Kreisliga A Süd 
Nach Krähenattacke: Platzsperre im Stadion bald vorbei
VfR-Platzwart Wolfgang Vogel tut sein Bestes, um die durch Krähen verursachten Schäden im Rasen wieder zu beheben. Bildquelle Reinhard Brunner

Mitte August ließ die Stadtverwaltung das Hauptspielfeld im Hornisgrindestadion sperren. Rabenvögel hatten es auf der Suche nach Essbarem an mehreren Stellen großflächig umgepflügt – bis unter die Grasnarbe. VfR, SVO und LBV gehen gut mit der Einschränkung um.

Vor allem in den Randbereichen des großen Rasens im Hornisgrindestadion haben die Krähen nach Engerlingen gesucht. An einigen Stellen wühlten sie so intensiv nach den Käferlarven, dass kein Spielbetrieb mehr möglich ist. Die Firma Bau+Grün hatte kurz zuvor noch Pflegearbeiten vorgenommen. Diese Arbeiten würden sich aktuell positiv bemerkbar machen, bestätigen die Stadtverwaltung und Wolfgang Vogel, Platzwart des VfR Achern. 

Hunger gestillt?

Was die Reparaturen kosten werden, kann die Stadt Achern noch nicht abschätzen. Bau+Grün hat die betroffenen Stellen mit Rasentragschicht auslegt und eingesät. Auch der Platzwart hilft fleißig, den Rasen wieder bespielbar zu machen. Allerdings ist gut möglich, dass die Krähen ihren Hunger noch nicht ganz gestillt haben. Zuletzt tauchten sie aber nicht mehr auf.

Das Hauptspielfeld ist für den Trainingsbetrieb immerhin zu drei Vierteln nutzbar. Verbandsspiele müssen jedoch auf dem kleinen Trainingsplatz, ebenfalls ein Naturrasen, ausgetragen werden. Da diese Spiele alle 14 Tage am Wochenende stattfinden, sind keine Probleme mit anderen Nutzern wie dem SV Oberachern (SVO) zu erwarten.

Der SVO trainiert am Montag-, Dienstag- und Mittwochabend in Achern, die Verbandsspiele werden im heimischen Waldseestadion ausgetragen. Abhängig davon, wie sich alles entwickelt, wird die Platzsperre bis Ende September/Anfang Oktober dauern. 

Gut ausgegangen

Die zusätzliche Belastung des kleineren Rasenplatzes hält sich also in Grenzen. Carlo Fusaro, Vorstand Sport beim VfR Achern, sagt: »Natürlich würden wir lieber in gewohnter Weise auf dem großen Rasen spielen. Wenn ich es mir überlege, ging dieser Platztausch aber richtig gut für uns aus.« Auf dem kleinen Platz hat der VfR sein erstes Heimspiel gegen den SV Vimbuch mit 3:2 gewonnen und 14 Tage später den SV Neusatz 1:0 besiegt.

Mit aktuell neun Punkten liegt der VfR - so etwas gab es lange nicht mehr - auf dem dritten Tabellenplatz. »Sportlich«, sagt Fusaro, »kann es gerne so weiter gehen, aber wir freuen uns auch, bald wieder auf unserem Hauptspielfeld auf Torejagd zu gehen«.


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 23
2. Dominik Schmider (SV Rust) 17
3. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 15
Ivelin Momchilov (SV Rust) 15
5. Jonas Benz (SC Orschweier) 14
Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 14
Motasem Hammad (SV Rust) 14
Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 14
9. David Müller (SV Schapbach) 13
10. Claudius Kreyer (SV Steinach) 12
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