Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Ichenheim will vorne bleiben
Jonathan Reichenbach (r.) gastiert mit den SF Ichenheim bei der heimstarken DJK Tiergarten-Haslach. Bildquelle Peter Heck

Zell-Weierbach empfängt den VfR Zusenhofen

Der heiße Kampf um die Tabellenspitze geht am 21. Spieltag der Kreisliga A, Nord (Sonntag, 15 Uhr) in die nächste Runde. Primus SF Ichenheim will seine Position auch im Gastspiel bei der DJK Tiergarten-Haslach verteidigen. Zeitgleich hoffen der FV Zell-Weierbach gegen Zusenhofen und Schlusslicht TuS Windschläg im Kellerduell beim SV Kork auf drei Punkte.

 

Kork - Windschläg

Nach der ersten Halbzeit sah es für Schlusslicht TuS Windschläg nicht nach einem 1:6-Debakel in Nußbach aus, aber nach dem 1:3 ergab sich laut Trainer Brian Günter sein Team dem Schicksal und ging unter. »Jetzt sieht es recht aussichtslos für uns aus, aber wir werden die Fehler der Vorwoche analysieren und den Kampf um den Klassenerhalt nicht aufgeben«, so Günter, der noch viel »Leben« in seinem Team sieht. Nico Thiele fehlt gesperrt, dafür darf Liviu-Andrei Chirita wieder spielen.

 

Tiergarten-H. - Ichenheim

5:2 siegte Spitzenreiter SF Ichenheim gegen Appenweier, dennoch war Coach Christian Thau nicht gänzlich zufrieden, besonders die beiden Gegentore ärgerten ihn. Vor der Heimstärke des kommenden Gegners DJK Tiergarten-Haslach ist Thau gewarnt: »Die haben 17 ihrer 22 Punkte zu Hause geholt. Wir müssen den Kampf auf dem kleinen Platz annehmen und dagegenhalten.« Phi-lipp Kern und Marc Garnschröder weilen im Urlaub, dennoch will Thau zumindest einen Punkt einfahren und im Idealfall Tabellenplatz eins verteidigen.

 

Zell-Weierb. - Zusenhofen

Den 2:0-Erfolg seines FV Zell-Weierbach über Stadelhofen II empfand Trainer Oliver Potratz als »nicht unverdient«. Gegen den VfR Zusenhofen, der am Donnerstag Dietmar Baas als Nachfolger von Trainer Bora Markovic zur neuen Saison präsentierte, will Potratz nun nachlegen: »Jeder Punkt ist wichtig, weil wir so bald wie möglich die 40-Punkte-Marke knacken wollen, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu packen.«

 

Linx II - FV Wagshurst

Die Gastgeber bleiben nach ihrem 6:0-Sieg in Legelshurst weiter im Aufstiegsgeschäft. SVL-Pressewart Dieter Heidt: »Torreich waren Begegnungen gegen Legelshurst ja immer, aber von so einem hohen Auswärtssieg waren selbst Optimisten überrascht. Mit einem Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze fühlen sich die Linxer in der Rolle des Jägers pudelwohl. Beim Samstagsgegner FV Wagshurst ist aber Vorsicht angesagt, denn gegen die Aggressivität des Tabellenfünften hat sich der SVL bisher immer schwer getan.« Die Gäste aus Wagshurst haben sich nach dem 0:1 gegen Ödsbach, was auch die zweite Heimnie derlage in Folge bedeutet, wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und können daher in Linx frei aufspielen.

 

Urloffen - Legelshurst

Die Gastgeber bleiben trotz ihrer jüngsten Niederlagen gegen Ichenheim (1:2) und in Renchen (2:4) mit vier Zählern Abstand auf Tabellenführer Ichenheim in der Spitzengruppe. Pressesprecher Benni Knosp: »In den Spitzenspielen sind wir leer ausgegangen und müssen nun gegen Legelshurst wieder in die Spur finden. Wichtig ist, dass die Chancenverwertung besser wird und wir den Gegner nicht unterschätzen. Personell sind bei uns alle Mann an Bord.« Die Gäste bleiben nach ihrer 0:6-Niederlage gegen Linx II weiter in höchster Abstiegsnot und reisen als klarer Außenseiter zu diesem Derby.

 

Ödsbach - Nußbach

Mit dem 1:0-Sieg in Wagshurst hat sich der SV Ödsbach ein Polster von 12 Punkten auf einen Abstiegsplatz geschaffen. Spielertrainer Patrick Braun warnt jedoch: »Noch ist es deutlich zu früh, um sich auf dem Geleisteten auszuruhen. Über die Punkte in Wagshurst freuen wir uns natürlich. Ich denke schlussendlich geht der Sieg Ordnung. Mit Nußbach kommt eine Mannschaft, die uns in der Vorrunde 90 Minuten überlegen war und zudem gehen in dieses Derby personell auf dem Zahnfleisch gehen.« Prima läuft es mo mentan beim SV Nußbach. Patrick Huber: »Die erste Halbzeit beim 6:1 gegen Windschläg war nicht gut war. Nach der Pause konnten wir unsere Leistung steigern und waren wieder effizient in der Offensive. In Ödsbach müssen wir kämpferisch und läuferisch alles abrufen und unsere Form bestätigen, dann sollte ein Punktgewinn möglich sein.«

 

Fautenbach - Stadelhofen II

Die Landesliga-Reserve des SV Stadelhofen wartet noch auf den ersten Dreier in 2019.

Trainer Christian Wolf: »Leider konnten wir beim 0:2 gegen Zell-Weierbach eine gute Leistung nicht in Tore ummünzen. Dazu kommt, dass aktuell jeder kleine Fehler bestraft wird. Aber so ist es halt, wenn du unten drin stehst. Viele meiner jungen Spieler sind bereits in Kader unserer ersten Mannschaft, was uns natürlich zu schaffen macht. Bei uns spielen schon Woche für Woche A-Jugendliche. Nichtsdestotrotz werden wir auch in Fautenbach nichts unversucht lassen, die Wende herbeizuführen.«

 

Appenweier - Renchen

Nach dem 2:5 in Ichenheim bleibt der SV Appenweier in den unteren Regionen. Trainer Wolfgang Zemitzsch: »Wir sind nicht gut aus der Winterpause gekommen. Nur ein Punkt aus drei Spielen ist in unserer Situation zu wenig. Gegen Renchen wird es natürlich nicht leichter. Wir wollen aber alles versuchen, das Spiel nicht zu verlieren.« Mit Viant, Clotail, Bährle und Schwab fehlen derzeit wichtige Spieler. Die Gäste aus Renchen untermauerten mit ihrem 4:2 gegen Urloffen ihre Ambitionen. Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Im Spiel gegen Urloffen hat unsere Mannschaft wieder einmal bewiesen, was in ihr steckt. Klar ist es ein bißchen normal, dass nach einer 3:0-Führung die Konzentration etwas nachlässt. Sollte aber nicht passie ren. In Appenweier müssen wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.«


Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 26
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 23
Buba Conteh (SV Appenweier) 23
4. John Loessin (VFR Zusenhofen) 21
Raphael Bauhöfer (FV Wagshurst) 21
6. Raphael Halter (SV Ödsbach) 20
Marc Nigey (SV Renchen) 20
8. Fabian Schoch (SV Renchen) 19
9. Janosch Roth (SF Ichenheim) 17
10. Jörg Baas (SV Kork) 16
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