Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: TuS Windschläg wittert wieder Morgenluft
»Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel«, sagt Brian Günter, Trainer des Nord-Schlusslichts TuS Windschläg. Bildquelle Christoph Breithaupt

Zu Hause gegen Ödsbach nachlegen / Zweiter Ichenheim unter Zugzwang

Nach dem erst vierten Saisonsieg geht Schlusslicht TuS Windschläg mit neuem Selbstvertrauen am 22. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) ins Heimspiel gegen Ödsbach. Zudem kommt es zum intersessanten Duell zwischen dem Zweiten SF Ichenheim und dem wiedererstarkten FV Zell-Weierbach.

 

Ichenheim - Zell-Weierb.

Von einem sehr ärgerlichen 2:2 in Tiergarten-Haslach berichtete Ichenheims Trainer Christian Thau. 85 Minuten hatte sein Team den Gegner im Griff, doch nach dem Anschlusstreffer kassierten die Sportfreunde mit der letzten Aktion noch den unnötigen Ausgleich. »Gegen wiedererstarkte Zell-Weierbacher wollen wir zu Hause zurück in die Erfolgsspur und den Dreier holen«, gibt sich Thau vor dem Heimspiel kämpferisch, auch wenn er einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen hat.

2:1 siegte der FV Zell-Weierbach gegen Zusenhofen. Trainer Oliver Potratz war mit den Punkten zufrieden, aber die Leistung sei noch ausbaufähig gewesen. »Alles außer eine Niederlage in Ichenheim wäre eine Riesenüberraschung für uns. Dennoch werden wir versuchen, zumindest einen Punkt mitzunehmen«, fühlt sich Potratz, der auf die rotgesperrten Paolo Herb und Jannik Zimmer verzichten muss, in der Außenseiterrolle ganz wohl.

 

Windschläg - Ödsbach

Brian Günter fielen nach dem 2:1-Sieg von Schlusslicht TuS Windschläg in Kork einige Steine vom Herzen. Mit einer guten Leistung hatte sich sein Team diesen Sieg verdient. Im Heimspiel gegen Ödsbach will Günter nun nachlegen: »Jedes Spiel ist für uns nun ein Endspiel. Wenn wir mit derselben Einstellung und Leidenschaft wie letzte Woche zu Werke gehen, können wir auch zu Hause etwas holen.« Max Karlin ist angeschlagen, dafür kehrt Nico Thiele nach Sperre zurück.

 

Stadelhofen II - Kork

Einen »Big-Point« landete die Reserve des SV Stadelhofen mit dem 1:0-Sieg in Fautenbach. Trainer Christian Wolf: »Bei uns ist der Blick aber seit Montag bereits auf das wichtige Heimspiel gegen den SV Kork gerichtet. Wir müssen zu Hause gegen einen direkten Konkurrenten etwas Zählbares holen, denn sonst ist der Dreier in Fautenbach nur die Hälfte wert. Personell hoffe ich, dass der eine oder andere Spieler rechtzeitig fit wird. Wir haben ja bereits schon A-Jugendliche im Kader und werden auch in den nächsten Wochen in Sachen Klassenerhalt alles mobil machen.«

Eine bittere 1:2-Heimniederlage musste diese Woche der SV Kork verarbeiten. Sportvorstand Fabian Fuß: »Man hatte den Eindruck, dass Windschläg mehr wollte. Es ist schwer das Ganze in Worte zu fassen. Klar bleibt alles wie die Wochen zuvor. Wir müssen alles in die Waagschale werfen um Punkte zu sammeln. In Stadelhofen wird es sicher nicht einfach. Aber dennoch besteht die Möglichkeit zu gewinnen.«

 

