Frauen Bundesliga 
SC Sand besticht durch Effektivität - 2:0-Sieg in Bremen
Freut sich über ihr Tor zum 0:1: Sands Michaela Brandenburg. Bildquelle Jean-Luc Bastian

Der SC Sand steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Mit ganz viel Glück, der nötigen Abgebrühtheit in den entscheidenden Situationen und einer starken Torfrau Manon Klett setzte sich der zweimalige Pokalfinalist aus der Ortenau (2016 und 2017) am Samstag im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten SV Werder Bremen mit 2:0 (1:0) durch. „Am Ende hat die Effektivität gesiegt“, sagt Sands Trainer Sascha Glass erleichtert und freute sich über die Tore von Michaela Brandenburg (42.) und Anne van Bonn (82.). 

In den ersten 30 Minuten des DFB-Pokalspiels der Frauen beim Zweitliga-Spitzenreiter Werder Bremen wurden die Bundesliga-Fußballerinnen des SC Sand förmlich vom Gegner überrannt und leisteten sich, wie bereits in den letzten Bundesligaspielen zu viele Fehler im Aufbauspiel. In der 6. Minute leitete Reena Wichmann einen Ball auf Selina Cerci weiter, die frei vor Manon Klett scheiterte. Keine zehn Minuten später dann eine Doppelchance der Bremerinnen. Erst umkurvte Cerci Torhüterin Klett, wurde aber im letzten Moment noch von Patrycja Balcerzak geblockt. Die darauffolgende Ecke, und der Abschluss von Giovanni Hoffman, konnte nur mit Mühe von der Linie gekratzt werden. Auch der Pfosten war auf Sander Seite. Katharina Schiechtl (20.) spitzelte den Ball an Klett vorbei, aber dieser sprang vom hinteren Innenpfosten zurück ins Feld .

Manon Klett hält stark
Zu allem Überfluss pfiff die souveräne Schiedsrichterin in der 24. Minute Rückpass Sand, und Werder hatte die Möglichkeit aus acht Metern zu vollstrecken. Aber auch dieser Ball landete in den Armen der Sander Torhüterin Manon Klett. 
Die Sanderinnen fanden nun langsam ins Spiel und nutzen kurz vor der Pause eine kurzfristige, verletzungsbedingte Unterzahl des Gastgebers zum schmeichelhaften Führungstreffer. Michaela Brandenburg (42.) fing einen Ball an der Mittellinie ab, marschierte Richtung Werder-Gehäuse und legte quer auf Fiebig. Deren Schuss kann Werder-Torhüterin Lena Pauels abwehren, aber gegen den Nachschuss von Brandenburg ist sie machtlos. 

Anne van Bonn trifft zum 0:2
Nach der Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener. Die Sanderinnen verpassten durch Georgieva eine gute Möglichkeit zu einem zweiten Treffer. Bremen versuchte es vermehrt aus der Distanz, aber entweder flog der Ball knapp am Sander Gehäuse vorbei oder die Schüsse wurden zur sicheren Beute von Manon Klett. 
In der 82. Minute die Entscheidung zugunsten der Ortenauerinnen. Sand konterte über Franziska Fiebig, deren Schuss wie beim ersten Tor von Pauels abgewehrt wurde, doch  diesmal schob die mitgelaufene Kapitänin Anne van Bonn den Ball zum 0:2 über die Linie.

Werder Bremen - SC Sand 0:2 (0:1)
Bremen:
Pauels - Cerci (83. Goddard), Hausicke, Hoffmann, Kofler (58. Lührßen), König, Schiechtl, Toth, Ulbrich, Wensing, Wichmann (70. Steuerwald).
Sand: Klett - Balcerzak, Blagojevic (51. Pinther), Brandenburg, Fiebig, Georgieva (81. Caldwell), Moorrees, Prohaska, Rijsdijk, Sehan (75. Winczo), van Bonn.
Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Lübeck) - Zuschauer: 234.
Tore: 0:1 Brandenburg (42.), 0:2 van Bonn (82.).


Top-Torjäger der Liga

1. Pernille Harder (VfL Wolfsburg) 18
2. Nicole Billa (1899 Hoffenheim) 14
3. Lara Prasnikar (1.FFC Turbine Potsdam) 10
4. Ewa Pajor (VfL Wolfsburg) 8
Lea Schüller (SGS Essen) 8
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