Bundesliga 
SC Freiburg schafft auch Frankfurt
Nils Petersen Bildquelle Michael Heuberger

Zum Abschluss des 11. Spieltags gewann der SC Freiburg in einem am Ende hochemotionalen Spiel 1:0 gegen Europa-League-Teilnehmer Eintracht Frankfurt und ist als Vierter weiter in der Spitzengruppe. Nils Petersen erzielte den Siegtreffer.

Während Eintracht-Trainer Adi Hütter wie angekündigt nach der Euro-League-Niederlage in Lüttich vier Wechsel vornahm, lief der Sport-Club bis auf den gesperrten Janik Haberer mit der gleichen Startelf wie beim Remis in Bremen auf. Der von seiner Gehirnerschütterung genesene Nicolas Höfler kehrte zurück und trieb zusammen mit seinem Team das Spiel von Beginn an Richtung Gästetor. Die Freiburger hatten nach selbstbewusstem Beginn gleich zwei gute Chancen, zunächst durch Vincenzo Grifo (7.), der nach einer abgewehrten Ecke an Eintracht-Torwart Frederik Rönnow scheiterte, und Rönnow parierte kurz darauf einen Schuss von Lucas Höler (8.).

Durm an die Latte
Frankfurt wurde erstmals durch ein Solo von Verteidiger Martin Hinteregger (12.) gefährlich. SC-Keeper Mark Flekken, der erneut den verletzten Alexander Schwolow vertrat, konnte seinen Schuss nur abklatschen, der Nachschuss von Erik Durm prallte an die Latte. Vor der Pause war es erneut Hinteregger (35.), der nach einem Konter knapp die Führung verpasste. Zuvor hatte Schiedsrichter Felix Brych nach einer Intervention des Video-Assistenten einen Elfmeter für Frankfurt zurückgenommen, den er nach einem vermeintlichen Foul von Jonathan Schmid an Goncalo Paciencia (39.) gepfiffen hatte.

Ganz unstrittig war hingegen das Foul des Ex-Freiburgers Gelson Fernandes an Schmid kurz vor der Pause, für das er die Gelb-Rote Karte sah. Mit dieser unnötigen Aktion sorgte er dafür, dass seine durch die vielen englischen Wochen ohnehin schon strapazierte Mannschaft die zweite Hälfte in Unterzahl spielen musste. Hütter reagierte, indem er Stürmer Paciencia raus nahm und für ihn Mittelfeldspieler Dominik Kohr brachte. Freiburg drückte und nach einer Flanke von Christian Günter kam der wie schon in Bremen auffällige Roland Sallai (50.) aus kurzer Distanz zum Kopfball, aber Rönnow hielt

50. Tor von Petersen
Um gegen die nun deutlich tiefer stehenden Frankfurter mehr Kreativität ins Spiel zu bringen, wechselte SC-Trainer Christian Streich Luca Waldschmidt für Grifo ein, der zusammen mit Nils Petersen für Torgefahr sorgen sollte. Und nach drei Konterchancen der Eintracht erzielte Petersen (77.) mit einem Flachschuss in die lange Ecke das 1:0 - sein 50. Bundesligator für den Sport-Club. Die Frankfurter steckten aber auch zu zehnt nicht auf und gaben Flekken reichlich zu tun. Der SC-Torwart parierte einen Weitschuss von Durm (80.) und einen Kopfball von Hinteregger (84.). Auf der anderen Seite reagierte Rönnow bei gegen Günter (82.) glänzend.

Eine Rudelbildung gab es dann in der Nachspielzeit, in der Eintracht-Kapitän David Abraham absichtlich Streich umgerempelt hatte und dafür die Rote Karte sah. Nachträglich bekam auch der ausgewechselte Grifo noch Rot, Co-Trainer Florian Bruns sah Gelb.


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!