Renchen - Tiergarten

Für den neuen Spitzenreiter SV Renchen war das 3:1 in Appenweier ein hartes Stück Arbeit. Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Nach dem tollen Sieg gegen Urloffen wurden wir in Appenweier wieder auf den Boden zurückgeholt. Wir haben zwar gewonnen, jedoch das Wie lässt Fragen offen. Um die Spitze zu verteidigen müssen wir uns gegen die DJK steigern.« Die Gäste holten zuletzt beim 2:2 gegen den Titelaspiranten Ichenheim einen wichtigen Punkt. Spielausschuss Philipp Ell: »Unsere Jungs haben eine tolle Moral bewiesen und über 90 Minuten an sich geglaubt. In Renchen wollen wir an diese Leistung anknüpfen.«

 

Zusenhofen - Fautenbach

Mit einem knappen 1:2 kehrten die Platzherren von ihrem Gastspiel in Zell-Weierbach zurück. Spielausschuss Kevin Winkler: »Die Niederlage in den letzten Minuten war bitter. Hinzu kommen aus dieser Partie noch einige angeschlagene Spieler. Jetzt erwarten wir den SV Fautenbach, dessen junge Mannschaft bislang eine ordentliche Saison spielt. Allerdings konnten wir mit unserem 2:1-Sieg bereits in der Vorrunde überraschen. Gelingt uns wieder ein Dreier, können wir unseren Gegner in der Tabelle sogar überholen.«

Nach zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen verloren die Gäste zu Hause gegen Stadelhofen II. Da nach oben wohl nichts mehr geht und die Abstiegsplätze 14 Punkte weg sind kann Fautenbach entspannt den nächsten Wochen entgegensehen. Ein Punkt ist laut Alexander Littest das Minimal-Ziel in Zusenhofen.

 

Legelshurst - Appenweier

Beim TuS Legelshurst haderte man nach dem 1:3 in Urloffen. Trainer Horst Hilger: »Aufgrund der Anzahl von Tormöglichkeiten wäre ein Sieg für uns nicht unverdient gewesen. Aber wenn man unten drin hängt kommt oft auch noch Pech dazu. Das hat mich natürlich geärgert. Wenn wir Gäste-Torjäger Buba Conteh in den Griff bekommen und unsere Leistung vom Vorsonntag abrufen, sehe ich unsere Chancen nicht schlecht. Vermutlich sind außer Semi Güldane bei uns alle Mann an Bord.«

Ähnlich prekär wie beim TuS Legelshurst ist nach dem 1:3 gegen Renchen die Lage bei den Gästen. Sport-Vorstand Stefan Sauer: »Mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen ist unsere Situation eindeutig. Ich sehe uns zwar in Legelshurst nicht in der Favoritenrolle, aber um überhaupt noch Anschluss für den Klassenerhalt zu halten ist ein Sieg schon Pflicht.«

 

Wagshurst - Urloffen

Der FV Wagshurst hat nach seinem 1:0-Sieg in Linx wieder Anschluss zur Spitze. Jetzt noch ein Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Urloffen und dann ist man wieder dabei.

Auf eine schwierige Aufgabe haben sich die Gäste eingestellt. FVU-Pressesprecher Benni Knosp: »Wagshurst gilt als unbequemer Gegner, der in den vergangenen Jahren fußballerisch deutliche Fortschritte gemacht hat. Wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir gegenüber dem Legelshurster Spiel am Vorsonntag eine deutliche Schippe drauflegen.«

 

Nußbach - Linx II

Durch den Punktgewinn in Ödsbach (0:0) bleibt der SV Nußbach nach der Winterpause ungeschlagen. Patrick Huber: »Jetzt erwartet uns mit Linx II ein starker Gegner, gegen den wir in der Vorrunde eine unserer schlechtesten Leistungen gezeigt haben. Um unsere gute Serie fortzusetzen müssen wir dieses Mal ein anderes Gesicht zeigen und an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen.«

Die 0:1-Heimniederlage gegen den FV Wagshurst war beim Linxer Coach Stefan Wendling überhaupt nicht eingeplant. Es zeigte sich wieder einmal, dass Spielkunst alleine nicht ausreicht, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt. Allerdings musste der Coach auf einige Stammspieler verzichten. Bei zwei Punkten Rückstand zur Tabellenspitze ist für den SV Linx II aber noch alles drin. Vorausgesetzt man punktet beim SV Nußbach dreifach.


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