Oberliga Baden-Württemberg 
Geoffrey Feist verlässt SV Linx nach 13 Jahren
Geoffrey Feist zieht es zu seinem Heimatverein. Bildquelle Ulrich Marx

Der 31-jährige Elsässer Geoffrey Feist verlässt den Fußball-Oberligisten SV Linx im Sommer nach 13 Jahren und wird Trainer seines Heimatvereins FC Mothern.

Der SV Linx ohne Geoffrey Feist? Kaum denkbar! Doch nach 13 Jahren verlässt der 31-jährige Franzose den Fußball-Oberligisten aus Rheinau im Sommer, um zur neuen Saison bei seinem Heimatverein, dem elsässischen Bezirksligisten FC Mothern, als Trainer die Nachfolge des ehemaligen SVL-Spielers Nicolas Loison anzutreten. 

Neue Herausforderung

Feist kam mit 17 Jahren aus der U19 des Karlsruher SC zum SV Linx. „Ich hätte nie gedacht, dass ich eine solch lange Zeit sesshaft werde. Aber das familiäre Umfeld in Linx war und ist für mich ein Stück Heimat“, so der sympathische Elsässer. „Dennoch ist es jetzt für mich an der Zeit, mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Es ist eine große Ehre für mich, den Verein in meiner Heimat trainieren zu dürfen. Noch dazu kommt, dass ich als Papa eines kleinen Sohnes auch mehr Zeit daheim sein möchte“, begründet Feist seine Entscheidung.

In 13 Jahren SV Linx hat „Geoff“ viele Höhen und Tiefen durchlebt. Bei Fans, Mitspielern und Vereinsführung wird er als großartiger Mannschaftskamerad und Fußballer geschätzt. Aber auch abseits des Rasens war Feist für die Linxer von großem Wert, war es ihm doch immer wichtig, junge Spieler zu integrieren. Gleichzeitig war er auch Garant für einen erhöhten Spaßfaktor.

„Seltenheitswert“

„Wir sind Geoff unendlich dankbar, was er alles für unseren Verein geleistet hat und wie viel Zeit er Woche für Woche für die recht lange Fahrtzeit investiert hat. Es tut weh, solch einen verdienten Spieler ziehen zu lassen. Gleichzeitig freuen wir uns aber, dass er seine sportliche Zukunft jetzt mit einem Herzensjob fortführen kann“, so der sportliche Leiter Eric Ehle. Frank Wendling, Vorstand Sport, ergänzt: „Dass man in der heutigen Zeit über ein Jahrzehnt bei einem Verein aktiv ist hat Seltenheitswert. Das spricht für den Verein, vor allem aber auch für den Charakter eines Sportlers. Wir können dankbar sein, solch einen Vollblut-Fußballer bei uns gehabt zu haben und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute. Und uns natürlich, dass wir ihn ab und zu wieder im Hans-Weber-Stadion begrüßen dürfen.“


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