3. Liga 
KSC will gegen Jena noch eine Schippe drauflegen
Trainer Alois Schwartz hat diese Saison mehr personelle Optionen. Bildquelle GES

Fußball-Drittligist Karlsruher SC will auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen bleiben. Der KSC peilt nach zwei Unentschieden und einem Sieg am Freitagabend im Heimspiel gegen den FC Carl-Zeiss Jena  den zweiten Heimerfolg an.

Mit zwei Unentschieden und einem Sieg ist der Karlsruher SC in die neue Saison der 3. Liga gestartet. »Wir sind gut in die Spur gekommen«, formulierte Trainer Alois Schwartz seine Zusammenfassung der ersten drei Punktspiele - zwei davon auf fremden Plätzen. »Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert - in Köln auch nach Punkten.« Seine Mannschaft habe am Dienstag beim 1:0 im Südstadion zwar »nicht alles richtig gemacht«, aber »eine ordentliche Leistung abgerufen«.

Lob für Muslija
Florent Muslija (20) war mit seinem herrlichen Tor in der 76. Minute der Matchwinner für die Wildparkprofis. »Er hat sich enorm entwickelt und macht uns viel Freude«, lobte Schwartz das aus Achern stammende Karlsruher Eigengewächs.
»In der Saisonvorbereitung lief es fast zu rund«, erinnerte Schwartz an die Testspielsiege gegen die Zweitligisten FC ­Brentford (England/2:1) und St. Pauli (4:1). »Jetzt wehren sich die Gegner natürlich mehr.« Deshalb müsse seine Mannschaft vor allem in Sachen Zweikampfverhalten, Aggressivität und Laufbereitschaft »noch eine Schippe drauflegen«. Und das schon am heutigen Freitagabend Abend (19 Uhr) gegen den FC Carl Zeiss Jena.

"Harte Nuss"
Die Thüringer sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet, haben aber am Dienstagabend zuhause 0:3 gegen Halle verloren. Die Gäste deshalb zu unterschätzen wäre allerdings völlig unangebracht. »Die spielen guten Fußball, sind gut organisiert und geduldig«, warnt Schwartz. »Das wird eine harte Nuss«, die der KSC schon in der vergangenen Saison (0:0, 2:4) nicht knacken konnte.
Zum Abschluss der zweiten englischen Woche hintereinander stehen dem KSC-Coach aber mit Ausnahme der beiden langzeitverletzten Justin Möbius und Marin Sverko alle Spieler zur Verfügung. Auch deshalb ist der Konkurrenzkampf im Wildpark größer geworden. »Wir sind personell flexibler geworden«, freut sich Schwartz, »und für den Gegner vielleicht auch schwerer auszurechnen.«


Top-Torjäger der Liga

1. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 13
2. Marvin Pourie (Karlsruher SC) 10
Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 10
4. Daniel Kofi Kyereh (SV Wehen Wiesbaden) 9
Marcos Alvarez (VfL Osnabrück) 9
6. Martin Kobylanski (SC Preußen Münster) 7
Rufat Dadashov (SC Preußen Münster) 7
Cebio Soukou (F.C. Hansa Rostock) 7
Anton Fink (Karlsruher SC) 7
10. Marc Heider (VfL Osnabrück) 6
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