Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Prinzbach und Kuhbach-Reichenbach unter Zugzwang
Gengenbachs Spielertrainer David Halsinger (weißes Trikot) hofft auf drei Heimpunkte gegen Schapbach. Bildquelle Ulrich Marx

Nach zwei Niederlagen binnen vier Tagen hofft die DJK Prinzbach zum Auftakt des 15. Spieltags in der Kreisliga A, Süd (Sonntag, 14.30 Uhr) bereits morgen auf ein Erfolgserlebnis gegen Schiltach. Auch der SC Kuhbach-Reichenbach (gegen Oberwolfach II) und Schlusslicht FV Dinglingen (gegen Kirnbach) stehen im Tabellenkeller unter Zugzwang.

Prinzbach - Schiltach (Samstag, 17 Uhr)

Eigentlich spielte die DJK Prinzbach laut Spielertrainer Benjamin Ziegler eine ordentliche Partie, dennoch gewann Schapbach am Ende knapp mit 2:1. Unter der Woche unterlag die DJK dann auch noch im Nachholspiel dem VfR Hornberg mit 3:8 und rutschte tiefer in der Tabellenkeller. Im kommenden Heimspiel gegen Schiltach will Ziegler unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren: »Schiltach hat eine starke Offensive, besonders Oprea ist zu beachten. Ihn wollen wir im Kollektiv in den Griff bekommen und so die Punkte zu Hause behalten.« Personell sieht es wieder besser aus bei der DJK.

 

Kuhb.-Reich. - Oberwolf. II

Der SC Kuhbach-Reichenbach zog gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Kirnbacher mit 2:4 den Kürzeren und rutschte in der Tabelle weiter ab. Mit dem SV Oberwolfach II gastiert nun wieder ein direkter Konkurrent in Kubhach-Reichenbach. Sollte es eine weitere Niederlage setzen, wird es in den nächsten Wochen ziemlich ungemütlich für die Truppe von Trainer Fabian Kaiser.

 

Dinglingen - Kirnbach

Phillip Schäfer, Trainer des FV Dinglingen, beschrieb die 2:4-Niederlage im Kellerduell gegen Münchweier nur mit einem Satz: »Wir sind einfach nicht clever genug für diese Liga!« Sogar einen Elfmeter konnte das Schlusslicht nicht verwandeln. Aber aufgeben gibt es für Schäfer nicht: »Wir wissen, dass wir es jede Woche schwer haben, aber wir glauben immer noch an uns.« Personell sieht es wieder besser aus beim Aufsteiger.

 

Hornberg - Nonn.-Allm.

Die SG Nonnenweier-Allmannsweier bot bei der 1:4-Pleite in Orschweier laut Trainer Sebastian Blum eine schlechte Leistung. Nachdem auch noch Torhüter Sebastian Drexler Gelb-Rot sah, nahm das Schicksal seinen Lauf, für Blum war sein Team aber keine vier Tore schlechter. In Hornberg will der SG-Coach nun zurück in die Erfolgsspur finden: »Wir müssen einfach konzentrierter und couragierter zu Werke gehen. Dann bin ich mir sicher, dort etwas mitnehmen zu können.« Neben Drexler werden weiterhin auch Rockel und Kolb ausfallen.

 

Gengenbach - Schapbach

Ein 2:2 erkämpfte sich der SV Gengenbach in Steinach, für Trainer David Halsinger wäre gemessen an den Spielanteilen und der 2:0-Führung sogar ein Sieg drin gewesen. Nun geht es gegen den SV Schapbach. »Wir wissen, was auf uns zukommt. Wir kennen die Stärken und Schwächen des Gegners und respektieren die Schapbacher, die ebenfalls eine starke Saison spielen«, so Halsinger, der am Wochenende einen ähnlichen Kader zur Verfügung hat wie letzte Woche.

 

SV Grafenhausen - SV Mühlenbach

In der ersten Hälfte »mit viel zu vielen Fehlpässen« zwar nicht gut gespielt und verdient mit 1:2 zurückgelegen, steigerte sich der SV Mühlenbach enorm und spielte gute Torchancen heraus. »Über 90 Minuten ist das 4:2 gegen Hornberg in Ordnung«, so Trainer Stephan Schmid. Nun geht es zum »sehr ausgeglichenen« SV Grafenhausen (9./18). »Der starke SVG Spielertrainer Christian Bär kann gerade in der Offensive den Unterschied ausmachen, ihn gilt es in den Griff zu bekommen«. Mit dem angepeilten Dreier würde der SVM die Herbstmeisterschaft feiern.

 

SV Rust - SV Steinach

Auch wenn der SVS nach dem 2:2 gegen Gengenbach auf den 2. Platz abrutschte, ist Trainer Boris Groß voll des Lobes: »Gengenbach war in einem intensiven und über weite Strecken temporeichen Spiel der erwartet starke Gegner. Kompliment an meine Mannschaft, die sich nach dem 0:2 nochmals zurück gekämpft und sich am Ende den Punktgewinn verdient hat«. Jetzt geht es zur »Torfabrik der Liga« zum SV Rust (3./30/66 Tore). »Wenn wir sehr diszipliniert und mutig auftreten, ist auch dort was zu holen«.

 


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 25
2. Dominik Schmider (SV Rust) 20
3. Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 17
Ivelin Momchilov (SV Rust) 17
5. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 15
6. Jonas Benz (SC Orschweier) 14
Motasem Hammad (SV Rust) 14
Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 14
9. David Müller (SV Schapbach) 13
10. Claudius Kreyer (SV Steinach) 12
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