VfR Elgersweier kann zu Hause vorlegen
Tobias Schewe, Lars Bischler, David John, Paul Heine und Gregor Grimm (v. l.) wollen mit dem VfR Elgersweier auch gegen Kirnbach Grund zum Jubeln haben. Bildquelle Iris Rothe

Mit dem Ziel, sich eine gute Ausgangssituation fürs Rückspiel zu erspielen, geht der VfR Elgersweier am Samstag (16 Uhr) vor heimischer Kulisse ins Hinspiel um den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga gegen den FC Kirnbach

Die letzten vier Spielzeiten verliefen beim VfR Elgersweier immer sehr emotional - und dieser Nervenkitzel findet nun mit den Aufstiegsspielen gegen den FC Kirnbach seine Fortsetzung. Dem Bezirksliga-Abstieg 2014/15 folgte der direkte Wiederaufstieg und die Teilnahme am Bezirkspokal-Endspiel 2016. Ein Jahr später gewann die Elgersweierer Mannschaft den Pokal, stieg aber wieder in die Kreisliga A ab. Dies brachte einen größeren personellen Umbruch mit sich, das Trainergespann Jörg Ziebold und Frank Geiler setzte auf die vielen VfR-Eigengewächse. 

Den letzten Schritt gehen

Dem Trainer-Duo gelang es schnell, die Mannschaft zu einer Einheit zu formen, und mit den Erfolgen wuchs das Selbstvertrauen. »Mit dieser jungen Truppe macht es großen Spaß, der zweite Tabellenplatz in der Nordstaffel ist eine herausragende Leistung. Nun wollen wir natürlich auch den letzten Schritt gehen und die Aufstiegsspiele für uns entscheiden«, glaubt Ziebold an den ganz großen Coup.

Fußballerisch sieht er sein Team gegen den Vizemeister der Südstaffel, FC Kirnbach, zwar im Vorteil, aber in solchen Begegnungen mit Endspielcharakter seien andere Tugenden gefordert. »Die Tagesform muss stimmen und du brauchst auch das nötige Spielglück. Die Aufgabe ist nicht einfach, aber wir werden in beiden Spielen nochmals alle Kräfte mobilisieren«, ist Ziebold optimistisch. 

Aufpassen auf Patrick Gutmann

Sicherlich wird es darauf ankommen, dass die VfR-Defensive den Kirnbacher Toptorjäger Patrick Gutmann (28 Saisontreffer) in den Griff bekommt. Aber auch die schnellen Brüder Mounivong sowie der erfahrene Ex-Landesligaspieler Daxkobler gehören zu den Kirnbacher Stützen. Letztlich möchte das Elgersweirer Team aber zu Hause ihre spielerischen Stärken auf den Platz bringen und sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag, 16. Juni (18 Uhr), in Kirnbach erarbeiten. 

Personell sieht es im VfR-Kader gut aus. Nur die beiden Langzeitverletzten Sandro Stürzel und Paul Heine werden fehlen. Ein gutes Omen ist auch, dass Co-Trainer Frank Geiler als Spieler schon zwei Relegationen mit dem VfR Elgersweier (1990 gegen Bühl und 1997 gegen Plittersdorf) erfolgreich gemeistert hat.

 


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