Kreisliga B Staffel I 
Sundheim und Auenheim stehen oben auf den Zetteln
Trainer Thomas Kaybaki vom FV Eckartsweier freut sich auf die neue Saison! Bildquelle Peter Heck

Auch der SV Eckartsweier, TuS Legelshurst, SV Leutesheim und die Reserve des Kehler FV zählen zu den Favoriten.

Sieben Vereine aus Kehl - FV Auenheim, SF Goldscheuer, SV Kork, FV Kehl II, SV Leutesheim, SV Neumühl und Spvgg Sundheim - sowie vier Clubs aus der Gemeinde Willstätt - SV Eckartsweier, SV Hesselhurst, TuS Legelshurst und SC Sand - spielen in der Saison 2020/21 zusammen mit dem SV Honau und dem SC Önsbach in der FußballKreisliga B, Staffel 1. Bei einer Trainer-Umfrage wurden Sundheim und Auenheim als Favoriten genannt. Einige haben auch Eckartsweier, Legelshurst, Leutesheim und vor allem die Verbandsliga-Reserve des Kehler FV auf dem Zettel.

FV Auenheim

Beim Saison-Abbruch im März belegte der FV Auenheim Platz zwei. Die Pandemie verhinderte ein mögliches Relegationsspiel um den Aufstieg. Das bedeutet: Für den FV Auenheim als Vizemeister gibt es nur ein Ziel - den Aufstieg. Dafür galt es sich nach den Abgängen von Daniel Kirchhofer und Elias Kohler nicht nur punktuell, sondern auch in der Breite zu verstärken. Spielausschuss Sascha Neumann sagt: „Neben Lukas Schmidt und Nico Weiler aus der Jugend konnten wir Halil Soylu und Neset Dogan vom SV Linx, Steve Blessing vom SC Offenburg, Dennis Sehu vom Offenburger FV sowie Dennis Schulz aus Sundheim gewinnen.“ Neu ist auch Co-Trainer Steve Altmann, der mit Torwarttrainer Guido Heidt Chefcoach Hans Kloos unterstützt. Zum Start sollen in Neumühl gleich drei Punkte her.

 

SV Eckartsweier

Um den Aufstieg mitspielen möchte auch der SV Eckartsweier. Vorsitzender Francis Schultz sieht Auenheim, Kehl II und Sundheim als stärkste Konkurrenz. Die Vorbereitung seines Teams, in dessen Kader außer drei Spielern aus der AJugend überwiegend Franzosen stehen, hat gepasst und besonders die gute Leistung im Pokal trotz der 0:2-Niederlage gegen den Bezirksligisten Oberharmersbach stimmt optimistisch. Zum Auftakt kommt der SC Sand zum Derby nach Eckartsweier - ein Dreier ist eingeplant.

 

SF Goldscheuer

Bei den Sportfreunden Goldscheuer geht Jan Krämer in seine dritte Saison als Spielertrainer - mit vier Neuzugängen. Darunter ist Manuel Klumpp, der vom Bezirksligisten VfR Willstätt zurückkehrt. Er soll mit seiner Erfahrung weiterhelfen. Jan Krämer sagt: „Ziel ist es, uns im oberen Mittelfeld zu behaupten. Wir fahren als eingeschworenes Team topmotiviert zum Saisonstart nach Honau.“

 

SC Önsbach

Der SC Önsbach geht mit Trainer Sven Burghause und Co-Trainer Jens Meier in die zweite Saison. Torwart-Trainer ist David Trautmann. Die Mannschaft konnte für die neue Saison größtenteils zusammen gehalten werden. Lediglich Steffen Rösch (zum SV Diersheim) und Philipp Harter der vorerst seine Karrierebeendet sind nicht mehr dabei. Neu sind Sebastian Münch (SG Lauf/Obersasbach) und Jannik Hurst (eigene Jugend). Kurz vor Saisonbeginn konnte man mit Yalcin Gündüz vom VfR Achern noch einen Angreifer verpflichten, der die bisherige Torflaute verbessern soll. Ralf Hurst Abteilungsleiter Fußball: „Für uns wäre schon ein einstelliger Tabellenplatz im hinteren Mittelfeld ein großer Erfolg. Im ersten Spiel gegen den TuS Legelshurst wäre es schon erfreulich wenn einen Punkt zu Hause behalten, denn immerhin zählt der Gegner zum erweiterten Favoritenkreis.“

 

SV Hesselhurst

Neu ist der SV Hesselhurst. Nach fünf Jahren ohne Spielbetrieb hat der Verein 2018 ein Comeback in der Kreisliga C gestartet. Patrick Schlenz meint: „Unsere junge Truppe konnte wichtige Erfahrungen sammeln und wir haben uns mit acht Neuen gezielt verstärkt.“ Der Vorsitzende glaubt, dass im Optimalfall ein einstelliger Tabellenplatz drin ist. Bei der Premiere wartet mit der Verbandsliga-Reserve des Kehler FV ein dicker Brocken.

