Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Spitzenspiel zwischen Steinach und Gengenbach
Trainer Boris Groß und der SV Steinach möchten die Tabellenspitze auch nach dem kommenden Spieltag belegen. Bildquelle Marc Faltin

Das Spitzenspiel des 14. Spieltags in der Kreisliga A Süd steigt am Sonntag in Steinach: Der Tabellenführer erwartet den Vierten SV Gengenbach. Die DJK Prinzbach will ihre gute Form auch in Schapbach unterstreichen, zwischen Nonnenweier/Allmannsweier und Orschweier ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Im Keller-Duell bei SV Münchweier strebt Schlusslicht FV Dinglingen den ersten Sieg an. Alle Spiele sind am Sonntag um 14.30 Uhr.

SV Steinach - SV Gengenbach

Der SV Steinach habe es der DJK Prinzbach beim 3:7 viel zu einfach gemacht und sie zum Torschießen geradezu eingeladen. »Nach der bitteren Klatsche müssen die Jungs vor allem die letzten 20 Minuten schnell wieder aus den Köpfen bringen«, sagt Trainer Boris Groß und fordert: »Um die Punkte gegen den starken Aufsteiger SV Gengenbach einzufahren, müssen wir über die gesamte Spielzeit wieder eine stabilere Leistung zeigen.« Der SVG hat erst neun Gegentreffer zugelassen und die mit Abstand beste Abwehr der Liga.

 

SV Mühlenbach - VfR Hornberg

Der SV Mühlenbach habe beim 3:1 über Mitkonkurrent SC Orschweier immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, erinnert Trainer Stephan Schmid. Jetzt empfängt seine Elf einen »sehr unangenehm zu bespielenden VfR Hornberg, der tief steht, auf Konter lauert und mit Mario Schwendemann einen sehr guten Stürmer in seinen Reihen hat«. Trotzdem gilt: »Die Punkte in Mühlenbach behalten«. Sehr ersatzgeschwächt trat der VfR (13./11) in Grafenhausen an. »Wir machten ein gutes Spiel und hätten nach 90 Minuten mindestens einen Punkt verdient gehabt«, so Coach »Kiki« Sanchez nach dem unnötigen 1:2. Und jetzt geht es zum stark aufspielenden SVM, »der ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden wird«, so Sanchez. Zudem sieht es beim VfR personell »katastrophal« aus, da neben sechs fehlenden Urlaubern und Verletzten hinter zwei Spielern noch ein Fragezeichen steht. »Trotzdem das Spiel mit Einsatz, Laufbereitschaft und Disziplin so lange wie möglich offen halten und vielleicht für eine Überraschung sorgen«, so Sanchez.

 

SV Schapbach - DJK Prinzbach

Mit dem Schlusspfiff erzielte der SV Schapbach (7./19) ein verdientes 2:2. »In der ersten Halbzeit waren wir klar unterlegen, Schiltach führte verdient mit 2:0«, so Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis. Die Wolftäler präsentierten sich in der zweiten Hälfte stärker, Schiltach habe abgebaut. Nun reist mit der DJK Prinzbach (10./16) der »Spezialist für kleine Kunstrasen« an. »Die DJK ließ durch das 7:3 über Tabellenführer Steinach aufhorchen«, warnt Weis und rät, »unsere Stärken über die kompletten 90 Minuten auf den Platz zu bringen.« Jan Künstle (rotgesperrt) fehlt, Tobias Neef und Thomas Armbruster sind zurück.

 

SpVgg Schiltach - SV Grafenhausen

Für Trainer Kai de Fazio von der SpVgg Schiltach (9./17) fühlte sich das 2:2 gegen Schapbach wie eine Niederlage an, weil der Sieg in der letzten Minute aus der Hand gegeben wurde. »Unterm Strich aber ein gerechtes Ergebnis«, sagt er, denn wiederum konnte sein Team nur eine gute Halbzeit abliefern: »Wir haben aktuell ein paar Defizite, die Mannschaft ist gefordert dies zu ändern.« Der »sehr kompakte« SV Grafenhausen (8./18) mit seinem überragenden Spielertrainer Christian Bär läuft nun in der Flößerstadt auf. »Nach zwei Remis wollen wir unbedingt wieder dreifach punkten, entsprechend erwarte ich einen enormen Siegeswillen«. Kapitän Manuel Kimmig und Patrick Schöttle sind zurück.

 

SV Oberwolfach II - SV Rust

Im System verteidigte der SV Oberwolfach II (12./15) sehr gut und hat sich somit das 0:0 beim SV Gengenbach redlich verdient. »Jetzt kommt der SV Rust mit der stärksten Offensive dieser Klasse«, so Spielertrainer Daniel Schmid. »Wir freuen uns auf diese Herausforderung und gehen das Spiel positiv gestimmt an, auch wenn ich auf mehrere Spieler verzichten muss«.

 

FC Kirnbach - SC Kuhbach/Reichenbach

Nach acht Minuten lag der FC Kirnbach (14./11) schon mit 0:4 in Rust hinten. »Der Rest ist schon Geschichte«, blickt Co-Trainer Armin Badke auf das bittere 2:11. Nach so einem Spiel müsse nun einiges von der Mannschaft kommen. Trainer Mike Seidel und sein Co-Trainer fordern »Wiedergutmachung vor allem für unsere Zuschauer, die in Rust waren«. Und das gegen den SC Kuhbach-Reichenbach (11./16), einen »sehr unangenehmen Gegner mit guten Einzelspielern, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.« Nicolai Braun ist zurück, hinter Sebastian Fuchs (Knöchelverletzung) steht ein Fragezeichen.

 

Münchw. - Dinglingen

1:5 unterlag Dinglingen gegen Nonnenweier/Allmannsweier - für Trainer Phillip Schäfer gab es nicht viel zu berichten über die Partie. Vor dem ganz wichtigen Spiel in Münchweier nimmt Schäfer sein Team in die Pflicht: »Jetzt müssen wir liefern und endlich einen Sieg einfahren.« Martin Kern und Stefan Schleicher werden allerdings verletzungsbedingt ausfallen.

 

Nonnenweier/Allmannsweier - Orschweier

Die SG Nonnenweier/Allmannsweier siegte gegen Schlusslicht Dinglingen 5:1, für SG-Trainer Sebastian Blum, war das Spiel nicht so eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt. Der Gegner hielt gut mit, doch seine Mannschaft schoss die Tore immer zum richtigen Zeitpunkt. Gegen Orschweier erwartet Blum nun eine schwierige Partie: »Es wird sicher eine interessante Begegnung werden, aber wir wollen zumindest einen Teilerfolg erreichen.« Michael Kovacs fehlt aus beruflichen Gründen, Andreas Zuska ist angeschlagen und droht auszufallen, dafür kehrt Marc Barthelmes nach der Rotsperre zurück.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 25
2. Dominik Schmider (SV Rust) 20
3. Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 17
Ivelin Momchilov (SV Rust) 17
5. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 15
6. Jonas Benz (SC Orschweier) 14
Motasem Hammad (SV Rust) 14
Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 14
9. David Müller (SV Schapbach) 13
10. Claudius Kreyer (SV Steinach) 12
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