Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Ichenheim im Fernduell um die Tabellenführung gegen Linx II
ars Szkibick (Mitte), hier zwischen den Zell-Weierbachern Michael Falk (l.) und Hannes Berger, fehlt den SF Ichenheim im Titelrennen mit einem Handbruch. Bildquelle Christoph Breithaupt

Windschläg reist nach Stadelhofen

Im Kampf um die Meisterschaft wollen die SF Ichenheim am 29. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) gegen den FV Wagshurst ihre Hausaufgaben machen. Zudem könnte der FV Zell-Weierbach den Neuriedern im Heimspiel gegen Spitzenreiter SV Linx II Schützenhilfe leisten. Am anderen Ende der Tabelle steht der TuS Windschläg beim SV Stadelhofen II mit dem Rücken zur Wand.

 

Zell-Weierbach - Linx II

4:2 siegte der FV Zell-Weierbach in Ödsbach, Trainer Oliver Potratz war besonders im zweiten Abschnitt der Partie zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. Im letzten Heimspiel trifft Zell-Weierbach nun auf Spitzenreiter SV Linx II und könnte dem Gast in die Meistersuppe spucken: »Das wird ein harter Brocken werden, aber wir wollen so gut wie möglich dagegen halten und versuchen etwas Zählbares zu holen.« Personell hat Potratz alle Mann an Bord.

 

Stadelhof. II - Windschläg

Wieder einmal brachte sich Schlusslicht TuS Windschläg bei der bitteren 3:6-Niederlage gegen Fautenbach selbst um den Lohn. Trainer Brian Günter war sehr enttäuscht darüber, wie leichtfertig die Vielzahl an Chancen vergeben wurde. »Noch ist für uns etwas möglich bei der Tabellensituation. Wir werden uns voll reinhängen und müssen dann halt schauen, wie die Kontrahenten spielen«, so Günter, der vor dem Gastspiel bei Stadelhofen II enorme Personalprobleme hat. Zu den Langzeitverletzten kommt nun auch Kevin Bauert (Sperre) und Jan Holdermann (beruflich verhindert) hinzu.

 

Ichenheim - Wagshurst

Die SF Ichenheim setzten sich knapp mit 3:2 gegen Legelshurst durch. Trainer Christian Thau war froh über die drei Punkte, zum Schluss hin machte sich sein Team das Leben selbst schwer. Im letzten Heimspiel gegen Wagshurst will Thau nun nachlegen: »Wir treffen auf eine körperlich robuste Mannschaft, die uns alles abverlangen wird. Wir wissen aus der Vorrunde, was uns erwartet.« Moritz Lieb kehrt zurück ins Team, dafür wird Lars Szkibick mit Handbruch für den Rest der Runde ausfallen. 

 

Zusenhofen - Nußbach

Eine bitteres 2:3 der Gastgeber in Wagshurst sah VfR-Spielausschuss Kevin Winkler: »Diese Niederlage war nicht leicht zu verkraften, denn wir hatten Chancen für zwei Spiele. Wagshurst war aufgrund seiner Effizienz dann aber der verdiente Sieger. Im letzten Heimspiel gegen Nußbach sind bei uns alle heiß die drei Punkte in Zusenhofen zu behalten. Hierfür müssen allerdings von Beginn an der Wille und der Kopf auf dem Platz sein. Personell werden wir umbauen müssen.« Nach dem 2:2 gegen Stadelhoffen II wartet auf den SV Nußbach jetzt der nächste Nachbar. Torhüter Ken Müller: »Das Derby gegen Zusenhofen hat immer einen besonderen Stellenwert für uns. Wir fahren dorthin um zu gewinnen und uns für die Hinspielniederlage zu revanchieren.«

 

Renchen - Legelshurst

Einen tollen 6:0-Sieg seines SV Renchen gegen Kork sah der Vorsitzende Gerhard Schrempp: »Unsere Truppe konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Legelshurst ist ein sehr schwerer Gegner. Die Gäste werden alles geben, um die Runde ordentlich abzuschließen. Verletzungsbedingt müssen wir auf den einen oder anderen Spieler verzichten.« Trotz gutem Spiel unterlagen die Gäste zu Hause gegen Ichenheim mit 2:3. Trainer Horst Hilger: »Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gegen ein Spitzenteam gut dagegen gehalten und kaum Unterschiede erkennen lassen. Natürlich fahren wir als krasser Aussenseiter nach Renchen.«

 

Fautenbach - Ödsbach

Der SV Fautenbach bilanziert zuletzt eine Serie von 12 Punkten aus vier Spielen. Nun kommt mit Önsbach eine Mannschaft gegen die man nach der 0:4-Vorrundenniederlage noch etwas gutzumachen hat und zudem wollen die Gastgeber ihre Siegesserie unbedingt ausbauen.

Mit 2:4 unterlagen zuletzt die Gäste gegen Zell-Weierbach. Spielertrainer Patrick Braun: »Leider konnten wir in dieser Partie die gute Leistung aus der ersten Hälfte mit einer 2:1-Führung nicht halten und haben dann auch verdient verloren. Dies lag aber sicherlich nicht am Gegner, sondern an der Vielzahl von Ballverlusten im Spielaufbau. Wenn wir gegen die spielstarken Fautenbacher bestehen wollen, müssen wir diese Fehler abstellen.«

 

Kork - Appenweier

In Kork hat man das 0:6 gegen Renchen aufgearbeitet. Sportvorstand Fabian Fuß: »Der Fokus bei uns liegt klar auf dem kommenden Gegner. Alle Mann die im Kader stehen werden müssen sich beim letzten Heimspiel der Saison zerreißen. Wenn auch nur ein Glied in der Mannschaftskette nicht funktioniert wird nichts zu holen sein. Jeder muss alles aus sich und der Situation herausholen.« Mit 2:3 unterlag der SV Appenweier am vergangen Spieltag beim FV Urloffen. Trainer Wolfgang Zemitzsch: »Für uns war im Gemeinde-Derby sicher mehr drin. Nach gutem Beginn und einer 1:0-Führung gerieten wir durch zwei Unachtsamkeiten in Rückstand. Trotz guter Chancen in der zweiten Hälfte gelang uns aber nur noch der Anschlusstreffer. Jetzt kommt es zum vorentscheidenden Spiel um den viertletzten Platz. Jedem bei uns muss bewusst sein, dass wir nur noch diese Minimalchance haben und nur wenn es uns gelingt, endlich einmal konstant über 90 Minuten zu spielen und wir die sich bietenden Chancen verwerten, können wir in Kork punkten«.

 

Tiergarten - Urloffen

Trotz der 0:1-Niederlage in Linx gab es vom DJK-Spielausschuss Philipp Ell nur Lob für seine Mannschaft: »Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben eine super Leistung gezeigt. Am Ende fehlten halt leider die Tore. Im letzten Heimspiel dieser Saison wollen wir eine richtig gute Leistung zeigen und drei Punkte einfahren. Hinter den Einsätzen von Stefan Haas und Dominic Fies steht noch ein Fragezeichen.« Nicht gerade zu seinem Lieblingsgegner reist der FV Urloffen. Pressesprecher Benni Knosp: »In Tiergarten hatten wir in der Vergangenheit kaum Erfolg. Unser Ziel ist für Sonntag hinten gut zu stehen und wenig zulassen, damit wir mindestens einen Zähler mitnehmen können.«


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