 

SV Honau

Der SV Honau rechnet mit einer schwierigen Saison. Spielausschuss Pascal Knörle meint: „Uns traf der Abbruch wohl am härtesten. Wir standen auf Platz drei und hatten uns mit Blick auf die Relegation in der Winterpause mit fünf Neuen verstärkt. Doch in der langen Pause nahmen einige Spieler lukrative Angebote an.“ Jetzt meldet Honau zwölf Abgänge und ist froh, dass Spielertrainer Alex Ekobo-Scheuerer bleibt. Er soll mit Leistungsträgern wie Enrico Schröter, Patrick Müller, Huy Tram Lamy, Ahcine Djebili und Pascal Scheffler einen Platz im oberen Mittelfeld anstreben. Pascal Knörle: „Zum Start hoffen wir gegen Goldscheuer auf einen Punkt.“

 

Kehler FV II

Mit dem 25-jährigen Robert Hartfiel als Spielertrainer geht die Reserve des FV Kehl in die neue Saison. Der ehemalige Verbandsliga-Innenverteidiger wird von Renzo d’Orazio unterstützt. Der frühere Jugendcoach des KFV kennt aus seinen Senioren-Trainerstationen in Sand, Neumühl oder Kork die Staffel bestens. Das Trainergespann soll die im letzten Jahr neu gegründete U23 stabilisieren. Beim KFV weiß man über die zugedachte Favoritenrolle und nimmt sie auch an. Renzo d’Orazio sagt: „Jetzt müssen wir in Hesselhurst mit einem Dreier aus den Startlöchern kommen.“

 

Spvgg Kehl-Sundheim

Bei der Spvgg Kehl-Sundheim fungiert auch in dieser Saison Nicki Mätz als Trainer. Den Neuzugängen Fabian Hummel (Urloffen), John Loessin aus Zusenhofen, sowie Kirill Slavin aus Daxlanden stehen die Abgänge von Mahmud Shendi (Zusenhofen) und Denis Schulz (Auenheim) gegenüber. „Wir haben eine gute Mannschaft und wollen oben mitspielen. Aber meine Favoriten sind Eckartsweier und Auenheim,“ wagt Sportvorstand Ralf Krämer eine Prognose. Jedenfalls ist Sundheim beim Start gegen Kork Favorit.

 

SV Kork

Der SV Kork hat mit Yves Debruyne einen neuen Mann auf der Bank. Den Plan, die Mannschaft punktuell zu verstärken, durchkreuzte Corona. Zudem gilt es, Abgänge zu verkraften. Stolz ist man in Kork über die Entwicklung der Jugendspieler. Spielausschuss Fabian Fuss meint: „Unser Ziel ist der Kontakt zum oberen Mittelfeld.“ Sundheim und Auenheim betrachtet Fuß als Favoriten. In Sundheim das erste Spiel zu bestreiten, ist für den neu formierten SV Kork nicht einfach.

 

TuS Legelshurst

Der TuS Legelshurst hat mit Patrick Tschöpe einen neuen Trainer. Der 48-Jährige ist ein Insider beim TuS. Er zählte bis 2015 als Spieler zu den Stützen im Verein. Beim letztjährigen Kreisliga A-Absteiger sind neben den fünf Neuen in der Winterpause nun im Sommer auch noch zwei Spieler gekommen. Abgänge gab es keine. Spielausschuss-Vorsitzender Sascha Erhardt traut seiner Mannschaft zu, oben mitzuspielen: „Jetzt hoffen wir auf einen guten Start in Önsbach.“

 

SV Leutesheim

Mit 14 Neuzugängen und seit der Winterpause mit dem neuen Trainer Horst Hilger startet der SV Leutesheim. 2021 feiern die Leutesheimer das 100-jährige Vereinsbestehen und da würde laut Vereinsboss Jürgen Hummel ein Aufstieg sehr gut passen. Jedenfalls erwarten die SVL-Verantwortlichen durch die personellen Veränderungen einen deutlichen Schub nach vorne. „Es herrscht Aufbruchstimmung, auch dank Hilger,“ berichten die Vorstandsmitglieder Stefan Heitz und Bastian Schäfer. Das Torwartproblem scheint gelöst. Sebastian Fürderer hat seine Knieverletzung auskuriert und bildet mit Alexander Vollmer und Kevin Kirchhofer ein starkes Trio. Der SV Leutesheim hat zum Aufakt spielfrei.

 

SV Neumühl

Wenn Göran Richter, Chef des SV Neumühl, auf die ersten sechs Gegner schaut, sind da für ihn mit Auenheim, Sundheim, Eckartsweier, FV Kehl II und Leutesheim fünf Favoriten dabei. Trotz der Covid-19-Krise ist es gelungen, eine junge Mannschaft mit einem Schnitt von 24,7 Jahren zusammenzustellen. Richter: „Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz.“ Sport-Vorstand Marc Lehmann ist gleichzeitig der Trainer. Zum Auftakt gegen Auenheim wäre Neumühl mit einem Punkt mehr als zufrieden.

 

SC Sand

Der SC Sand strukturiert seine Herrenabteilung um. Die Arbeiten werden neu verteilt. Der ehemalige Spielausschuss Matthias Richter hilft derzeit aus. Er sieht seine Mannschaft zum Auftakt beim technisch starken SV Eckartsweier als Außenseiter. Fehlen werden am Sonntag Niels Huber, Lucas Drengwitz und Kreshnik Ulluri. Mit Eduard Hollmann hat ein Eigengewächs das Traineramt übernommen.


Top-Torjäger der Liga

1. Albert Neumann (Spvgg Kehl-Sundheim) 11
2. Alhaji-Umar Keita (SV Kork) 9
Andreas Becker (Spvgg Kehl-Sundheim) 9
4. Muhammet Sakir (Kehler FV II) 7
5. Mohamed-Amine Bachiri (Kehler FV II) 5
Sebastien Oge (SV Eckartsweier) 5
Kreshnik Ulluri (SC Sand) 5
8. Paolo Michienzi (SV Neumühl) 4
Dennis Sehu (FV Auenheim) 4
John Loessin (Spvgg Kehl-Sundheim) 4
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