Verbandsliga Südbaden 
SC Lahr kann einen direkten Rivalen distanzieren
Konstantin Fries (links) hat sich das Nasenbein gebrochen. Sein Einsatz für den SC Lahr im Heimspiel gegen den SV Mörsch entscheidet sich kurzfristig. Bildquelle Iris Rothe

Für Fußball-Verbandsligist SC Lahr (9. Platz/32 Punkte) kam die jüngste Osterpause vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den direkten Abstiegskonkurrenten 1. SV Mörsch (12. Platz/27 Punkte) eigentlich zum ungünstigen Zeitpunkt. 

»Die Mannschaft befand sich in einem Lauf, sodass der Auftrag nun lautet, die Spannung und das gute Gefühl auch über die kommenden Tage hinweg aufrechtzuerhalten«, hofft Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller, dass die Ortenauer schnell wieder in den Rhythmus finden.  »Wir können nach den vergangenen Wochen zwar ein wenig freier atmen. Die Zielsetzung, weiter konstant zu punkten, bleibt jedoch dieselbe«, verdeutlicht Müller vor dem Duell mit dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. 

Gefährlicher Gegner

Gegner Mörsch sei das beste Beispiel, wie es kommen könnte. »Sie hatten sich jüngst etwas befreit aus dem Strudel, sind nun aber wieder ein fester Bestandteil davon. Ein entsprechend gefährlicher Gegner kommt am Wochenende zu uns«, so Lahrs sportlicher Leiter. Gegen Mörsch tat sich der SC in den vergangenen Jahren auf eigenem Platz meist schwerer als auswärts, entsprechend wird davon ausgegangen, dass sich die Gäste auch gänzlich anders präsentieren werden als vor 14 Tagen ängstliche Lörracher. 

Aufpassen auf Leiss

»Eine der maßgeblichen Stärken des SV Mörsch ist die Zweikampfstärke, zudem verfügen sie mit dem 14-fachen Torschützen Christof Leiss über einen gefährlichen Mann im Zentrum«, hält Müller fest. Jener Leiss war es auch, der den Blau-Schwarzen beim 2:2 im Hinspiel zwei Gegentreffer, darunter einen in der Nachspielzeit, einschenkte. Trotz des jüngsten Mörscher 0:6 gegen Tabellenführer Rielasingen-Arlen sind die Gastgeber also gut beraten, die Konzentration hoch zu halten. Das laut Müller im Idealfall ähnlich wie in Lörrach: »Wir benötigen Powerfußball, um dem Kontrahenten früh aufzuzeigen, dass es bei uns nichts zu holen gibt.« 

Fries-Einsatz fraglich

Personell muss der SC Lahr bei diesem Unterfangen weiter auf einige Spieler verzichten. Stephane Laufenburger ist wieder ins Lauftraining eingestiegen, Yannic Prieto wird noch länger fehlen. In Lörrach zog sich zuletzt Konstantin Fries einen Bruch des Nasenbeins zu. Sein Mitwirken - eventuell mit Maske - entscheidet sich kurzfristig.


Top-Torjäger der Liga

1. Marco Senftleber (Freiburger FC) 34
2. Silvio Battaglia (1. FC Rielasingen-Arlen) 31
3. Nedzad Plavci (1. FC Rielasingen-Arlen) 29
4. Alexander Stricker (FC Radolfzell) 16
Marco Petereit (Offenburger FV) 16
Tobias Krüger (FC Radolfzell) 16
7. Christof Leiss (1.SV Mörsch) 15
8. Robin Niedhardt (FC Radolfzell) 14
9. Fabian Herrmann (Offenburger FV) 13
Mike Enderle (Freiburger FC) 13
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