Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Kuhbach-Reichenbach und Prinzbach in der Pflicht
Trainer Sebastian Blum hofft mit der SG Nonnenweier-Allmannsweier auf einen Heimsieg gegen Gengenbach. Bildquelle Ulrich Marx

Leicht favorisiert geht der SV Gengenbach bei der SG Nonnenweier-Allmannsweier, die DJK Prinzbach beim SV Münchweier und der SC Kuhbach-Reichenbach beim VfR Hornberg in den 10. Spieltag der Kreisliga A, Süd (Sonntag, 15 Uhr). Unterdessen steht Schlusslicht FV Dinglingen beim Tabellenvierten SC Orschweier vor der nächsten ganz hohen Hürde.

 

Nonnen.-Allm. - Gengenb.

Der SG Nonnenweier-Allmannnsweier reichte es in Prinzbach nur zu einem 1:1, zumindest wurde die Vorgabe von Trainer Sebastian Blum umgesetzt und der anvisierte Punkt geholt. Gegen Aufsteiger SV Gengenbach muss man aber eine Leistungssteigerung an den Tag legen, um wieder etwas für das Punktekonto zu tun.

Am 9. Spieltag hat des nun auch den SV Gengenbach erwischt, mit 0:1 unterlag man im Spitzenspiel gegen Mühlenbach. Sicher kein Beinbruch, denn mit 17 Punkten aus den ersten acht Spielen steht der Aufsteiger hervorragend da. Trainer David Halsinger wird nun in Nonnenweier-Allmannsweier versuchen, mit seinen Jungs wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

 

Münchweier - Prinzbach

Die DJK Prinzbach kam über ein 1:1 gegen Nonnenweier-Allmannsweier nicht hinaus und rutschte auf Platz elf der Tabelle ab. Nun reist man zum Tabellenvorletzten nach Münchweier. Will man nicht noch tiefer in den Keller rutschen, ist ein Sieg schon fast Pflicht für die Truppe um Trainer Benjamin Ziegler.

 

Hornberg - Kuhb.-Reich.

Der SC Kuhbach-Reichenbach unterlag mit 0:3 gegen Orschweier, rangiert nun auf Platz zehn in der Tabelle. Das sind sicher nicht die Regionen, in denen sich der Sportclub zu Beginn der Runde wiederfinden wollte. Nun muss man zum VfR Hornberg reisen. Den Gastgebern steht das Wasser ebenfalls bis zum Hals. Wer in diesem Duell als Verlierer vom Platz geht, wird es in den nächsten Wochen schwer haben, unten rauszukommen.

 

Orschweier - Dinglingen

Der SV Dinglingen unterlag auch in Grafenhausen mit 1:2 und steht mit mageren zwei Punkten am Tabellenende. Nun gastiert das Tabellenschlusslicht in Orschweier. Der Gastgeber spielt bisher eine hervorragende Saison und rangiert mit 18 Punkten auf Platz vier der Tabelle. Sicher ein ganz harter Brocken für die Truppe von Trainer Philipp Schäfer. Zumindest ein Punkt sollte das Ziel des Aufsteigers sein, um den Anschluss nicht zu verlieren.

 

FC Kirnbach - SpVgg Schiltach

Nach der unglücklichen 2:4-Niederlage gegen Steinach musste der FCK in Schapbach ein bitteres 1:4 einstecken. »Jetzt müssen wir daheim im nächsten Derby gegen Schiltach unbedingt gewinnen, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren«, betont Co-Trainer Armin Badke.

Die Ansage von Schiltachs Trainer Kai de Fazio wurde nach dem enttäuschenden 1:5 in Nonnenweier umgesetzt. Gegen Münchweier hieß es ebenfalls 5:1, diesmal aber zu Gunsten der Flößerstädter, wenn auch die letzten drei Tore in den Schlussminuten fielen. Auch gegen Kirnbach fordert de Fazio »Laufbereitschaft und Kampf«.

 

SV Oberwolfach II - SV Schapbach

Das bessere Ende hatte beim 2:1 über einen starken SV Grafenhausen der SV Oberwolfach II auf seiner Seite. Unter der Woche gab es beim 0:2 in Steinach allerdings nichts zu holen. Jetzt freut sich die Truppe um Spielertrainer Daniel Schmid auf das ultimative Wolftal-Derby gegen den SV Schapbach. »Ein Flutlichtspiel zuhause vor vielen Zuschauern ist immer etwas Besonderes«, so Schmid. Die Urlauber sind zurück im Team der Bezirksliga-Reserve, allerdings sind ein paar Spieler noch angeschlagen.

Nach dem 5:1 in Münchweier war Schapbach auch im Mittwochsspiel erfolgreich. Auch wenn es zur Halbzeit (1:1) noch nicht danach aussah, bezwang der SVS innerhalb von 15 Minuten in einer starken zweiten Hälfte den FC Kirnbach mit 4:1 und baute seine starke Heimserie aus. Nun steht das erste Lokal-Derby seit Jahren beim »Partnerverein« an. Beide Clubs haben Spielgemeinschaften im Jugendbereich. »Unsere kleine Serie weiter ausbauen und auf keinen Fall leer ausgehen«, sagt Fußballabteilungsleiter Roman Weis. Die »Top-Kulisse« im Derby sei Motivation genug, mindestens einen Teilerfolg zu erzielen. Matthias Haas ist privat verhindert, Nico Weis zurück.

 

SV Steinach - SV Grafenhausen

Nach dem 4:2 in Kirnbach und dem 2:0 über Oberwolfachs Reserve will Tabellenführer SV Steinach um Trainer Boris Groß auch gegen den SV Grafenhausen (7./14) in der Erfolgsspur bleiben, obwohl weiterhin ein paar Urlauber und Angeschlagene fehlen.

 

SV Mühlenbach - SV Rust

Beim SV Mühlenbach läuft es. Nach dem verdienten 2:1 gegen Prinzbach - »dank mehr Spielanteilen und besseren Chancen« - und dem 1:0 im Mittwochsspiel »auf Augenhöhe« gegen den starken Aufsteiger und Mitkonkurrenten SV Gengenbach hat sich der SVM an der Tabellenspitze etabliert. Obwohl es gegen Gengenbach bei hohem Tempo lange Zeit nach einem 0:0 aussah. »Wir hatten das Quäntchen Glück«, freut sich Trainer Stephan Schmid über das »goldene Tor«. Die Handbremse dürfe aber nicht angezogen werden. »Wir treffen mit dem SV Rust auf den Top-Favoriten der Liga, mit sehr guten Einzelspielern, die in jedem Spiel alleine den Unterschied a usmachen können«, sagt Schmid. Daher gilt: »Mit geschlossener Mannschaftsleistung dagegen halten«. Mario Volk und Sven Neumaier fehlen weiterhin. Hinter dem Einsatz von Jürgen Neumaier steht ein Fragezeichen.


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 23
2. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 15
3. Dominik Schmider (SV Rust) 14
Ivelin Momchilov (SV Rust) 14
5. Motasem Hammad (SV Rust) 13
Jonas Benz (SC Orschweier) 13
Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 13
8. David Müller (SV Schapbach) 12
Claudius Kreyer (SV Steinach) 12
Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 12
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