Frauen-Bundesliga 
Torkrise des SC Sand soll in Duisburg enden
Nina Burger und der SC Sand wollen nach drei punkt- und torlosen Bundesligaspielen endlich ­wieder jubeln. Bildquelle Pipeline/dpa
Nach der Heimniederlage gegen Essen tritt Frauen­fußball-Bundesligist SC Sand am Sonntag um 14 Uhr beim Aufsteiger MSV Duisburg an. Für den MSV geht es um wichtige Punkte in Richtung Klassenerhalt, die Ortenauer wollen nach drei Niederlagen in Folge wieder was Zählbares mitnehmen.

Im Hinspiel gelang dem SC Sand ein deutlicher 6:0-Erfolg, der allerdings in dieser Höhe erst in der zweiten Halbzeit zustande kam. Kurz vor der Halbzeitpause erzielte Cecilie Sandvej die Sander Führung, dann brachten zu Beginn der zweiten Hälfte die derzeit verletzte Dominika Skorvankova und Anne van Bonn den SC mit einem Doppelschlag auf die Siegesstraße.

Misere im Abschluss

"Duisburg braucht Punkte, wir aber auch", spielt SC-Trainer Richard Dura auf die drei knappen Niederlagen in Folge an.

Gegen Potsdam, in München und gegen Essen wurde jeweils mit 0:1 verloren und zumindest in den zwei Heimspielen hätte es besser laufen können. "Wir treffen einfach das Tor nicht", sieht Sands Coach die Misere im Abschluss. Das, was in den beiden Spielen gegen Leverkusen zumindest in der ersten Halbzeit gut gelang, war in den anderen Begegnungen das Manko. "Wahrscheinlich hatte die Mannschaft gegen Essen in der ersten Halbzeit noch das Pokalfinale im Kopf, aber wir dürfen die ersten 45 Minuten nicht weiter verschlafen", arbeitet Dura in jedem Training an der Konzentration von der ersten Minute an: "Sonst hätten wir mehr erreichen können."


Handbruch bei Migliazza

Der Kader wird sich gegenüber den vergangenen Spielen nicht verändern. Neben Dominika Skorvankova und Sinah Amann fehlt allerdings auch Angela Migliazza, die sich am Ostermontag im Spiel der zweiten Mannschaft gegen den TSV Crailsheim die Hand gebrochen hat.


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