Verbandsliga Südbaden 
5:2 in Radolfzell: SC Lahr seit sieben Spielen unbesiegt
Freut sich, dass der Klassenerhalt vorzeitig in trockenen Tüchern ist: Lahrs ´Trainer Oliver Dewes. Bildquelle Ulrich Marx

Dank des 5:2 (3:2)-Kantersiegs beim FC Radolfzell hat Fußball-Verbandsligist SC Lahr am Samstag nicht nur das siebte Spiel in Serie ohne Niederlage absolviert. Die Mannschaft von Trainer Oliver Dewes hat damit auch endgültig den Klassenerhalt geschafft.

Die Partie startete bereits rasant, der Lahrer Führung durch Dennis Häußermann (8.) ließ Radolfzell im direkten Gegenzug durch den zentral zu einfach frei gespielten Alexander Stricker den 1:1-Ausgleich (9.) folgen. Beide Teams gingen hohes Tempo, wobei gerade Stricker der SC-Dreierkette Probleme bereitete. »Er war, vor allem in der ersten Hälfte, der gefährlichste Mann auf dem Platz. Erst in der zweiten Hälfte hatten wir ihn besser unter Kontrolle«, bemerkte Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller. 

Harim Makaya stark
Während die Gäste sich durchs Mittefeld spielten, suchte Radolfzell mit langen Bällen seinen Weg in die Offensive. Das Lahrer Konzept war aber das erfolgreichere. Der umtriebige Harim Makaya erzielte nach einem zu zögerlich geklärten Ball im zweiten Versuch das 1:2 (23.). Nur sechs Minuten später verwertete Ousman Bojang eine Lahrer Ecke per Kopf zum 1:3 (29.). 
Doch so leicht ließen sich die Gastgeber vom Bodensee dann doch nicht abschütteln. Radolfzells Bester, Alexander Stricker, setzte sich mit Vehemenz und Wucht im Zweikampf durch, sein Anspiel fand Flamur Berisha, der überlegt zum 2:3 (34.) ins Tor schoss. 

Ausgleich war möglich
Der Zwischenstand ging in Ordnung, da die Gäste mehr zum Spielverlauf vor rund 110 Zuschauern im Mettnau-Stadion beisteuerten.
In der zweite Hälfte zollten beide Teams dem hohen Tempo der ersten 45 Minuten Tribut. Die Gäste stellten auf Viererkette um und standen etwas tiefer, um Radolfzells Offensive mehr Wellenbrecher entgegenzusetzen. Nach einem Querschläger in der Lahrer Defensive hatte Alexander Stricker den Ausgleich auf dem Fuß, verzog allerdings freistehend (56.). Kurz darauf scheiterte Stricker an Lahrs Torhüter Jonas Witt (59.). 

Wilder Spielverlauf
Die Schlussviertelstunde bot dann noch einmal zwei Höhepunkte. Radolfzell öffnete angesichts des Rückstands seine Linien, was wiederum Räume für Lahr bot. Makaya wurde in Szene gesetzt und traf mit Gefühl und Geschick listig zum 2:4 (74.). 
Sechs Minuten vor dem Ende konterte der Gast aus der Ortenau wie aus dem Lehrbuch. Einen langen Ball nahm Häußermann auf und vollendete zum 2:5 (84.). 
»Der Spielverlauf war etwas wild. Dennoch hat die Mannschaft taktisch richtig gut gespielt, zumal wir in Radolfzell bisher selten gut ausgesehen haben«, konstatierte Petro Müller.

FC Radolfzell - SC Lahr 2:5 (2:3)
Radolfzell:
Bisinger - Erdmann, Stricker, Niedhardt, Wehrle, Schlachter, Hain, Müller (46. Zidane), Berisha, Strauß, Hlavacek (79. Ranzenberger).
Lahr: J. Witt - S. Witt, Wirth (78. Cantürk), Burgert, Fries, Weschle (62. Prieto), Makaya (77. M. Gürsoy), Bojang (67. Laufenburger), C. Gürsoy, Häußermann, Neumaier.
Schiedsrichter: Bohrer (Hausen) - Zuschauer: 110.
Tore: 0:1 Häußermann (8.), 1:1 Stricker (9.), 1:2 Makaya (23.), 1:3 Bojang (29.), 2:3 Berisha (34.), 2:4 Makaya (74.), 2:5 Häußermann (84.).


Top-Torjäger der Liga

1. Marco Senftleber (Freiburger FC) 34
2. Silvio Battaglia (1. FC Rielasingen-Arlen) 31
3. Nedzad Plavci (1. FC Rielasingen-Arlen) 29
4. Alexander Stricker (FC Radolfzell) 16
Marco Petereit (Offenburger FV) 16
Tobias Krüger (FC Radolfzell) 16
7. Christof Leiss (1.SV Mörsch) 15
8. Robin Niedhardt (FC Radolfzell) 14
9. Fabian Herrmann (Offenburger FV) 13
Mike Enderle (Freiburger FC) 13
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