »Bezüglich der Nachfolger-Regelung sind wir zuversichtlich, zeitnah einen neuen Trainer präsentieren zu können«, zeigte sich Erdrich optimistisch.
»Die sportliche Leitung des SVO und ich haben gemeinsam die Saison analysiert und lagen bei unserer Analyse nicht weit auseinander. Wir sind aber zu dem Schluss gekommen, getrennte Wege zu gehen«, bestätigte Helmut Kröll gestern auf Anfrage das Ende der Zusammanrbeit.
Es tue ihm sehr leid, so Kröll, weil er mit ganz anderen Vorzeichen an die Sache herangegangen sei beim »sehr gut geführten Traditionsverein«. Denn der SV Oberkirch sei schon ein Begriff in der Ortenau. »Ich hätte da gerne weitergeholfen, aber die Saison ist unglücklich gelaufen«, fügte Kröll hinzu. 

»Andere Visitenkarte«

Die Mannschaft habe in der Vorrunde guten Fußball geboten mit deutlichem Chancenplus in fast allen Partien. Schwach sei die Torausbeute gewesen. Helmut Kröll war da jedenfalls mit der sportlichen Entwicklung zufrieden. In der Rückserie habe man sich nicht entscheidend absetzen können. »Am Ende haben uns dann auch die Nerven einen Streich gespielt und wir hatten dazu noch Verletzungs-
pech. Es kamen ein paar unglückliche Umstände zusammen«, so die Grob-Analyse von Kröll, der im Telefongespräch auch anklingen ließ, dass er gerne »eine andere Visitenkarte« in Oberkirch hinterlassen hätte.  

 


Top-Torjäger der Liga

1. Jan Philipowski (TuS Durbach) 21
Isuf Avdimetaj (SV Bühlertal) 21
3. Florian Müller (TuS Oppenau) 16
4. Kevin Kopf (FV Schutterwald) 15
Patrick Holl (SV Sinzheim) 15
6. Steven Knosp (VfB Bühl) 14
Andreas Zuska (FV Schutterwald) 14
8. Benjamin Bruckner (SV Hausach) 13
9. Oussama Ayari (Rastatter SC / DJK e.V.) 11
10. Dennis Hildenbrand (Rastatter SC / DJK e.V.) 10
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