Oberliga Baden-Württemberg 
SV Linx: 5:4-Sieg zum Abschied von Trainer Reiß
Vor dem letzten Saisonspiel verabschiedeten SVL-Sport-Vorstand Marc Schuhmacher (l.) und der Spielleiter Eric Ehle (r.) Trainer Sascha Reiß (v. l. n. r.), Sergej Barzewitsch, Jean-Gabriel Dussot, Joshua Hülsmann, Physiotherapeuth Marco Tanin und Michael S Bildquelle Ulrich Marx

Mit einem 5:4-Heimsieg gegen den frischgebackenen südbadischen Pokalsieger FC Villingen beendete der SV Linx am Donnerstag seine erfolgreiche Saison in der Fußball-Oberliga. Der Klassenerhalt war für den Aufsteiger schon am vorletzten Spieltag perfekt. Der Sieg war ein schönes Abschiedsgeschenk für Sascha Reiß nach drei Jahren als Trainer des SVL. Er wechselt in die sportliche Leitung.

Nach dem Pokalsieg am Samstag war ein Großteil der Villinger Mannschaft nach Mallorca gereist. Das merkte man dem Team von Jago Maric in der zweiten Halbzeit beim SV Linx deutlich an. Auch wenn Villingens Coach angekündigt hatte: »Wir fahren nicht zum Kaffeetrinken nach Linx.« Er hatte aber fünf U23-Spieler im Aufgebot. 


Bei Linx rückte Michael Schindler auf die Position von Adrian Vollmer, der zusammen mit Marc Rubio in der Spitze spielte. »Adi« Vollmer war es dann auch, der die Führung für Linx erzielte, als er nach Ecke von Wacim Tine (9.) einköpfte. Die Antwort der Gäste kam postwendend. Linxer brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Benedikt Haibt bedankte sich zwei Minuten später mit einem satten Flachschuss zum 1:1.

1:2-Rückstand
Gerade als Linx dabei war, die erneute Führung zu erzielen, wobei Jean-Gabriel Dussot nach feinem Dribbling den Ball aus spizem Winkel über die Latte jagte, ging der Schuss nach hinten los. Nach unnötigem Ballverlust vor dem Linxer Strafraum fasste sich Volkam Back ein Herz und jagte den Ball zum 1:2 (32.) aus 20 Metern in die Maschen. 
Einmal mehr war es die Offensivabteilung des SV Linx, die restlos überzeugte. Die SVL-Stürmer trafen nach der Pause viermal und begannen die Wende im Spiel mit einem Doppelschlag (50./53.). Zunächst gelang Marc Rubio mit seinem 19. Saisontor nach Rechtsflanke von Dennis (»DeKo«) Kopf per Kopfballtreffer das 2:2. Dann schloss Adrian Vollmer eine klasse Kombination über Wacim Tine und Marc Rubio zur 3:2-Führung ab, sein 18. Saisontor. 

5:2-Führung
Nachdem der eingewechselte Harry Föll nach vorherigem Pfostenschuss wegen Abseits zurückgepfiffen wurde, erhöhte er eine Minute später nach Rubio-Zuspiel auf 4:2. Jean-Gabriel Dussot schraubte in seinem Abschiedsspiel vom SV Linx nach einer feiner Einzelleistung das Ergebnis auf 5:2 (66.), danach hatten die Linxer ihr Pulver verschossen und Villingen legte noch zwei Treffer nach. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.
»Es ist toll, was hier aufgebaut wurde. Ich habe immer an den Klassenerhalt geglaubt«, so der Rückblick von Sascha Reiß auf seine drei Erfolgsjahre beim SV Linx. Er wird nun mit dem neuen Trainer Thomas Leberer ein schlagfertiges Team für die neue Saison zusammenstellen, wobei vom jetzigen Kader nur vier Spieler den SVL verlassen: Sergej Barzewitsch (SV Diersheim), Jean-Gabriel Dussot (SV Oberachern), Joshua Hülsmann (SV Meppen) und Michael Schindler (SV Stadelhofen).

SV Linx - FC Villingen 5:4 (1:2)
Linx
: Hülsmann (48. Mury) - Kopf, Schmider, Kopf, Feist (73. Recht) - Merkel, Schindler (48. Föll) - Tine, Vollmer (87. Gülsoy), Dussot - Rubio.
Vilingen: Mendes - Stark (69. Heini (82. Sari) 7 ), Ovuka, Chiarazzi, Serpa, Weißhaar (44. Zölle), Vochatzer, Bak, Passarella, Haibt, Kaminski. 
Schiedsrichter: Kempter (Stockach) - Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Vollmer (9.), 1:1 Haibt (12.), 1:2 Bak (32.), 2:2 Rubio (50.) 3:2 (53. Vollmer), 4:2 Föll (63.), 5:2 Dussot (66.), 5:4 Haibt (80./Handelfmeter). 

Drei weitere Neue für den SV Linx

Vor dem letzten Saisonspiel gegen den FC Villingen verkündete Fußball-Oberligist SV Linx noch drei weitere Neuzugänge: Offensivmann Timo Wehrle (22) aus Bahlingen, der seit der Winterpause beim Verbandsligisten FC Denzlingen spielte, Lucas Plautz vom Verbandsligisten Kehler FV und Niclas Metzinger (20) vom Liga-Konkurrenten SV Oberachern als Alternative auf der 6-er Position.

 


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