SBFV-Rothaus-Pokal 
TuS Oppenau schon am Samstag gegen Würmersheim
Kai Schindler (l.) will mit dem TuS Oppenau ins Achtelfinale einziehen. Bildquelle Iris Rothe

Eigentlich hatte sich der TuS Oppenau im Zweitrundenspiel des SBFV-Pokals auf ein Duell mit dem Verbandsligisten SC Lahr eingestellt. Doch stattdessen geht es am Samstag (15.30 Uhr) am Haldenhof gegen den FV Würmersheim, der die Lahrer am Mittwoch mit 1:0 ausschaltete und eine Woche später auch der Oppenauer Auftaktgegner in der Landesliga ist

Trotz der von der Papierform her leichteren Aufgabe sieht TuS-Spielertrainer Kevin Sax, der auf die verletzten Ali Abdalla, Marek Huber, Motasem Hammad und Nico Oehler verzichten muss, sein Team nicht in der klaren Favoritenrolle. „Natürlich haben wir den Anspruch, auf eigenem Platz das Spiel zu gestalten und den Gegner zu dominieren. Aber Würmersheim ist sehr robust und nicht einfach zu spielen“, warnt Sax und fordert ein geduldiges Auftreten: „Uns muss klar sein, dass es auch in die Verlängerung gehen kann.“

Das ganz klare Ziel ist es aber, den Einzug ins Achtelfinale zu schaffen - den dort würde am 9. September eine hochattraktive Aufgabe warten. Gegner wäre in einem erneuten Heimspiel der Sieger der Partie Offenburger FV gegen VfB Bühl. „Das wäre eine tolle Sache. Bühl ist der Topfavorit in der Landesliga. Und über den OFV brauchen wir nicht reden“, so Sax und auch Sport-Vorstand Toni Kimmig stellt klar: „Dieses Spiel würden wir natürlich gerne mitnehmen.“

Wirbel um Spieltermin

Einigen Wirbel gab es im Vorfeld um die Spielansetzung. Der TuS wollte am Sonntag um 17.45 Uhr spielen und setzte das Spiel entsprechend an, weil es aus Würmersheim keine Rückmeldung gab. Am Donnerstagabend erklärte sich der Gegner dann aber nicht einverstanden und drohte gar mit rechtlichen Schritten. Begründung: Einige Spieler seien am Samstagabend auf einer Hochzeit eingeladen. „So was habe ich selten erlebt. Das war unter der Gürtellinie. Aber der Klügere gibt nach“, hakte Kimmig das Thema am Freitagmittag ab.


Top-Torjäger der Liga

1. David Assenmacher (Kehler FV) 6
Stephan Ohnmacht (DJK Donaueschingen) 6
3. Frederic Burger (SV Oberwolfach) 5
4. Stephan Stübbe (FC Teningen) 4
Valon Salihu (SV Stadelhofen) 4
Anes Vrazalica (FC Denzlingen) 4
Marius Hauser (SC Durbachtal) 4
Amir Falahen (Bahlinger SC) 4
Sebastian Stark (1. FC Rielasingen-Arlen) 4
Motasem Hammad (TuS Oppenau) 4
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