Verbandsliga Südbaden 
KFV und TuS Oppenau mit Hausaufgaben
Elf Gegentreffer in vier Spielen kassierte KFV-Keeper Daniel Künstle. Bildquelle Peter Heck

Am 24. Spieltag der Fußball-Verbandsliga empfängt der zuletzt schwächelnde Kehler FV (7. Platz/33 Punkte) im Rheinstadion den abstiegsbedrohten FC Waldkirch (13./24) und Schlusslicht TuS Oppenau (9 Punkte) hat den Tabellensechsten FC Auggen (39 Punkte) zu Hause am Haldenhof vor der Brust.

Kehl - Waldkirch
Samstag, 15.30 Uhr

Nur einen Zähler aus den letzten vier Partien notierte der Kehler FV. Eine ganz magere Ausbeute. Die Gründe scheint KFV-Sportvorstand  Jürgen Sax zu kennen: »Wir müssen die Anfangsphase im Spiel konzentrierter und aggressiver angehen. Es kann nicht sein, dass wir uns in vier Begegnungen ein Torekonto von 3:11 einspielen. Wenn dann davon sechs Tore mit demselben Fehlverhalten verursacht werden, ist die Ursache eigentlich erklärt. Dies gilt es schnellstens abzustellen.« Und das Spiel am Samstag gegen den FC Waldkirch wäre ein guter Anfang, den Hebel wieder in Richtung Erfolg umzulegen. »Da stimme ich zu 100 Porzent zu. Denn der Blick aufs Tabellenbild ist trügerisch, denn wir sind noch lange nicht im sicheren Fahrwasser. Waldkirch hat aus den letzten fünf Begegnungen zehn Punkte gesammelt, davon jeweils drei gegen Radolfzell, Oppenau und Mörsch. Es wird also kein Selbstläufer und kein einfaches Spiel«, ist Kehls Fußball-Boss  überzeugt. Verzichten muss Trainer Heinz Braun auf Samuel Manguele, Max Sepp hat studienbedingt noch Trainingsrückstand. Alle anderen Spieler sind einsatzbereit.

Oppenau - Auggen
Sonntag, 15 Uhr

Bei der 1:5-Niederlage am vergangenen Spieltag beim offensivstarken SV Kuppenheim war Schlusslicht Oppenau im ersten Durchgang auf Augenhöhe und ging sogar in Führung. Dann verletzte sich Steffen Schmeier erneut schwer, nachdem er erst kürzlich nach 15 Monaten verletzungsbedingter Pause sein Comeback feierte. »Das ist natürlich für den Spieler, aber auch für seine Kollegen und uns alle extrem frustrierend«, so TuS-Sportvorstand  Toni Kimmig. Der TuS wurde dadurch im Wörtelstadion etwas aus dem Rhythmus gebracht und in der zweiten Hälfte ging bei den Renchtälern die Ordnung verloren.
Gegen den FC Auggen hat der TuS Oppenau natürlich nichts zu verlieren, denn der Klassenerhalt ist kaum noch zu schaffen. Trotzdem: »Wir haben uns bisher sehr gut aus der Affäre gezogen gegen die vielen namhaften Gegner und sind nie untergegangen. Wir bräuchten auch mal etwas Glück, denn die Spieler arbeiten von Woche zu Woche sehr gut und gehen in den Spielen bis an die Leistungsgrenze. Das sollte jetzt endlich mal belohnt werden«, so Kimmig. Fehlen wird neben den ohnehin Langzeitverletzten Steffen Schmeier. Dominik Huber ist wieder zurück im Kader 


Top-Torjäger der Liga

1. Marco Senftleber (Freiburger FC) 34
2. Silvio Battaglia (1. FC Rielasingen-Arlen) 31
3. Nedzad Plavci (1. FC Rielasingen-Arlen) 29
4. Alexander Stricker (FC Radolfzell) 16
Marco Petereit (Offenburger FV) 16
Tobias Krüger (FC Radolfzell) 16
7. Christof Leiss (1.SV Mörsch) 15
8. Robin Niedhardt (FC Radolfzell) 14
9. Fabian Herrmann (Offenburger FV) 13
Mike Enderle (Freiburger FC) 13
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