Oberliga Baden-Württemberg 
SV Oberachern erwartet den "kleinen VfB"
Auch Gabriel Gallus zählte beim 2:2 in Reutlingen zu den Aktivposten im Team des SV Oberachern, auch wenn er einen Elfmeter nicht verwandeln konnte. Bildquelle Ulrich Marx

Mit dem VfB Stuttgart II hat Fußball-Oberligist SV Oberachern bei seiner Saison-Heimspielpremiere einen Top-Favoriten vor der Brust. Anpfiff auf dem Oberacherner Sportplatz am Waldsee ist am Samstag um 15.30 Uhr.
 

Im ersten SVO-Heimspiel der neuen Oberliga-Saison gastiert der Top-Favorit VfB Stuttgart II auf dem Sportplatz am Waldsee. Die Schwaben haben  ein junges, top ausgebildetes Team, das mit einigen erfahrenen Akteuren verstärkt wurden, die fast alle mindestens auf Regionalliga-Niveau gespielt haben.
Für den SV Oberachern gilt es die gute Leistung aus dem Spiel in Reutlingen mit in das anstehende Topspiel zu nehmen. Am Ende stand in Reutlingen zwar »nur« ein 2:2-Unentschieden, trotzdem zeigte das Team von Trainer Mark Lerandy vor allem in Durchgang zwei eine sehr gute Leistung. 
»In der zweiten Hälfte hatten wir die Partie bis auf die letzten fünf Minuten komplett im Griff und uns richtig gute Offensivaktionen erspielt. Das Spiel hätte für uns auch mit ein bis zwei Toren Unterschied ausgehen können. Wir können natürlich trotzdem sehr gut mit dem einen Punkt beim heimstarken SSV Reutlingen leben. Wir haben spielerisch eine sehr gute Partie abgeliefert und darauf können und müssen wir aufbauen«, so Lerandy in seiner Analyse nach dem Gastspiel an der Kreuzeiche.
Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart leistete sich bereits am ersten Spieltag die erste Niederlage. Zu Hause unterlag man dem ebenfalls zum Favoritenkreis der Oberliga zählenden FC Nöttingen mit 0:1. Schwachpunkt in dieser Partie war vor allem die so hoch eingeschätzte Offensive der Schwaben, die an diesem Tag fast wirkungslos blieb. Der mit 32 Toren erfolgreichster Torjäger der Oberliga-Vorsaison, Marcel Sökler, der vom SGV Freiberg in die Landeshauptstadt gewechselt war, kam dabei noch nicht zu seinem Debüt im Trikot mit dem roten Brustring. 
Trotz der Auftaktniederlage sieht SVO-Coach Mark Lerandy die Favoritenrolle klar beim VfB: »Der Nöttinger Erfolg macht uns die Aufgabe nicht unbedingt leichter. Für uns war es wichtig in Reutlingen eine gute Performance abzuliefern. Der VfB wird uns noch mehr fordern und uns taktisch vor viele Aufgaben stellen, die wir aber gerne annehmen. Wir werden erneut alles entgegensetzen, um vielleicht für eine große Überraschung zu sorgen«. 

Mit Fans im Rücken

Gleichzeitig erhofft sich Lerandy auch die Unterstützung der Fans aus der Region: »Mit unseren Fans im Rücken, wie zuletzt in Reutlingen, ist definitiv alles möglich. Die Anfeuerung und der Jubel, durch die mit dem Fan-Bus nach Reutlingen gereisten Anhänger, haben uns motiviert und beflügelt«.
Verzichten muss Oberacherns Trainer am Samstag auf den gesperrten Anthony Decherf (Geld-Rote Karte). Verletzungsbeding können Andre Lamm, Rais Awell und Marvin Ludwig nicht mitwirken.

? Zu diesem Spiel werden die zusätzlichen Parkplätze in und um den Sportplatz ausgeschildert. 


Top-Torjäger der Liga

1. Nico Huber (SV Oberachern) 11
2. Benjamin Kurz (TSV Ilshofen) 9
Mijo Tunjic (SV Stuttgarter Kickers) 9
4. Christian Mauersberger (1. FC Rielasingen-Arlen) 7
Kevin Dicklhuber (1. Göppinger SV) 7
6. Cristian Giles Sanchez (SV Stuttgarter Kickers) 6
Simon Lukas Lindner (FSV 08 Bissingen) 6
Adrian Vollmer (SV Linx) 6
David Tomic (VfB Stuttgart II) 6
10. Marc Rubio (SV Linx) 5
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