Frauen Bundesliga 
SC Sand: Keine Kaffeefahrt nach Potsdam
Sascha Glass bestreitet mit seinen Sander Frauen das letzte Punktspiel. Bildquelle Ulrich Marx

Nach dem deutlichen Sieg im letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg beenden die Frauen des SC Sand ihre bisher beste Saison in vier Bundesligajahren beim Vierten Turbine Potsdam. Platz sieben ist dem Team aus der Ortenau nicht mehr zu nehmen und bei einem Sieg am Sonntag (14 Uhr) besteht noch die Chance, im Endklassement Rang sechs zu belegen, falls Frankfurt im Heimspiel gegen Bayern München nicht über ein Remis hinauskommt. 

»Ich bin ja selten ganz zufrieden, aber gegen Duisburg hat meine Mannschaft mit Ausnahme der ersten zehn Minuten ein fußballerisch sehr gutes Spiel gemacht«, sagt SC-Trainer Sascha Glass im Rückblick aufs letzte Heimspiel, in dem sich sein Team mit einer tollen Leistung von den Zuschauern verabschiedet hat. Und der Hunger auf mehr ist noch nicht gestillt. »Wir haben Platz sieben gesichert und in dieser Woche waren die Spielerinnen sofort wieder auf das nächste Spiel fokussiert, denn sie wollen auch in Potsdam etwas holen«, so Glass.

30 Punkte sind mehr als in den Jahren zuvor
Mit 30 Punkten hat Sand mehr erreicht als in den drei Jahren zuvor. Der Trainer erkennt auch eine deutliche Steigerung im Spiel. In Potsdam ist Sand Außenseiter und Glass sieht in der überragenden Nationalspielerin Svenja Huth, die schon unter ihm in Frankfurt trainierte, eine der Stärken des Gegners: »Sie ist schwierig zu greifen und die gesamte Mannschaft hat eine tolle Physis.«

Während bei Sand Anna Schlarb, Claire Savin und Johanna Tietge auch beim Saisonabschluss fehlen, könnte es Nina Burger zumindest auf die Bank schaffen. »Da muss man abwarten, sie hat diese Woche das erste Mal trainiert«, sagt Glass, der den Abgang von Verena Aschauer, Laura Feiersinger, Johanna Tietge und Selina Wagner bedauert. 
Mitte Juni beginnt die Vorbereitung auf die fünfte Bundesligasaison, die am 15. September startet.


Top-Torjäger der Liga

1. Ewa Pajor (VfL Wolfsburg) 15
2. Lea Schüller (SGS Essen) 10
Sara Däbritz (FC Bayern München) 10
Mandy Islacker (FC Bayern München) 10
Pernille Harder (VfL Wolfsburg) 10
6. Laura Freigang (1. FFC Frankfurt) 8
7. Lena Petermann (1.FFC Turbine Potsdam) 7
Dörthe Hoppius (MSV Duisburg) 7
Lena Sophie Oberdorf (SGS Essen) 7
Alexandra Popp (VfL Wolfsburg) 7
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