3. Liga 
Karlsruher SC hat keine Angst vor Paderborn
KSC-Trainer Alois Schwartz (l.) und Sportdirektor Oliver Kreuzer hoffen heute auf einen Auswärtssieg. Bildquelle GES/Markus Gilliar
An Selbstvertrauen mangelt es dem Fußball-Drittligisten Karlsruher SC derzeit nicht.

 

»Wir wollen dort drei Punkte holen«, sagt Cheftrainer Alois Schwartz vor dem Freitag-Spiel (19 Uhr) beim souveränen Tabellenführer SC Paderborn. Und Sportdirektor Oliver Kreuzer pflichtet bei: »Natürlich muss man den Spielverlauf abwarten. Aber ein Unentschieden würde ich vorher nicht unterschreiben ? das wäre nur ein Zähler. Wir wollen beim SCP gewinnen.«

Ist der vom Karlsruher SC formulierte Optimismus vor dem Duell beim Drittliga-Spitzenreiter Paderborn nur das sprichwörtliche »Pfeifen im Walde« - schließlich hat Paderborn alle seine bisher acht Heimspiele gewonnen bei einem Torverhältnis von 26:5 - oder durchaus begründet? Eher Letzteres. Der KSC hat dreimal hintereinander gewonnen, jeweils zu Null. »Wir haben in den letzten Wochen Selbstbewusstsein aufgebaut«, erklärt Innenverteidiger Daniel Gordon, der am vergangenen Samstag beim 1:0-Sieg gegen Zwickau das Tor des Tages köpfte. 

Formanstieg beim KSC
»Resultate und Leistung - unser Formanstieg ist klar erkennbar«, sagt Kreuzer. Und das sei sicher auch in Paderborn registriert worden. »Denen ist klar, dass wir schwer zu schlagen sind«, glaubt der Sportdirektor zu wissen.
Um als erste Mannschaft in dieser Saison in Paderborn in die Punkte kommen zu können, »müssen wir defensiv unsere Struktur und Stabilität aufrechterhalten«, so Gordon. »Bei Ballgewinn schnell umschalten und nach vorne spielen«, müsse laut Kreuzer das Ziel sein. Und für Coach Schwartz sind die Erfolgsaussichten am größten, »wenn wir unsere Art und Weise, Fußball zu spielen, auf den Platz bringen«.

Bülow bald wieder Alternative
Bis auf Andreas Hofmann (Aufbauprogramm) waren in dieser Woche alle KSC-Spieler im Mannschaftstraining. Kai Bülow hat am vergangenen Sonntag, nach neunwöchiger Verletzungspause, ein etwas mehr als 60-minütiges Comeback gegeben - in der Oberliga, beim Spiel des KSC II gegen den Bahlinger SC (1:0). Bülow sei bald wieder eine Alternative meint Schwartz, der eigentlich keine Veranlassung hat, seine zuletzt dreimal erfolgreiche Startformation zu ändern.
»Wir haben eine richtig schwere Aufgabe vor uns. Aber darauf freuen wir uns«, sagt der Karlsruher Trainer und ergänzt: »Flutlicht an, Rasen nass, beim Tabellenführer - was kann es Schöneres geben?«

 


Top-Torjäger der Liga

1. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 13
2. Marvin Pourie (Karlsruher SC) 10
Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 10
4. Daniel Kofi Kyereh (SV Wehen Wiesbaden) 9
Marcos Alvarez (VfL Osnabrück) 9
6. Martin Kobylanski (SC Preußen Münster) 7
Rufat Dadashov (SC Preußen Münster) 7
Anton Fink (Karlsruher SC) 7
Cebio Soukou (F.C. Hansa Rostock) 7
10. Adriano Grimaldi (TSV 1860 München) 6
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