Verbandsliga Südbaden 
Schwere Auswärtsaufgaben für Kehl und Oppenau
Auch beim Gastspiel in Freiburg fehlt dem TuS Oppenau Spielertrainer Christian Seger (Elternzeit). Dafür kehrt Jose Poveda wieder ins Tor zurück. Bildquelle Ulrich Marx

Am siebten Spieltag der Fußball-Verbandsliga gibt der zuletzt siegreiche Kehler FV (5. Platz/10 Punkte) seine Visitenkarte beim FC Denzlingen (10./7) ab, der zuletzt mit einem Auswärtssieg beim FC Radolfzell überraschte. Nach dem zweiten Saisonzähler durch das 2:2 gegen den FC Waldkirch reist Neuling TuS Oppenau (16./2) als krasser Außenseiter zum Tabellenzweiten und Titelfavoriten Freiburger FC (15 Punkte)

Denzlingen - Kehl
Samstag, 15.30 Uhr

Der Kehler FV präsentierte sich gegen Neuling Stegen (2:1) gut erholt von der 1:4-Pleite gegen Radolfzell. Der Blick ist nun auf das Gastspiel beim FC Denzlingen gerichtet, der am vergangenen Spieltag mit dem knappen 1:0-Sieg in Radolfzell für positive Schlagzeilen sorgte und sich für die zuvor gezeigten schwächeren Leistungen rehabilitierte. Das Team von Trainer Horst Bühler will gegen den KFV natürlich nachlegen. 
»Man sollte sich nicht von den Ergebnissen täuschen lassen, Denzlingen hat einen starken Kader und eine gute Mannschaft. Die darf man auf keinen Fall unterschätzen«, warnt KFV-Spielleiter Wissam Badr, der natürlich hofft, dass die Schützlinge von Trainer Karim Matmour auch im »Einbollen-Stadion« punkten. Denn damit würde man nicht nur im Verfolgerfeld der beiden führenden Teams OFV und Freiburger FC bleiben, sondern auch beste Voraussetzungen schaffen für das folgende Derby im Rheinstadion gegen den Offenburger FV. »Aber gegen Denzlingen waren es immer knappe Spiele«, weiß der KFV-Spielleiter. Fehlen wird am Samstag Stefan Laifer, der aus privaten Gründen verhindert ist. Ansonsten steht Karim Matmour der komplette Kader zur Verfügung. 
Freiburger FC - Oppenau
Samstag, 14.30 Uhr

Beim 2:2 zu Hause gegen den FC Waldkirch hat Neuling TuS Oppenau zwei Zähler verloren. Statt dem ersten Saisonsieg wurde am Ende nur ein Punkt notiert. »Wenn man zur Halbzeit 2:0 führt, kann man schon von verlorenen Punkten sprechen«, bestätigt Toni Kimmig. »Danach wurde uns ein Handelfmeter verweigert und zum Schluss dann die unglückliche Aktion, die zum Eigentor in der 90. Minute führte. Das war bitter, auch wenn die Waldkircher im zweiten Abschnitt nach ihrem Rückstand ordentich Druck aufgebaut haben. Wir wurden für unsere Arbeit in der vergangenen Woche im Training leider nicht belohnt«, resümiert der TuS-Sport-Vorstand rückblickend. 
Die Reise der Renchtäler führt jetzt nach Freiburg zum Tabellenzweiten. Und wer am Samstag im Dietenbach-Sportpark Favorit ist, ist auch für Toni Kimmig klar: »Die Favoritenrolle ist klar, auf jeden Fall. Aber wir haben diese Woche in den Trainingseinheiten wieder sehr gut gearbeitet. Wir haben in Freiburg bis auf Spielertrainer Christian Seger alle Mann an Bord und werden mal sehen, ob in der Breisgaumetropole nicht doch etwas möglich ist.« 
Warum auch nicht. Es gebe im Fußball immer mal wieder Überraschungen. »Vielleicht unterschätzt uns der FFC und wir können dadurch am Samstag gut agieren«, ist für Kimmig die Partie erst nach 90 Minuten entschieden. Der gegen Waldkirch gesperrte Jose Poveda kehrt wieder ins TuS-Tor zurück.


Top-Torjäger der Liga

1. Marco Senftleber (Freiburger FC) 12
2. Nedzad Plavci (1. FC Rielasingen-Arlen) 11
3. Silvio Battaglia (1. FC Rielasingen-Arlen) 10
4. Fabian Herrmann (Offenburger FV) 9
Tobias Krüger (FC Radolfzell) 9
6. Robin Niedhardt (FC Radolfzell) 7
Martin Fischer (FSV Rot-Weiß Stegen) 7
Marco Petereit (Offenburger FV) 7
Christof Leiss (1.SV Mörsch) 7
10. Sandro Rautenberg (FC Waldkirch) 6
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