Landesliga 1 
Landesliga: FV Schutterwald sucht seine Kaltschnäuzigkeit
Assad Traikia (l.) vom SC Offenburg muss gegen Würmersheim ein letztes Mal rotgesperrt pausieren. Bildquelle Ulrich Marx

Langenwinkel empfängt den Tabellennachbarn

SC Offenburg - FV Würmersheim

Negativtrend soll im Heimspiel am Samstag gegen FV Würmersheim beendet werden

Offenburg (DaKe). Nachdem man beim Fußball-Landesligisten SC Offenburg mit dem neuen Trainerduo Jürgen Wippich und Sergej Herter zu Beginn einen deutlichen Leistungsaufschwung verzeichnen konnte, holte der Aufsteiger in den letzten drei Spielen nur einen mageren Punkt. Am Samstag (14.30 Uhr) möchte der SCO im Heimspiel gegen den FV Würmersheim dem Negativtrend entgegenwirken.

Das 2018 errichtete Trainingsgelände an der Konrad-Adenauer-Schule mit Kunstrasen soll den Offenburgern dabei helfen, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Die letzten beiden Spiele des Jahres gegen Würmersheim und Oberachern II wurden aufgrund der schlechten Platzverhältnisse auf den Kunstrasen verlegt.

Mit Würmersheim trifft der SC Offenburg auf einen starken Gegner, der in den letzten Wochen immer besser in Fahrt gekommen ist. Jüngst konnte man Aufstiegsaspirant SC Hofstetten drei Punkte abnehmen. Dies wollen die aus dem Bezirk Rastatt kommenden Würmersheimer auch gegen den SCO tun. Die Offenburger hoffen dabei durch die Platzverlegung in einen Vorteil zu geraten, denn man selbst trainiert bereits schon länger auf dem Kunstrasen. Zudem weiß das Trainerduo Wippich/Herter um die Spielstärke seiner Mannschaft. „Die Verhältnisse kommen vor allem technisch versierten Spielern zugute, wovon wir einige in unseren Reihen haben“, so Jürgen Wippich. Die beiden Trainer hoffen, dass Innenverteidiger Mijo Vujevic, der vergangene Woche gegen Oppenau aufgrund einer Fußverletzung noch fehlte, in den Kader zurückkehrt. Auf den schnellen Assad Traikia müssen die Offenburger jedoch noch ein Spiel rotgesperrt verzichten. Aufgrund der Platzverhältnisse trägt der SC Offenburg sämtliche noch ausstehenden Partien der Herren- sowie Jugendmannschaften des Jahres 2019 auf dem Kunstrasen des neuen Trainingsgeländes (Platanenallee 9, Einfahrt Konrad-Adenauer-Schule) aus.

 

FV Schutterwald - FSV Altdorf

Zum letzten offiziellen Vorrundenspiel in der Fußball-Landesliga empfängt der FV Schutterwald (9. Platz/20 Punkte) am Sonntag (14.30 Uhr) den abstiegsbedrohten FSV Altdorf (15./9) im Waldstadion und möchte endlich wieder einen Sieg einfahren.

In den vergangenen vier Partien konnte der FVS keinen Sieg mehr feiern. Auch beim Gastspiel in Elchesheim reichte es trotz Führung am Ende nur zu einem 1:1-Remis. Der kuriose Elfmeter, der zum Ausgleich führte, beschreibt die aktuelle Situation des FVS dabei ganz gut. Denn momentan ist dem Team von Trainer Helmut Kröll das Glück nicht hold. Hinzu kommt außerdem immer wieder fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse, denn auch in Elchesheim hätte man die Partie im Anschluss noch entscheiden können.

