Verbandsliga Südbaden 
OFV will Blamage aus dem Pokal im Derby wettmachen
Kapitän Marco Petereit (links) war mit der Leistung seiner Mannschaft gegen den SV Oberwolfach nicht zufrieden und möchte gegen den Kehler FV die Trendwende einleiten. Bildquelle Iris Rothe

Nachdem der Offenburger FV im Südbadischen Pokal am Dienstag unglücklich gegen den SV Oberwolfach ausgeschieden ist, steigt am Samstag (14.30 Uhr) im Karl-Heitz-Stadion das nächste Highlight: Der OFV empfängt im Ligaderby den Kehler FV.

Maßgeblich wird es in diesem Ortenau-Derby darauf ankommen, wie die Mannschaft von OFV-Trainer Florian Kneuker das frühe Ausscheiden aus dem Pokal wegsteckt, zumal der OFV nach zwei grenzwertigen Schiedsrichterentscheidungen in der Verlängerung zwei Tore wegen Abseitsstellung nicht gewertet bekam.

Zwei Dämpfer

Mit der 0:2-Niederlage in der Nachspielzeit beim FC Radolfzell und dem Pokalaus bekam der Offenburger FV zwei mächtige Dämpfer, die schnellstens aufgearbeitet werden müssen. Denn mit dem Kehler FV trifft der OFV morgen auf eine Mannschaft, die sich in den zurückliegenden Duellen äußerst  spiel- und kampfstark präsentierte. Ein 2:2 in der Vorsaison im Kehler Rheinstadion, ein 3:1 Heimsieg in der Rückrunde sowie das 5:4 nach Elfmeterschießen im Pokalwettbewerb zugunsten des OFV vergangene Saison verdeutlichen, dass sich beide Mannschaften immer auf Augenhöhe begegneten und sich nichts schenkten.

»Ich schätze den Kehler FV heute stärker ein als in der vergangenen Saison, zumal sich  die Mannschaft zu Saisonbeginn mit Neuzugängen qualitativ verstärkt hat und vor allem in der  Offensive  stark auftritt«, erwartet  Florian Kneuker morgen erneut ein spannendes Nachbarschaftsduell.

Gegner mti viel Erfahrung

Übersehen werden darf auch nicht, dass die Mannschaft von KFV-Trainer Frank Berger mit Kevin Sax, Stefan Laifer, den Brüdern Yannick und David Assenmacher sowie Felix Armbruster über viel Oberligaerfahrung im Kader verfügt. Dass der Kehler FV im Moment einen guten Lauf hat, zeigt das 2:1 im Pokal gegen den  Oberligisten SV Linx.

Das Team von Florian Kneuker muss morgen ein völlig anders Gesicht zeigen wie zuletzt gegen den SV Oberwolfach, als man sich von drei schnörkellos über die Außenbahnen vorgetragenen Konter düpieren ließ. Dass man sich erst in den letzten Spielminuten auf die kämpferischen und spielerischen Qualitäten besann, plötzlich mächtig Gas gab und noch den 3:3-Ausgleich erzielte, darf nicht als Blaupause für die kommende Begegnung verwendet werden. Denn dann dürfte es für den Gastgeber unweigerlich ein böses Erwachen geben.
»Im Pokalspiel haben einige Spieler ihr Leistungsvermögen nicht abgerufen. Gegen den  Kehler FV muss jeder Spieler bereit sein, an seine Leistungsgrenze zu gehen. Die gesamte Mannschaft muss alles geben, um das Derby erfolgreich bestreiten zu können«, fordert Kapitän Marco Petereit. 

Geiler wieder zurück

Florian Kneuker muss weiterhin personelle Abstriche verkraften. Nach wie vor fehlen Marco Junker, Dimitrios Tsolakis, Jacob Harter und Abwehrspieler Sascha Ruf verletzungsbedingt. Allerdings steht  Samuel Geiler nach seiner beruflichen Verhinderung morgen wieder zur Verfügung. 


Top-Torjäger der Liga

1. Ridje Sprich (SV Weil) 10
2. Alexander Stricker (FC Radolfzell) 8
3. Angelo Di Palma (FV Lörrach-Brombach) 7
Sandro Rautenberg (FC Waldkirch) 7
5. Yannik Weber (SV Weil) 6
Simon Walter (FC Denzlingen) 6
Kevin Sax (Kehler FV) 6
8. Paul Strauß (FC Radolfzell) 5
Dominik Frassica (FC Waldkirch) 5
Bastian Bischoff (FC Auggen) 5
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