Kreisliga A Nord 
Kreisliga A Nord: Für Ichenheim ist von Platz eins bis drei alles möglich
Trainer Dieter Schindler und der SV Renchen braucht Schützenhilfe im Rennen um den Aufstieg! Bildquelle Ulrich Marx

Spannendes Fernduell in der Nordstaffel mit Linx II und Renchen

Für die Sportfreunde Ichenheim ist am letzten Spieltag in der Nordstaffel der Kreisliga A (Sonntag, 15 Uhr) von Platz eins bis drei noch alles möglich. Relegationsplatz zwei ist das Minimalziel der Neurieder, die zum Saisonfinale beim SV Nußbach antreten müssen.

 

Nußbach - Ichenheim

5:0 siegten die SF Ichenheim gegen Wagshurst, laut Trainer Christian Thau bot sein Team eine sehr gute Leistung und konnte somit Platz zwei verteidigen. Vor dem schweren Spiel in Nußbach warnt Thau seine Jungs: »Der starke Aufsteiger aus dem Renchtal hat eine gute Runde hingelegt und ist extrem heimstark. Da müssen wir Vollgas geben, um erfolgreich zu sein.« Thau will die Hausaufgaben erledigen, um den Relegationsplatz zu halten. Bei einem Patzer von Primus Linx II gegen Fautenbach wäre sogar der Meistertitel noch möglich. Eventuell steht Lars Szkibick wieder zur Verfügung.

 

Windschläg - Zusenhofen

Trotz eines 2:2 gegen Stadelhofen II steht der Abstieg des TuS Windschläg fest. Trainer Brian Günter zeigte sich über den Verlauf der Runde sehr enttäuscht, denn der Abstieg war durchaus vermeidbar. Im letzten Kreisliga-A-Heimspiel gegen Zusenhofen will Günter nun einen versöhnlichen Abschluss: »Wir wollen das Spiel erfolgreich gestalten und unseren treuen Fans noch mal etwas bieten.« Die Personallage ist sehr angespannt, deshalb wird Coach Günter zum Saisonabschluss wieder selbst auflaufen müssen.

 

Urloffen - Zell-Weierbach

Von einem richtig guten Spiel berichtete Zell-Weierbachs Trainer Oliver Potratz nach der 0:1-Niederlage gegen Spitzenreiter Linx II, erst im zweiten Abschnitt konnte sein Team nicht mehr dagegenhalten. »Es ist schwer, die Motivation der Truppe hochzuhalten, dennoch will ich dieses Spiel nicht verlieren«, so Potratz, der zum Abschluss in Urloffen einige Ausfälle zu beklagen hat und dafür zwei, drei A-Jugendliche in den Kader berufen wird.

 

Wagshurst - Renchen

Eine 0:5-Klatsche kassierte der FV Wagshurst zuletzt in Ichenheim. Es ist aber kaum anzunehmen, dass Trainer Tobias Mohr und seine Truppe sich lange mit der Niederlage beschäftigen, sondern den Fokus auf das mit Sicherheit brisante Derby gegen den SV Renchen richten. Die Gäste hatten bei ihrem 2:1-Sieg gegen Absteiger Legelshurst einige Probleme. Vorsitzender Gerhard Schrempp: »Legelshurst kämpfte bis zum Schluss und hat uns das Leben schwer gemacht. Am Sonntag müssen wir nochmal über unsere Leistungsgrenze hinaus gehen. Denn der FV Wagshurst wir alles dafür tun, dass wir nicht gewinnen und in der Klasse bleiben. Wir werden uns intensiv vorbereiten. Letztendlich kommt es halt auf die Ergebnisse von Linx und Ichenheim an.«

 

Linx II - Fautenbach

Knapp aber verdient gewann der SV Linx II sein Auswärtsspiel in Zell-Weierbach und verteidigte damit vor dem letzten Spieltag die Tabellenspitze. Abwehrchef Sebastian Braun erzielte das »Tor des Tages«. Zum Saisonfinale empfangen die Linxer den SV Fautenbach (6.). Für Coach Stefan Wendling zählt nur der Sieg um den SV Linx als Meister zu verlassen. Der Vorsprung beträgt nur einen Zähler und in der Tordifferenz ist man um zwei Tore schlechter. Es wäre schade, wenn nach sieben Siegen in Folge gerade am letzten Spieltag die Serie reißen würde. Das Vorrundenspiel gewann Linx 2:1, damals unterstützt von Torschütze Alexander Merkel vom Oberligakader.