Weniger im Konjunktiv möchte man nun am Sonntag sprechen und die Partie gegen den FSV Altdorf unbedingt gewinnen. Dass dies kein Selbstläufer wird, sollte jedem im Schutterwälder Lager aber bewusst sein. In den vergangenen beiden Partien konnten die Altdorfer nämlich wieder aufhorchen lassen und sich im Kampf um den Klassenerhalt eindrucksvoll zurückmelden. Zuerst gelang ein Sieg gegen den SC Offenburg und dann ein Remis gegen Langenwinkel. Gegen kampfstarke Altdorfer wird der FVS also wieder alles in die Waagschale werfen müssen und seine eigentlich gewohnte Cleverness an den Tag legen, um als Sieger vom Platz gehen zu können.

 

FV Langenwinkel - TUS Oppenau

In der öffentlichen Wahrnehmung hat der FV Langenwinkel (6. Platz/23 Punkte) eine bis dahin gute Hinrunde mit einigen verpassten Punkten absolviert. Rein rechnerisch steht man tatsächlich sogar besser da als vor Jahresfrist. Den Vorrunden-Abschluss bildet das Heimspiel am Sonntag (14.45 Uhr) gegen den TuS Oppenau (5./24).

„Wir sind einen Zähler besser als vor einem Jahr um diese Zeit. Wenn man einbezieht, wie hochkarätig der Kader seinerzeit besetzt war, welche Abgänge wir hatten und mit welchen Problemen das Team in den vergangenen Wochen fertig geworden ist, dann spricht das Erreichte für die Jungs“, unterstreicht Klaus Stefan vom FVL-Trainerteam.

Der TuS reist mit der Empfehlung von vier Siegen aus den vergangenen fünf Partien an. »Das ist ein Gegner, vor dem wir auf der Hut sein müssen. Wir haben in Altdorf zwei Punkte liegen lassen, zu Hause wollen wir darauf hinarbeiten, erfolgreich zu sein. Aber Oppenau reist mit der selben Maßgabe an, sodass sich beide nicht verstecken werden«, ist Stefan überzeugt.

Personell sieht die Ausgangslage bei den Hausherren nicht groß verändert aus. Felix Reichmann konnte in Altdorf sein Comeback von Beginn an feiern, während Alexandru Ghita weiter nur dosiert trainieren kann. Mut machte zudem, dass Torjäger Yasin Ilhan langsam wieder zurück zu seiner alten Treffsicherheit findet.

 

SV Sinzheim - SC Durbachtal

Am letzten Spieltag der Hinrunde in der Fußball-Landesliga gastiert Spitzenreiter SC Durbachtal am Samstag (17.30 Uhr) im Fremersbergstadion beim SV Sinzheim.

Mit dem überzeugenden 6:0-Kantersieg gegen den TSV Loffenau sicherten sich die Schützlinge des Trainerduos Sebastian Bruch/Thorsten Eckert vorzeitig die Herbstmeisterschaft. Dieser Heimsieg sorgte - angesichts der kommenden Aufgaben - für zusätzlichen Rückenwind. „Es war eine kräftezehrende erste Halbserie, mit einem sehr positiven Verlauf. Nun haben wir noch drei Spiele vor der Brust, aus denen wir das Maximum herausholen wollen“, resümiert Bruch und verweist auf den kommenden Gegner: „In Sinzheim erwartet uns eine schwere Aufgabe gegen einen Gegner, der uns alles abverlangen wird. Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel als zum Saisonauftakt im Pokal.“

Damals gewannen die Rebländer in Sinzheim noch mit einem fulminanten 8:1. Doch unterschätzen will man die Baden-Badener beim SC Durbachtal keineswegs, zumal das Team um Spieltertrainer Marcel Stern beim 4:2-Sieg beim SV Stadelhofen ebenfalls ordentlich Selbstvertrauen getankt hat. „Sinzheim befindet sich derzeit in einem guten Fahrwasser. Wir erwarten ein Flutlichtspiel gegen ein hochmotiviertes Heimteam. Daher müssen wir wieder auf den Punkt konzentriert sein“, erklärt Bruch. Man ist sich beim SC Durbachtal daher um die Schwere der Aufgabe bewusst und peilt das nächste Erfolgserlebnis an.

