Bundesliga 
SC Freiburg am Samstag schon safe?
SC-Trainer Christian Streich. Bildquelle Michael Heuberger

Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr) hätte der SC Freiburg den Klassenerhalt so gut wie sicher. Die personellen Voraussetzungen sind gut, auch wenn noch nicht klar ist, ob Robin Koch spielt.
 

Im ausverkauften Schwarzwald-Stadion wird es am Fastnachtssamstag sicherlich närrisch zugehen, einige SC-Fans kommen traditionell im Häs oder anderen Verkleidungen. Der Verein hat aber vorsichtshalber darauf hingewiesen, dass aus Sicherheitsgründen keine Maskierungen erlaubt sind, die eine Gesichtserkennung unmöglich machen, und Accessoires wie Schwerter, Pistolen und Besen abgegeben werden müssen. Auch die Düsseldorfer reisen aus der Karnevalshochburg annähernd ,,unbewaffnet" an, zumindest suggeriert das ihre wenig furchteinflößende bisherige Bilanz.

Aggressive Fortuna
Kein anders Team wartet länger auf einen Auswärtssieg, nachdem die Fortuna nur das erste Spiel in Bremen gewonnen hat. Als einzige Mannschaft ist Düsseldorf in der Rückrunde noch sieglos. ,,Aber sie kämpfen wie die Löwen gegen den Abstieg", warnte SC-Trainer Christian Streich, ,,wir haben schon Erfahrungen gegen solche Mannschaften gemacht, und nicht nur gute." Nach dem Trainerwechsel von Friedhelm Funkel zu Uwe Rösler werde bei den Düsseldorfern ,,auf Aggressivität Wert gelegt", sie hätten aber auch gut gespielt zuletzt, als sie den Gladbachern beim 1:4 zumindest in der ersten Halbzeit ,,den Zahn gezogen haben". Seine Mannschaft müsse deshalb ,,vom Läuferischen und vom Zweikampfverhalten wie in Augsburg" auftreten. Allerdings dürfte sich auch niemand von dem 1:1 ,,blenden lassen, Augsburg hatte nicht die hundertprozentige Tagesform, und es ist davon auszugehen, dass Düsseldorf sie hat".

Streich rechnet nicht damit, dass sein Team wieder so viel Ballbesitz haben wird wie in Augsburg, als der Sport-Club auf über 70 Prozent kam, dennoch seien ,,Geduld und gute Spielaufbauphasen" gefragt. ,,Wenn wir wach sind und den Gegner unter Druck setzen, werden wir Torchancen kriegen", erklärte der SC-Coach. Dazu beitragen könnten auch Wechsel in der Offensive, für die Nils Petersen und Changhoon Kwon wieder Kandidaten seien. Es gebe ,,Überlegungen, auf zwei, drei Positionen zu wechseln", aber nicht weil Streich unzufrieden war, sondern wegen der Alternativen.

Koch fraglich
,,Wenn's gut läuft, willst du eigentlich den Flow mitnehmen, aber nach dem Sieg gegen Hoffenheim haben wir dreimal gewechselt, und die reingekommen sind, haben es gut gemacht", erklärte der SC-Trainer. Vincenzo Grifo, Janik Haberer und Manuel Gulde könnten auch gegen Düsseldorf wieder von Beginn an auflaufen. Bei Innenverteidiger Robin Koch ist das noch offen, weil er im Spiel in Augsburg, das er wegen einer genähten Kopfwunde mit einem Helm bestritt, umgeknickt ist und bislang nicht wieder mit der Mannschaft trainiert hat.


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