Kreisliga A Süd 
Markus Armbruster wird neuer Trainer des VfR Hornberg
Markus »Käpps« Armbruster will mit dem SV Stadelhofen noch die Klasse sichern, bevor er nach Hornberg geht. Bildquelle Stephan Hund

Bereits im Sommer 2018 hatte Francisco »Kiki« Sanchez seinem Heimatverein VfR Hornberg mitgeteilt, nach dann vier Jahren als Trainer aufzuhören. Nun präsentierte der Tabellenvierzehnte der Kreisliga A Süd mit Markus »Käpps« Armbruster den Nachfolger, allseits bekannt in der Fußball-Szene nicht nur im Kinzigtal und derzeit Interimstrainer des Landesligisten SV Stadelhofen.

»Wir waren uns schon nach zwei kurzen Gesprächen einig«, freute sich gestern der Vorsitzende Stefan Röck, dass eine äußerst wichtige sportliche Personalie für die kommende Saison geklärt ist: Markus »Käpps« Armbruster wird neuer Trainer beim VfR Hornberg. Der 39-jährige Hausacher, zu Beginn dieser Saison Co-Trainer und Torwarttrainer, aber seit dem Rücktritt von Thomas Heilmann Mitte Oktober Interimscoach des stark abstiegsbedrohten Landesligisten SV Stadelhofen, zählte zu den fünf Kandidaten, die »Kiki« Sanchez als denkbare Nachfolger seinem Heimatverein empfohlen hatte. Sanchez will nach dann vier Jahren mit der Meisterschaft 2017 als Höhepunkt und dem Klassenerhalt 2018 in der dramatischen Relegation gegen den FC Ottenheim als zusätzlichen Erfolg eine Trainerpause einlegen.

Als Top-Keeper bekannt

Armbruster, als früherer Top-Keeper seines Heimatvereins SV Hausach, des SV Haslach, SV Linx und SV Stadelhofen in Südbadens Fußball ein Begriff, hatte den SV Steinach trainiert, bevor er ins Renchtal zurückkehrte. In Stadelhofen fühle er sich »sehr wohl« und wäre - dann wieder in zweiter Reihe - geblieben. Doch im heimischen Hausach habe sich früher als gedacht die Möglichkeit ergeben, ein eigenes Haus zu bauen. Demnächst erhält er den roten Punkt für dieses Projekt, in das er einige Eigenleistungen investieren wolle. »Das ist nicht mit dem Aufwand für Landesliga-Fußball in Stadelhofen zu vereinbaren«, erklärt Armbruster, der damit auch andeutet, dass er überzeugt ist vom Klassenerhalt des SVS.

In Hornberg stehe ein Trainingstag weniger auf dem Wochenprogramm, es werde meistens sonntags gespielt und das Pendeln sei deutlich kürzer, was Zeit spart. Diese äußeren Faktoren würden genauso für ein Engagement beim VfR sprechen wie die inneren. »Was und wie sich der Verein mit seinen Eigengewächsen und seiner Jugendarbeit vorstellte, hat überzeugt«, betont Armbruster, der hofft, dass der Kader zusammenbleibt und der Klassenerhalt abermals gelingt. Zwei, drei Fragezeichen hinter Leistungsträgern würde es allerdings geben, da Angebote von höherklassigen Vereinen vorliegen.


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 39
2. Ivelin Momchilov (SV Rust) 30
3. Julian Krauth (SV Schapbach) 29
4. Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 28
5. Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 24
6. Dominik Schmider (SV Rust) 22
7. Motasem Hammad (SV Rust) 20
8. Jonas Benz (SC Orschweier) 19
Jürgen Ehrhardt (SV Oberwolfach II) 19
10. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 17
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