Personell kehren Timo Petereit und der zuletzt angeschlagene Danny Sandhaas in den SCD-Kader zurück.

 

Vor dem letzten Hinrunden-Spieltag steht der SC Durbachtal mit 35 Punkten bereits als Herbstmeister der Landesliga fest. Zu den ersten Verfolgern zählen die beiden Kinzigtäler Vertreter, die am 14. Spieltag leer ausgingen. Der heimstarke Aufsteiger SV Oberwolfach (3. Platz/27 Punkte) trifft morgen (18 Uhr) auf den FV RW Elchesheim (12./16), muss jedoch auf Schlüsselspieler Jonas Wolf verzichten. Der SC Hofstetten (4./26) empfängt nach zuletzt zwei Niederlagen am Sonntag (14.30 Uhr) den SV Oberachern II (7./22).

 

SV Oberwolfach - FV RW Elchesheim

Nach zuvor sechs Siegen in Folge verlor der SV Oberwolfach am Wochenende mit 1:3 beim VfB Bühl und verpasste den Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Gerade in der ersten Halbzeit habe der SVO nicht das auf den Platz gebracht, was man sich vorgenommen habe, so Trainer Joachim Kehl. Aufgrund dessen sei die Niederlage unterm Strich auch verdient gewesen.

Morgen ist der FV RW Elchesheim zu Gast an der Wolf. „Ein unbequemer Gegner, der mit Sicherheit tief stehen wird“, so Kehl, „das wird wieder eine heiße Aufgabe für uns. Wir müssen unsere spieltechnischen Stärken wieder von der ersten Minute an auf den Platz bringen“. Elchesheim ist seit vier Spielen sieglos. Der SVO hingegen konnte die letzten vier Liga-Spiele auf heimischem Kunstrasen alle für sich entscheiden. Torjäger Jonas Wolf fällt aber verletzt aus. Hinter den Einsätzen von Roman Boser und Marc Heizmann steht ein Fragezeichen.

 

SC Hofstetten - SV Oberachern II

Der SC Hofstetten verlor zuletzt 2:4 beim FV Würmersheim und kassierte die zweite Niederlage in Folge. „Wir sind gut in die Partie gestartet, waren aber über 90 Minuten nicht präsent genug“, so Hofstettens Trainer Gotthard Schwörer, der trotz der personellen Notsituation keine schlechte Leistung seiner Mannschaft sah. Auch wenn man am Ende wieder mit leeren Händen da stand.

Am Sonntag ist die Oberliga-Reserve des SV Oberachern zu Gast im Waldseestadion. „Eine der stärksten Mannschaften in dieser Liga, allerdings etwas launisch“, so Schwörer über den kommenden Gegner, der in dieser Saison erst einen Auswärtsdreier holte. „Wir sind wieder top besetzt und in der Lage, gegen Oberachern die Punkte zu holen“, freut sich Schwörer über die Rückkehr einiger Leistungsträger: Matthias Schilli, Marc Hengstler, Jakob Schätzle, Claudio Heller und Jonas Krämer sind wieder dabei. Nico Obert hingegen fehlt urlaubsbedingt. Ob Torhüter Daniel Lupfer wieder zum Einsatz kommt oder ob erneut sein jüngerer Bruder Philipp zwischen den Pfosten steht, ist noch unsicher.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Jan Philipowski (SC Durbachtal) 19
2. Aliu Cisse (SC Offenburg) 16
3. Valon Salihu (SV Stadelhofen) 12
Jens Wartmann (SV Oberachern 2) 12
5. Nico Bohn (VfB Bühl) 11
Marius Hauser (SC Durbachtal) 11
Darwin Jacinto Sabando Cedeno (VfB Bühl) 11
8. Yasin Ilhan (FV Langenwinkel) 10
Timo Petereit (SC Durbachtal) 10
10. Tobias Keller (TuS Oppenau) 9
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