2. Bundesliga 
KSC-Trainer Schwartz fordert gegen Fürth Konsequenz
KSC-Trainer Alois Schwartz. Bildquelle GES

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC will mit hoher Konzentration und Genauigkeit das Heimspiel am Samstag gegen Greuther Fürth gewinnen.

Späte Tore, ja - späte Gegentore - bisher nein. Nach dem verpassten Sieg beim 2:2 in Bielefeld fordert Alois Schwartz Konsequenzen: ,,Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen", mahnte der Trainer des Karlsruher SC vor dem letzten Vorrundenspiel der 2. Fußball-Bundesliga morgen (13 Uhr) gegen die Spvgg Greuther Fürth.
Schwartz geht es dabei um Genauigkeit und Konsequenz im Spiel. ,,Es geht bis zum Schluss", sagte der KSC-Coach, ,,ein Spiel muss in allen Mannschaftsteilen und auf jedem Quadratmeter des Spielfeldes mit Sorgfalt und Konzentration zu Ende gebracht werden." Deshalb fasste er die Forderungen an seine Schützlinge nach der gefühlten Niederlage auf der Bielefelder Alm so zusammen: ,,Aufstehen, weiter arbeiten, besser machen."

Noch sechs Punkte?
Der Karlsruher Trainer und sein Team wollen das Fußballjahr 2019, so Schwartz, ,,erfolgreich abrunden." Das kann man nur so interpretieren: mit sechs Punkten. Die zwei noch ausstehenden Heimspiele - gegen Fürth und am folgenden Freitagabend (20. Dezember) das erste Spiel der Rückrunde gegen den Mitaufsteiger SV Wehen Wiesbaden - sollen gewonnen werden. 

,,Wir sind gut in die Saison gestartet", warf Schwartz einen Blick zurück auf zwei Punktspielsiege und den Pokalerfolg gegen Hannover 96. Anschließend seien die Ergebnisse und Leistungen durchwachsen gewesen. ,,Jetzt, hinten raus, wollen wir das Jahr positiv gestalten", meinte Schwartz. Zunächst gegen Greuther Fürth. Das sieht zumindest auf dem Papier einfacher aus, als die Aufgabe zuletzt beim vorzeitigen Herbstmeister Bielefeld. Die Franken haben als Tabellen-Neunter zwar erst ein Auswärtsspiel gewonnen, insgesamt aber zwei Punkte mehr auf dem Konto als der KSC auf Rang elf. Und: ,,Ich habe sie bei ihrer 0:1-Niederlage in Heidenheim gesehen", warnt Schwartz. ,,da hätten sie eigentlich gewinnen müssen."

,,Enge Partie"

Spielstark seien die Fürther - und eine zweitliga­erfahrene Mannschaft. Er hoffe, so Schwartz weiter, ,,dass wir die Kleinigkeiten, die das Spiel entscheiden werden, richtig machen."
Auch KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer geht von einer ,,engen Partie" aus, für die der Trainer bis auf Janis Hanek (Adduktoren-Probleme) und Justin Möbius (Trainingsrückstand) personell aus dem Vollen schöpfen kann. Ob Alois Schwartz deshalb Änderungen an seiner zuletzt zweimal recht erfolgreichen Startaufstellung vornimmt, darf bezweifelt werden.

 

Am Freitag gab es nocheine Hiobsbotschaft für den KSC: Sportdirektor Oliver Kreuzer bestätigte, dass sich der Südkoreaner Kyoung-Rok Choi (24) im Training am Donnerstag-Nachmittag im linken Knie das vordere Kreuzband gerissen hat und für sechs bis acht Monate ausfällt. Choi soll im Laufe der nächsten Woche operiert werden.


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