Oberliga Baden-Württemberg 
SV Oberachern empfängt Angstgegner
Der SV Oberachern (rechts der verletzte Anthony Decherf) will den Bock umstoßen und endlich den ,,Angstgegner" SGV Freiberg schlagen. Bildquelle Daniel Fleig

Nach dem 4:0-Erfolg beim Aufsteiger Dorfmerkingen empfängt Fußball-Oberligist SV Oberachern am Samstag um 15.30 Uhr auf dem Sportplatz am Waldsee seinen Angstgegner SGV Freiberg. 
 

Gegen keine Mannschaft sieht der direkte Vergleich des SV Oberachern schlechter aus als gegen den SGV Freiberg. Kein Sieg, drei Unentschieden und fünf Niederlagen, bei einer Tordifferenz von 5:21 unterstreichen dies. Doch kann  der SV Oberachern aktuell eine tolle Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge, darunter der Pokalsieg beim Regionalligisten Bahlinger SC, vorweisen. Viele Worte wollte Oberacherns Trainer Lerandy in dieser Woche nicht zum Erfolg am letzten Wochenende in Dorfmerkingen sagen: „Natürlich sind wir sehr zufrieden mit dem Erfolg, dort wo sich bereits viele Spitzenteams extrem schwer getan haben.“
Ähnlich sieht Mark Lerandy den kommenden Gegner aus Freiberg, der in dieser Saison eher durch seine Unbeständigkeit für Schlagzeilen sorgt: „Die Freiberger sind diese Saison nur ganz schwer zu analysieren. Mal gewinnen sie ein Spiel total überzeugend und dann verlieren sie am nächsten Spieltag wieder haushoch, ohne jede Chance. Wir werden uns auf einen sehr guten Gegner vorbereiten, der als Saisonziel das obere Tabellendrittel anvisiert hat. Trotzdem werden wir wie jede Woche voll auf Sieg spielen und alles raushauen“, so der Coach. „Wir kennen aber unsere Qualität und wissen, dass wir an einem guten Tag jede Mannschaft in der Liga schlagen können. Aber dafür müssen wir unbedingt an die absolute Schmerzgrenze gehen und uns an den erarbeiteten Plan halten“.
Die Wahrscheinlichkeit, dass am Samstagnachmittag in Oberachern keine Tore fallen, dürfte sehr gering sein, treffen hier doch die beiden Mannschaften mit den meisten Toren pro Spiel aufeinander. Mit 24 erzielten Treffern stellt der SV Oberachern die zweitbeste Offensive und mit Nico Huber (11 Tore) auch den besten Torschützen der Liga. Dagegen stellt der SGV Freiberg mit 26 Gegentreffern zusammen mit dem SV Linx und Schlusslicht Sandhausen die schlechteste Abwehrreihe.

Sprung auf Rang zwei?

Trotzdem stehen beide Mannschaften, in dieser ausgeglichenen Oberliga-Saison punktgleich mit 17 Zählern auf den Plätzen fünf (Oberachern) und neun. Durch einen Erfolg würde der siegreichen Mannschaften im Idealfall sogar ein Sprung bis auf den zweiten Tabellenplatz winken. Gleichzeitig würde eine Niederlage ein Abrutschen von bis zu sieben Plätzen bis auf Platz 12 bedeuten. 

Anthony Decherf verletzt

Personell wird Oberacherns Trainer Mark Lerandy erneut gezwungen das Team umzubauen. Nach der schweren Verletzung von Stephane Tritz, muss Lerandy auch längere Zeit auf Anthony Decherf verzichten. Der Franzose wird mit einer Fußverletzung, die er sich beim Gastspiel in Dorfmerkingen zugezogen hat, mindestens vier Wochen pausieren müssen. Auch hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Cheick Cisse, der in dieser Woche aufgrund einer Grippe nicht trainieren konnte, steht noch ein Fragezeichen.


Top-Torjäger der Liga

1. Nico Huber (SV Oberachern) 15
2. Mijo Tunjic (SV Stuttgarter Kickers) 13
3. Benjamin Kurz (TSV Ilshofen) 11
4. Adrian Vollmer (SV Linx) 8
5. Christian Mauersberger (1. FC Rielasingen-Arlen) 7
Cristian Giles Sanchez (SV Stuttgarter Kickers) 7
Willie Till Sauerborn (SSV Reutlingen) 7
Simon Lukas Lindner (FSV 08 Bissingen) 7
Kevin Dicklhuber (1. Göppinger SV) 7
10. Jan Kliment (VfB Stuttgart II) 6
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