3. Liga 
Karlsruher SC der Favorit gegen Schlusslicht Aalen
KSC-Trainer Alois Schwartz will Schlusslicht Aalen nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bildquelle Ulrich Marx

Beim Blick auf die Tabelle der 3. Fußball-Liga muss man den Karlsruher SC in seinem Heimspiel am Mittwoch (19 Uhr) gegen den VfR Aalen als haushohen Favoriten bezeichnen. Die Wildpark-Profis sind Rangzweiter und haben 30 Punkte mehr auf dem Konto als der VfR, den Träger der Roten Laterne. 
 

Trotzdem, oder gerade deshalb, weil nach den Siegen in den Topspielen gegen Osnabrück (2:1) und Uerdingen (3:1) die Konzentration abfallen könnte, warnen der Karlsruher Cheftrainer Alois Schwartz und Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek unisono davor, die Gäste zu unterschätzen. »Die Liga ist so eng«, sagt der KSC-Coach, »wir müssen gegen jede Mannschaft 100 Prozent Leistung bringen. Egal, ob gegen den Spitzenreiter oder das Schlusslicht der Liga - wir müssen unseren Weg weitergehen.« Und Spielmacher Wanitzek fordert: »So, wie wir gegen den Ligaprimus VfL und gegen den namhaft besetzten KFC aufgetreten sind, müssen wir uns auch gegen Aalen präsentieren.« Das heißt: geschlossen, als Mannschaft, defensiv kompakt, einsatz- und laufstark, konsequent in der Chancenverwertung.

Fink, Groiß und Pourié wieder fit

Die am vergangenen Freitagabend gegen Uerdingen angeschlagen oder vorsichtshalber ausgewechselten Anton Fink (Adduktoren), Alexander Groiß (Leiste) und Marvin Pourié (Wade) nahmen am Montag schon wieder am Mannschafttraining teil und stehen gegen Aalen zur Verfügung. »Da kommen uns unsere Spieltermine in dieser englischen Woche entgegen«, freut sich Alois Schwartz, »Freitag, Mittwoch, Sonntag - da bleibt genug Zeit zum Regenerieren.« Weil auch Kyoung-Rok Choi und Sercan Sararer ihre Erkältungen auskuriert haben, »können wir personell fast aus dem Vollen schöpfen.« Nur Martin Röser fällt nach seinem Rippenbruch noch aus.

Sieben Punkte in drei Spielen

Das erste Training nach dem freien Sonntag sei schon »sehr griffig« gewesen. Auch das schreibt Schwartz dem »Charakter« seiner Mannschaft zu. Die habe nach der 0:1-Heimniederlage gegen Kaiserlautern »nicht mit dem Finger auf jemand anderen gezeigt, sondern sich selbst an die Nase gefasst.« Seither ist der KSC wieder ungeschlagen und hat in drei Spielen sieben Punkte verbucht.  


Top-Torjäger der Liga

1. Marvin Pourie (Karlsruher SC) 22
2. Manuel Schäffler (SV Wehen Wiesbaden) 16
3. Daniel Kofi Kyereh (SV Wehen Wiesbaden) 15
Anton Fink (Karlsruher SC) 15
5. Nick Proschwitz (SV Meppen) 14
6. Stephan Hain (SpVgg Unterhaching) 13
Stefan Schimmer (SpVgg Unterhaching) 13
8. Christian Kühlwetter (1. FC Kaiserslautern) 12
Martin Kobylanski (SC Preußen Münster) 12
10. Streli Mamba (FC Energie Cottbus) 11
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