Bundesliga 
Bricht der SC Freiburg das vierte Tabu?
Robin Koch Bildquelle Verein

Nachdem der SC Freiburg zum Rückrundenstart den ersten Bundesligasieg in Mainz feiern konnte, soll das auch am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg gelingen, wo es bisher nur zu vier Unentschieden reichte, dreimal verlor der SC. Unklar ist, ob Verteidiger Robin Koch spielt.
 

Gegen drei Gegner, bei denen der Sport-Club bislang in der Bundesliga noch nicht auswärts gewonnen hat, ist ihm das in dieser Saison schon gelungen. Nach zehn vergeblichen Versuchen war es im Januar in Mainz so weit, in der Hinrunde siegte der SC erstmals in Düsseldorf (im fünften Spiel) und zuvor auch in Paderborn, wo er allerdings erst zum zweiten Mal in der ersten Liga antrat. Dann sei die Zeit doch jetzt reif für Augsburg, sagte ein Journalist in der Pressekonferenz zu Christian Streich. ,,Wenn man das so aufzählt, hört sich das total schlüssig an", antwortete der SC-Trainer, ,,wir wollen hinfahren, und es besser machen als die letzten Male."

Vorsicht, Niederlechner
Vor allem an die letzten beiden Spiele in Augsburg haben die Freiburger keine guten Erinnerungen. FCA-Stürmer Alfred Finnbogason traf jeweils dreifach und trug damit einmal zum 4:1 bei, und einmal glich er einen 1:3-Rückstand noch aus. ,,Finnbogason kennen wir alle eingehend", sagte Streich, der auch weiß, dass derzeit ein anderer Augsburger Stürmer noch treffsicherer ist. Florian Niederlechner, der im Tausch mit Jonathan Schmid vor dieser Saison vom SC zum FCA wechselte, spielt mit elf Toren und acht Vorlagen die Saison seines Lebens. ,,Es ist schwierig, gegen ihn zu spielen im Moment, weil er sehr gut drauf ist", sagte Streich, ,,mit allen Komponenten ist er einfach im Flow."

Letztes Wochenende ging aber auch Niederlechner beim 0:5 der Augsburger in Frankfurt leer aus. FCA-Trainer Martin Schmidt erwartet eine Trotzreaktion seiner Spieler. ,,Er hat gesagt, wenn sie da sein mussten, waren sie da, und das gilt es zu verhindern", sagte Streich, der von seinen Profis ,,ein hohes Maß an Wachheit" und eine gute Kontersicherung fordert. Von den Offensiven wünscht er sich, dass sie ,,griffiger und durchsetzungsfähiger sind, mehr Behauptungswillen zeigen", auch wenn er gegen Hoffenheim Fortschritte im Vergleich zu den beiden vorherigen Spielen gesehen hat.

Grifo und Haberer fit
Im Mittelfeld und in der Offensive hat Streich wieder ,,mehr Möglichkeiten", wie er sagt, denn Vincenzo Grifo und Janik Haberer sind fit und ,,machen einen anderen Eindruck". Nach grippalen Infekten waren sie etwas geschwächt. 

Vorzeitig vom Platz musste zuletzt Robin Koch, der sich beim Sturz in die Bande eine Platzwunde am Kopf zuzog. ,,Die wurde gut vernäht und er hat auch keine Kopfschmerzen mehr", berichtete Streich, ,,es ist möglich, dass er spielen kann, ohne dass man etwas riskiert". Festlegen wollte er sich aber noch nicht. Dass Koch ein paar Trainingseinheiten fehlen, spiele keine Rolle, weil er ,,in gutem Fitnesszustand ist, und selbstsicher auftritt".


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