VfR Hornberg gewinnt erstes Abstiegsduell gegen FC Ottenheim 2:1
Im Hinspiel in der Abstiegsrelegation des VfR Hornberg gegen den FC Ottenheim brachte Timo Radtke (links) den VfR in Führung. Bildquelle Marc Faltin

Der VfR Hornberg setzte sich am Samstagabend im ersten Spiel um den letzten Platz in der Kreisliga A für die kommende Saison gegen den FC Ottenheim mit 2:1 (0:0) durch. Damit ist für das Rückspiel am Sonntag alles offen im Duell der Tabellenviertletzten der Süd- und Nordstaffel.

Am Grün an der Hornberger Frombachstraße herrschte am Samstagabend beim ersten Abstiegsrelegationsspiel zwischen dem VfR und dem FC Ottenheim vor knapp 500 Zuschauern bis zur 88. Minute Festtagsstimmung. Denn die Gastgeber führten bis dahin, bis kurz vor dem Abpfiff des sicher leitenden Schiedsrichters Nico Jakob (VfR Willstätt) mit 2:0, was eine durchaus komfortable Ausgangsbasis für das Rückspiel im Ried bedeutet hätte. Doch dann staubte Marc Walter zum 2:1 ab, nachdem Torhüter Niclas Budszus eine scharfe Hereingabe vors Tor nach vorne abgeklatscht hatte. Trainer »Kiki« Sanchez konnte es am Spielfeldrand nicht fassen.

So jubelten nach dem Schlusspfiff mehr die Verlierer, die bereits in der 5. Spielminute einen Schock erhielten. Mathias Roll sah wegen einer Notbremse kurz vor dem Strafraum die Rote Karte. Kapitän Mario Schwendemann hatte den flinken Yannik Storz freigepasst, der von Roll umgerissen wurde. Der VfR verstand es allerdings nicht, diesen personellen Vorteil gegen die körperlich größeren und robusteren Ottenheimer zu nutzen, obwohl ein paar richtig gute Chancen vorhanden waren. »Ottenheim hätte sich nicht beklagen können, wenn wir zur Pause mit zwei, drei Toren geführt hätten«, so Schwendemann enttäuscht. 

Nur zweimal großer Jubel der Gastgeber

So dauerte es bis zur 50. Minute, ehe sich Timo Radtke energisch durchsetzte und zum 1:0 traf. Den zweiten großen VfR-Jubel an diesem Abend entfachte Torjäger Schwendemann selbst, der erst Tom Schlenker elegant mit einem Lupfer ausspielte und dann aus zehn Metern wuchtig einschoss. Zwischen den beiden Hornberger Treffern wurde es indes immer mal wieder gefährlich bei hohen Bällen vor das VfR-Tor, und kurz nach der Führung klärte Simon Bader mit einem tollen Tackling am Fünfmeterraum gegen den einschussbereiten Marc Karkossa. In der Offensive sorgten zwar Magnus Budszus und Storz über die Außenbahnen immer wieder für brenzlige Situationen, doch zu oft fehlten Abnehmer oder Abschluss in der Mitte. Einen direkten Freistoß von Daniel Herrmann lenkte Ottenheims Keeper Dirk Ostermann über die Latte, auch Helder Jorge Santos hatte aus der Distanz kein Schussglück.

»Wir haben unsere guten Chancen mal wieder nicht genutzt und bekommen noch ein so doofes Gegentor«, haderte Schwendemann mit dem »zu knappen Ergebnis«, ist aber »guter Dinge, dass wir im Rückspiel den Deckel drauf machen«.

 


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