Verbandsliga Südbaden 
OFV benötigt mehr Chancen - und dann Tore
Louis Beiser-Biegert (l.) und der OFV müssen sich morgen in Pfullendorf bewähren. Bildquelle Ulrich Marx

 Das 1:1 gegen den Kehler FV war für den Offenburger FV nach den Rückschlägen in Radolfzell und im Pokal ganz wichtig, denn am Samstag um 17.30 Uhr muss der OFV das schwere Spiel beim mit vier Zählern punktgleichen SC Pfullendorf in der Geberit-Arena bestreiten.

»Gegen den Kehler FV haben wir eine verbesserte Defensivleistung geboten und wenige Torchancen zugelassen. Für uns war es ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung«, lautet das Fazit von OFV-Trainer Florian Kneuker, zumal auch Moral, Siegeswillen und Leidenschaft im Ortenau-Derby vorhanden waren. 

Erfolgreiche Vergangenheit

In Pfullendorf trifft der OFV auf eine Mannschaft, die auf eine sehr erfolgreiche sportliche Vergangenheit zurückblicken kann. Allerdings erfolgte seit 2014 schrittweise der Abstieg von der Regionalliga in die Landesliga. Erst 2017/2018 gelang der Wiederaufstieg in die Verbandsliga.

Gefährliche Offensivspieler

Wenngleich der OFV in der zurückliegenden Saison beide Pflichtspiele gegen den SC Pfullendorf 2:1 und 3:0 gewann, verliefen beide Begegnungen auf Augenhöhe. Der Gastgeber verfügt inzwischen über eine physisch absolut intakte Mannschaft, die eine hohe individuelle Qualität besitzt und in der Lage ist, kompakt zu verteidigen, sich aber auch mit torgefährlichen Offensivspielern in Szene setzen kann, sodass das Team von Trainer Adnan Sijaric jedem Ligagegner an einem guten Tag Paroli bieten kann. Vor allem gilt es auf die Leistungsträger Stützle, Gruler und Marena ein besonderes Augenmerk zu richten. Dass der SC Pfullendorf allerdings zuletzt beim FC Waldkirch mit 1:3 unterlag, macht die Aufgabe für den OFV nicht leichter, denn der SC Pfullendorf wird alles in die Waagschale werfen, um dem Gast die Punkte streitig zu machen.

»Wir müssen weiterhin gut gegen den Ball arbeiten, in der Defensive kompakt stehen, unser Offensivspiel verfeinern und versuchen, mehr Torchancen zu erarbeiten«, lautet die klare Forderung von Florian Kneuker, der nach wie vor auf die langzeitverletzten Marco Junker, Dimitrios Tsolakis, Jacob Harter und Sascha Ruf verzichten muss.


Top-Torjäger der Liga

1. Ridje Sprich (SV Weil) 13
2. Sandro Rautenberg (FC Waldkirch) 9
3. Alexander Stricker (FC Radolfzell) 8
4. Dominik Frassica (FC Waldkirch) 7
Angelo Di Palma (FV Lörrach-Brombach) 7
6. Yannik Weber (SV Weil) 6
Anes Vrazalica (FC Denzlingen) 6
David Assenmacher (Kehler FV) 6
Simon Walter (FC Denzlingen) 6
Steven Herbote (SV 08 Kuppenheim) 6
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