3. Liga 
Karlsruher SC: Erst ein Sieg gegen Halle, dann die Fete
Die KSC-Fans wollen am Samstag im Wildpark noch einmal richtig den Zweitliga-Aufstieg feiern. Bildquelle Pipeline/dpa

Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC empfängt zum Saisonabschluss der 3. Fußball-Liga am Samstag den Halleschen FC.

Wenn der »Noch-Drittligist« Karlsruher SC am Samstag (13.30 Uhr) im letzten Punktspiel dieser Fußball-Saison den Halleschen FC empfängt, geht es für beide Teams eigentlich um nichts mehr. Denn die Hausherren sind bereits am vergangenen Samstag mit einem 4:1-Erfolg in Münster als Tabellenzweiter vorzeitig in die 2. Liga aufgestiegen. Und die Gäste aus der Karlsruher Partnerstadt an der Saale können sich am 38. Spieltag weder verbessern, noch verschlechtern und sind als Tabellenvierter, ebenso wie die Wildparkprofis, für die erste Runde des DFB-Pokals 2019/20 qualifiziert.   

Ohne Druck
»Gefühlt, ist das das erste Spiel seit zwei Jahren, in dem wir keinen Druck haben«, sagte KSC-Kapitän David Pisot gestern in der Presskonferenz und freut sich auf das letzte Meisterschaftsspiel: »Das wollen wir einfach genießen.«
Ganz auf die leichte Schulter werden Trainer Alois Schwartz und seine Mannschaft das vorletzte Pflichtspiel - am Sonntag, 26. Mai, ist der KSC im Endspiel um den badischen Vereinspokal noch Gastgeber des zukünftigen Drittligisten SV Waldhof Mannheim - aber nicht nehmen. »Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen«, betont Sportdirektor Oliver Kreuzer. »Das sind wir unserem Publikum schuldig.« Etwas mehr als 15 000 Karten waren gestern verkauft. Gut 1500 davon gingen nach Halle. 

Sonntag nach Mallorca
Unmittelbar nach dem Schlusspfiff wird es auf dem Kunstrasen von Platz 6 im Wildpark die Aufstiegsfeier steigen. Am Sonntag fliegen die KSCler dann geschlossen nach Mallorca. Am Mittwoch sind alle zurück, um sich auf das Pokalspiel vorzubereiten.
Am Samstag gegen den Halleschen FC werden neben dem schon länger verletzten Ersatzkeeper Sven Müller (nach Bandscheibenvorfall) auch Alexander Groiß, dessen Schambeinentzündung wieder aufgebrochen ist, Marc Lorenz und Manuel Stiefler (beide haben muskuläre Probleme) ausfallen. Ob Christoph Kobald nach seiner Schulterverletzung wieder einsatzfähig ist, bleibt abzuwarten.


Top-Torjäger der Liga

1. Marvin Pourie (Karlsruher SC) 22
2. Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 16
3. Daniel Kofi Kyereh (SV Wehen Wiesbaden) 15
Anton Fink (Karlsruher SC) 15
5. Nick Proschwitz (SV Meppen) 14
6. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 13
Stefan Schimmer (SpVgg Unterhaching) 13
8. Martin Kobylanski (SC Preußen Münster) 12
Christian Kühlwetter (1. FC Kaiserslautern) 12
10. Streli Mamba (FC Energie Cottbus) 11
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