Mit fünf Siegen in Folge im Gepäck reisen die Gäste selbstbewußt nach Linx. Alexander Litterst: »Diesen Trend gilt es auch beim Tabellenprimus fortzusetzen. Klar ist uns bewusst, dass diese Aufgabe alles andere als einfach wird. Allerdings dürften wir in unserer aktuellen Verfassung nur schwer zu schlagen sein. Wir wollen am Ende der Saison nochmals einen Dreier einfahren und dann mit einem richtig guten Gefühl in die Sommerpause gehen.«

 

Appenweier - Tiergarten

Vor einer Woche sah es für den SV Appenweier noch ganz gut aus was den vierletzten Tabellenplatz anbelangt. Jetzt bleiben nach der 2:3-Niederlage in Kork zwar noch Optionen, aber ob diese alle zum rettenden Puzzle werden? Zunächst muss der SVA daheim gegen Tiergarten gewinnen, und gleichzeitig auf einen Legelshurster Sieg gegen Kork hoffen. Natürlich nur vage Hoffnungen, aber immerhin. Mit 1:2 unterlag die DJK Tiergarten-Haslach im letzten Heimspiel gegen Urloffen. Spielausschuss Philipp Ell: »Die Niederlage müssen wir uns selbst ankreiden, denn mit so einer schlechten Chancenverwertung kann man in unserer Liga nicht gewinnen. Unser Gegner Appenweier wird im letzten Spiel zu Hause alles versuchen, um irgendwie noch den viertletzten Platz zu erreichen. Das muss für uns Warnung genug sein. Wir wollen uns mit drei Punkten in die Sommerpause verabschieden und werden auf Sieg spielen.«

 

Ödsbach - Stadelhofen II

Für den SV Ödsbach (10.) ist von Platz neun bis 12 noch alles möglich. Spielertrainer Patrick Braun: »Deshalb wollen wir unser letztes Heimspiel unbedingt gewinnen und die Saison positiv beenden. Personell sieht es so aus, dass uns der gesamte Kader zur Verfügung steht.« Ein gerechtes 2:2 seiner Mannschaft gegen Windschläg sah der Stadelhofener Trainer Christian Wolf: »Wir haben erst nach der Pause ein ansprechendes Spiel gezeigt und ich denke mit dem Remis konnten beide leben. Am Samstag ist bei uns in Stadelhofen das große Saisonfinale mit dem Rot- Weiß-Ball. Natürlich sind wir da mit dabei. Dennoch werden wir versuchen am Sonntag nach der Feier noch einmal alles abrufen. Es werden in Ödsbach etliche Spieler aus unserer zweiten Garde von Anfang an auflaufen.«

 

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Der TuS Legelshurst ist nach dem 1:2 in Renchen endgültig abgestiegen. Trainer Horst Hilger: »Leider klappte es nicht mit dem Klassenerhalt. In Renchen hat wie schon in der Vorwoche gegen Ichenheim die Leistung wieder gestimmt, nur das Ergebnis nicht. Jetzt wollen wir zum Abschied noch einen Heimsieg, auch wenn wir damit den SV Kork ärgern. Ich gehe von vier Absteiger aus.« Für den viertletzten Platz reicht dem SV Kork schon ein Remis. Sportvorstand Fabian Fuß: »Aber den Punkt muss man sich erst einmal holen. Mit einer konzentrierten und konsequenten Leistung ist dies möglich. Aber man muss es wollen und umsetzen.«


Top-Torjäger der Liga

1. Bünyamin Günyakti (SV Renchen) 26
2. Andreas Falk (FV Zell-Weierbach) 23
Buba Conteh (SV Appenweier) 23
4. John Loessin (VFR Zusenhofen) 21
Raphael Bauhöfer (FV Wagshurst) 21
6. Raphael Halter (SV Ödsbach) 20
Marc Nigey (SV Renchen) 20
8. Fabian Schoch (SV Renchen) 19
9. Janosch Roth (SF Ichenheim) 17
10. Jörg Baas (SV Kork) 16
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