Bundesliga 
Hochintensives Remis zwischen dem SC Freiburg und Frankfurt
Die Freiburger Philipp Lienhart (l.) und Wooyeong Jeong (r.) im Laufduell mit Amir Younes von Eintracht Frankfurt. Bildquelle dpa

Die formstarken Teams des SC Freiburg und von Eintracht Frankfurt lieferten sich am Mittwochabend einen offenen Schlagabtausch, an dessen Ende ein gerechtes 2:2 stand.

Zwei der formstärksten Mannschaften der Fußball-Bundesliga lieferten sich am Mittwochabend im Schwarzwald-Stadion ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel, in dem sich der SC Freiburg und Eintracht Frankfurt letztlich leistungsgerecht beim 2:2 (1:1) die Punkte teilten.
Für Baptiste Santamaria hatte es nicht gereicht nach seiner Knieverletzung bei der Niederlage in München. Da auch Nicolas Höfler (Gelb-Sperre) fehlte, musste SC-Trainer Christian Streich das zentrale Mittelfeld komplett neu besetzen. Überraschungsrückkehrer Janik Haberer spielte diesmal von Beginn an und Lucas Höler gehörte wieder zur Startelf. Und der Sport-Club ging auch erstmals wieder weg von seinem Erfolgssystem 3-4-3 zu einem 4-4-2, in dem Innenverteidiger Philipp Lienhart auf die Sechserposition neben Haberer vorrückte.

Schlechter Beginn

Das Spiel begann ähnlich schlecht wie in München, erneut mit bangem Warten nachdem Roland Sallai umgeknickt war, der dann aber doch weiter spielen konnte, und wieder mit einem frühen Gegentor. Nach einem Pass von Djibril Sow setzte sich Amin Younes (6.) zu einfach gegen Manuel Gulde durch und schloss zum 0:1 ab. In ungewohnter Konstellation hatten die Freiburger zunächst Probleme, auch mit dem Tempo der Frankfurter, vor dem Streich zuvor gewarnt hatte. 
Nach etwas mehr als zehn Minuten stabilisierte sich der Sport-Club aber zusehends, Christian Günter leitete über links die erste Chance ein, bei der Ermedin Demirovic (13.) vor dem Tor noch geblockt wurde. Ein Weitschuss von Günter in der gleichen Minute strich am langen Pfosten vorbei. Nach einem langen Ball von Keven Schlotterbeck und einer Kopfballverlängerung von Höler behauptete Demirovic den Ball im Mittelfeld, drehte sich um die eigene Achse und leitete ihn auf den frei stehenden Sallai (32.) weiter, der Torwart Kevin Trapp zum Ausgleich überlupfte.
In einer Partie, in der sich beide Teams keine Pausen gönnten, bewahrte Torwart Florian Müller den SC noch vor der Pause vor einem erneuten Rückstand, Zunächst zeigte er einen guten Reflex mit einer Hand bei einem Schuss von Andre Silva (39.) und nach der anschließenden Ecke parierte er einen Kopfball von Martin Hintergger. Und auch die erste Chance der zweiten Hälfte gehörte den Gästen, aber der nach der Pause eingewechselte Daichi Kamada (46.) traf den Ball nicht richtig.

Joker Petersen sticht erneut

Die Intensität blieb hoch und Streich wollte sie auch hoch halten, wechselte Nils Petersen und Wooyeong Jeong für Torschütze Sallai und Höler ein. Und wie in München zahlte sich das schnell aus. Diesmal war Petersen fünf Minuten auf dem Feld, bis er traf. Nach einem Freistoß von Günter, den die Frankfurter nicht klären konnten, erzielte er in der 63. Minute mit links sein 29. Jokertor. Trapp konnte den tückisch aufspringenden Ball nicht erreichen. Eintracht-Trainer Adi Hütter reagierte auf den Rückstand, indem er Rückkehrer Luka Jovic einwechselte, der am Sonntag gegen Schalke nach seiner Einwechslung zwei Tore geschossen hatte. Den Ausgleich erzielte jedoch Schlotterbeck (76.) mit einem unglücklichen Eigentor nach einem Schuss von Kamada.
Mit dem Unentschieden wollten sich beide nicht zufrieden geben. In den Schlussminuten suchten sie immer wieder den schnellsten Weg Richtung Strafraum, ohne dass es zu Großchancen kam. Der eingewechselte Lino Tempelmann (88.) schoss aus der Distanz übers Tor - das blieb die beste Möglichkeit zum Siegtreffer, der keinem mehr gelang.


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