2. Bundesliga 
Karlsruher SC beendet das Jahr gefrustet
KSC-Trainer Alois Schwartz. Bildquelle GES

Tief gefrustet beendet Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC ein erfolgreiches Jahr. Zum Abschluss setzte es am Freitag eine vernichtende 0:1-Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Eine Woche nach dem 1:5 daheim gegen Fürth zum Abschluss der Vorrunde verlor der Karlsruher SC vor dem eigenen Publikum am Freitag auch den Rückrundenauftakt. Gegen den Tabellenvorletzten und dazu noch stark ersatzgeschwächten SV Wehen Wiesbaden enttäuschte die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz bodenlos und kassierte eine 0:1-Niederlage.
Personell nur leicht verändert schickte KSC-Trainer Alois Schwartz seine Mannschaft ins Duell mit dem Mitaufsteiger aus Hessen. Christoph Kobald und Anton Fink mussten aus der Startelf weichen. An ihrer Stelle liefen Lukas Fröde und Burak Camoglu auf. Die Auswirkungen waren nicht nennenswert. 

Schlecht wie das Wetter
Was beide Mannschaften in der ersten Halbzeit boten, war so schlecht wie das nasskalte Winterwetter. Erwärmen konnte sich die knapp 13 000 Zuschauer daran jedenfalls nicht. Der KSC entwickelte zwar ein deutliches Übergewicht und erarbeitete sich vor der Pause 5:1-Eckbälle. Gefährlich wurden die Wildparkprofis aber mit dem ruhenden Ball auch nicht. Auch aus dem Spiel heraus stellten die Badener die Hessen vor keine großen Probleme. Einen gelungenen Angriff brachten die Schützlinge von Schwartz im ersten Spielabschnitt zustande. Der vielversprechende Schuss von Manuel Stiefler wurde aber geblockt (28.). Kurz vor Seitenwechsel hatte auch Wiesbaden eine Chance - Daniel Kofi Kyereh zielte jedoch genau auf KSC-Keeper Benjamin Uphoff (42.). Und in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten  verhinderte der SVWW-Keeper bei einem Kopfball von Daniel Roßbach eine Karlsruher Führung.

Fußballerischer Müll
Zur Stärkung seiner Offensive brachte Schwartz zur zweiten Halbzeit Lukas Grozurek für Camoglu. Aber auch dadurch wurde das Karlsruher Spiel nicht besser. Ab der 55. Minute machte sich Unmut unter den KSC-Anhängern breit. Ihre Mannschaft produzierte - vor allem im Spiel nach vorne - zu viel fußballerischen Abfall. Und ab der 60. Minute forderten die Fans lautstark ,,Toni, Toni" Fink. Doch dessen Einsatz kam erst gut zehn Minuten später. Und da führte Wehen Wiesbaden schon mit 1:0. Uphoff konnte einen Schuss von Gökhan Gül nicht festhalten und im Nachsetzen stolperte Törles Knöll den Ball ins Karlsruher Netz (69.). 

Von diesem Tiefschlag erholten sich die einfallslosen und technisch schwachen KSCler nicht mehr. Während die Hessen jubelnd in die Winterpause gehen, brennt im Wildpark schon vier Tage vor Weihnachten der Baum.


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