Kreisliga A Süd 
Flavius Oprea bleibt doch bei der SpVgg Schiltach
Flavius Oprea (l.) ist wieder in Schiltach am Ball. Selbst die Frau auf der Werbe-Bande scheint dies zu begeistern. Bildquelle Achim Hofmann

Einen mehr als versöhnlichen Abschluss beim »Fünf-Täler-Pokal« in Schramberg hatte die Spielvereinigung Schiltach - auch weil Flavius-Nicolae Oprea für den A-Kreisligisten doch wieder am Ball ist. Oprea hatte in seiner ersten Saison für die Flößerstädter 19 Tore erzielt und wechselte eigentlich zum Regionalliga-Aufsteiger TSG Balingen. Die Albstädter nahmen dann aber doch Abstand von einer Verpflichtung. Es passe einfach aufgrund der beruflichen Situation nicht, erklärte TSG-Trainer Ralf Volkwein. Denn der 26-Jährige arbeitet Schicht in einer Firma in Sulgen, der Regionalligist hat vier Trainingseinheiten pro Woche. Rein sportlich hätte die TSG den Rumänen, dessen Eltern in Schiltach wohnen und wohin er nach einigen Fußballerjahren in Italien zog, »gerne verpflichtet«, sagt Kai de Fazio. Und der Schiltacher Trainer »bedauert es persönlich und für Flavius, dass es nicht geklappt hat«. Andererseits ist de Fazio happy, einen solch »großartigen Fußballer, der jedes Spiel in der Kreisliga A alleine entscheiden kann«, zumindest in der Vorrunde bei sich im Kader zu haben. »Wenn es in Richtung Winterpause geht, dürften aber weitere Gespräche mit höherklassigen Vereinen folgen«, so de Fazio, »wir unterstützen jedenfalls Flavius gerne, hochklassig zu spielen, denn das hat er verdient«. Und »er steht voll im Saft, weil er mit den Balingern auch beim Trainingslager in Südtirol war«, sagt Kai de Fazio, der diesen »Top-Fußballer« gerne spielen sieht. Platz 5 in Schramberg Nach den enttäuschenden Gruppenspielen mit der 0:3-Niederlage gegen Hardt und dem 4:4 gegen die Spvgg Schramberg reichte es durch einen Sieg gegen den SV Sulgen wenigstens noch zu Rang 5 beim »Fünf-Täler-Pokal«. Nach dem schlechten Spiel gegen Hardt zu Beginn des Turniers folgten am Samstag eine deutliche Steigerung und schließlich ein überzeugendes 5:1. Die Schiltacher kombinierten sicher und gut bis zum Strafraum, dann fehlten aber zunächst oft die Ideen nach vorne, und der letzte Pass verfehlte den Empfänger. In der zweiten Hälfte drehte man dafür mächtig auf. Vor allem Oprea hatte mit schönen Soloaktionen großen Anteil daran und unterstrich seine Abschlussqualitäten mit sieben der neun Schiltacher Turniertore.


Top-Torjäger der Liga

1. Flavius-Nicolae Oprea (SpVgg Schiltach) 23
2. Rasim Kastrati (SC Kuhbach-Reichenbach) 15
3. Dominik Schmider (SV Rust) 14
Ivelin Momchilov (SV Rust) 14
5. Motasem Hammad (SV Rust) 13
Jonas Benz (SC Orschweier) 13
Marc Barthelmes (SG Nonnenweier-Allmannsweier) 13
8. David Müller (SV Schapbach) 12
Claudius Kreyer (SV Steinach) 12
Michael Vollmer (SV Mühlenbach) 12
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