2. Bundesliga 
Karlsruher SC: Letzter Kraftakt gegen Wiesbaden
KSC-Trainer Alois Schwartz. Bildquelle GES

Letzter Kraftakt vor der Winterpause: Zweitligist Karlsruher SC hat gegen den deutlich schlechter platzierten Mitaufsteiger SV Wehen Wiesbaden einen ,,Dreier" eingeplant. ,,Wir müssen noch einmal alle Kräfte bündeln", fordert Trainer Alois Schwartz vor dem ersten Rückrundenspiel am Freitag (18.30 Uhr/Sky).

In der Vorbereitung auf das letzte Spiel des Jahres 2019 mussten die Wildparkprofis zu Beginn der Woche aber zunächst ihre mit 1:5 verlorene Hausaufgabe gegen Greuther Fürth vom vergangenen Samstag aufarbeiten. Das hätten seine Schützlingen ,,selbstkritisch" erledigt, erklärte Schwartz, ohne ins Detail zu gehen. Auch Torhüter Benjamin Uphoff, der mindestens zwei, vielleicht sogar drei Gegentreffer auf seine Kappe nehmen musste, wisse, ,,dass er die falschen Handschuhe anhatte." Das Spiel seiner Mannschaft sei einfach schlecht gewesen, so der KSC-Coach abschließend. Sportdirektor Oliver Kreuzer meinte: ,,Das ist so im Fußball, dass man mal ein Brett bekommt. Jetzt hat es uns erwischt.

Gegentore reduzieren
Sowohl Schwartz, als auch Kreuzer zogen trotz der bisher höchsten Saisonniederlage ein positives Vorrundenfazit. 20 Punkte, so der Chefcoach, seien für einen Aufsteiger ,,ordentlich", und 29 Tore ,,sehr gut." Als ,,sehr schlecht" hingegen bezeichnete er die 35 Treffer, die seine Schützlinge hinnehmen mussten. Schließlich hat keine Mannschaft mehr Gegentreffer kassiert. ,,Da müssen wir natürlich ansetzen", weiß Kreuzer, und vor allem ,,als Mannschaft defensiv besser arbeiten."

Am besten schon heute gegen den Tabellenvorletzten  aus Wiesbaden. Dass die Hessen zum Ausklang des Jahres auf ihren Gelb-gesperrten Torjäger Manuel Schäffler verzichten müssen, der zwölf der 20 Tore erzielt hat, ,,darf bei uns nicht dazu führen, dass wir glauben, 50 Prozent reichen", warnt Schwartz seine Spieler. ,,Wir müssen immer hundert Prozent bringen, auch und gerade gegen Wehen Wiesbaden."      

Pourié krank
Ob das Debakel gegen Fürth personelle und auch taktische Auswirkungen auf die Karlsruher Startelf haben wird, ließ Alois Schwartz wie immer offen. Neben Kyoung-Rok Choi, dessen Kreuzbandriss, so der KSC-Trainer, ,,erfolgreich operiert wurde", fallen Janis Hanek und Martin Röser definitiv aus. Hinter der Einsatzfähigkeit von Marvin Pourié steht wegen einer Magen-Darm-Infektion noch ein Fragezeichen.


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