Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: OFV II muss eine Reaktion zeigen
Trainer Markus Armbruster vom VfR Hornberg hofft auf einen Heimsieg. Bildquelle Marx Faltin

Oberweier empfängt den FC Kirnbach

Am 11. Spieltag in der Südstaffel der Kreisliga A (Sonntag, 15 Uhr) will die SG Nonnenweier-Allmannsweier ihren Höhenflug gegen Prinzbach fortsetzen. Während der SV Oberweier den Schwung vom jüngsten 8:1 beim OFV II ins Heimspiel gegen Kirnbach mitnehmen will, ist die Offenburger Verbandsliga-Reserve in Ettenheim auf Wiedergutmachung aus.

Oberweier - Kirnbach

Mit einem 8:1-Erfolg über den Offenburger FV II ließ Aufsteiger SV Oberweier am vergangenen Wochenende aufhorchen. Trainer Jeffrey Mootz, selbst vierfacher Torschütze, sprach von einem „Sahneauftritt“ seiner Truppe nach der Pause. Vor der vermeintlich leichteren Aufgabe zu Hause gegen den FC Kirnbach warnt Mootz sein Team nun: „Wir dürfen den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Kirnbach hat einen schlechten Start in diese Runde erwischt, allerdings jahrelang bewiesen, dass man in dieser Klasse mithalten kann.“

 

Ettenheim - OFV II

Eine 1:8-Klatsche kassierte der Offenburger FV II zuletzt gegen Aufsteiger Oberweier, Trainer Matthias Dautner fehlten etwas die Worte. Besonders was sich in der zweiten Halbzeit abspielte, war für den Coach unverständlich. Zeitweise schien sein Team völlig orientierungslos zu sein. Nun geht es für die Verbandsliga-Reserve zum Absteiger nach Ettenheim, zu dem Dautner mit großen Respekt reist: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Ettenheim langsam in Fahrt gekommen und kann mit den guten Einzelspielern jedes Team in der Liga in Verlegenheit bringen.“ Timo Remlinger kehrt in den Kader zurück.

 

Nonn.-Allm. - Prinzbach

Von einem sehr zerfahrenen Spiel berichtete Sebastian Blum, Trainer der SG Nonnenweier-Allmannsweier, nach dem verdienten 4:1-Erfolg beim SV Rust II. Vor dem Duell gegen Prinzbach strotzt Blum, der alle Mann an Bord hat, nur so vor Selbstbewusstsein: „Wir haben nun drei Siege in Serie eingefahren. Natürlich sind die Gäste gut in die Runde gekommen, aber wir wollen die Punkte zu Hause behalten.“

Die DJK Prinzbach siegte gegen Kellerkind SV Grafenhausen deutlich mit 7:0, DJK-Trainer Eduard Jung war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Jungs, hat den Blick aber längst auf die Aufgabe bei der SG Nonnenweier-Allmannsweier gerichtet. „Wir treffen auf ein Team, das punktuell sehr stark besetzt ist. Wir müssen versuchen, defensiv stabil zu stehen und selbst die wacklige Abwehrreihe des Gegners unter Druck zu setzen“, so Jung, der auf Timo und Fabian Echle, Julian Krumm und Frank Becherer verzichten muss. Der Einsatz von Michael Wunderlich ist noch fraglich.

 

SV Grafenhausen - SV Hausach

Trotz kurzfristiger Ausfälle von drei Stammspielern schlug der SVH den Spitzenreiter SV Steinach mit 4:2. „Ein ausgeglichenes Spiel, doch wir nutzten unsere Chancen besser“, zeigt sich SVH-Coach Manfred Hellmig zufrieden. Der gute Lauf soll nun mit einem Sieg beim SV Grafenhausen fortgesetzt werden. Stürmer Simon Dürr fehlt aber. Die zuletzt fehlenden Tom Franke, Kim Wille und Adrian Morina könnten wieder an Bord sein.

 

SV Steinach - SV Schapbach

Der SV Steinach musste in Hausach ein bitteres 2:4 einstecken. Die Weis-Elf bleibt aber an der Spitzenposition und will dort auch noch nach dem nächsten Derby - diesmal gegen den seit Wochen starken SV Schapbach - stehen. Das 2:2 gegen einen „ebenbürtigen“ VfR Hornberg sei am Ende verdient gewesen, sagt Schapbachs Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis. Auch wenn der SVS in der ersten Hälfte „nicht nachvollziehbar durch den Schiedsrichter dezimiert wurde“, bot das Team trotz Unterzahl eine starke Vorstellung. Nun rechnet er mit einem „dicken Brett“ bei der spielstarken und „bis dato konstantesten Elf“ des SV Steinach. Lucas Schmid (gelb-rotgesperrt) fehlt bei der Elf von Trainer Armin Klausmann.

 

SpVgg Schiltach - SV Mühlenbach

Durch eine geschlossene und sehr konzentrierte Mannschaftsleistung fuhr die SpVgg Schiltach ein klares 5:1 ein. „Auch wenn Kirnbach personell angeschlagen war, muss man dort erst mal fünf Tore machen“, sagt Trainer Kai de Fazio stolz. Jetzt kommt mit dem SV Mühlenbach die für ihn defensiv- und laufstärkste Mannschaft der Liga. „Wir sind aktuell in einer guten Verfassung, spielen daheim und wollen an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Wenn wir das schaffen, wird es schwer, die Punkte aus Schiltach mitzunehmen“, ist sich de Fazio sicher. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Der SVM ist wieder in der Spur und rangiert nach dem 3:0 über die SG Dörlinbach-Schweighausen auf dem 2. Platz. In Schiltach sollen die nächsten Punkte her. Auch wenn Trainer Stephan Schmid ein sehr schweres Spiel erwartet.

 

VfR Hornberg - SC Orschweier

Auch wenn es in den beiden vergangenen Partien für den VfR Hornberg (4./19) nicht zu einem Sieg reichte (3:3 gegen Hausach und 2:2 in Schapbach), ist Trainer Markus „Käpps“ Armbruster sehr zufrieden. „Acht Punkte aus vier Spielen gegen sehr gute Mannschaften können sich sehen lassen“, sagt er und lobt seine Jungs: „Sie gehen im Training und in den Spielen an ihre Grenzen, legen eine ordentliche Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten an den Tag - und das zahlt sich momentan in Punkten aus“. Mit dieser Mentalität soll es gegen den SC Orschweier (7./17) auf den Platz gehen. „Dann haben wir gute Chancen, dass ein Dreier in Hornberg bleibt.“ Das Verletzungspech hat allerdings beim VfR zugeschlagen: Timo Radtke, Peter Lazar, Daniel Urso, Sebastian Klöble, Toni Bartolic und Joshua Kienzler fallen voraussichtlich aus.


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 19
2. David Müller (SV Schapbach) 18
3. Jürgen Singler (SG Dörlinbach-Schweighausen) 14
4. Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 13
5. Gino Lamm (Offenburger FV 2) 12
6. Jonas Benz (SC Orschweier) 11
7. Patrick Gutmann (FC Kirnbach) 10
Julian Krumm (DJK Prinzbach) 10
Jeffrey Mootz (SV Oberweier) 10
Andreas Zuska (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 10
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