U17 des Offenburger FV verpennt die erste Hälfte
Mit Vollgas voran: Luca Olajos (r.) von den U15-Junioren des Offenburger FV in der Partie gegen den VfB Stuttgart II. Bildquelle Christoph Breithaupt

Zwei klare Niederlagen gab es für die Oberliga-Jugendteams des Offenburger FV. Die U17 verlor beim Karlsruher SC II mit 1:3, die U15 zu Hause gegen den VfB Stuttgart II mit 1:4.

Nach zwei Siegen in Folge haben die B-Junioren des Offenburger FV in der Oberliga Baden-Württemberg mit 1:3 beim Karlsruher SC II wieder verloren.
»Bis zum Gegentor war es ein ausgeglichenes Spiel. Ich hatte ein gutes Gefühl«, sagte Trainer Alexander Zehnle. Doch dann traf der KSC plötzlich: Nach einem Freistoß von der rechten Seite konnte Lars Fechti in Bedrängnis den Ball nur abklatschen, Tim Breithaupt köpfte ein (14.). Das 0:2 resultierte aus einer Ecke der Offenburger.

Beim anschließenden Abstoß ging es beim KSC schnell, aus dem Mittelfeld wurde mit einem langen Ball die ganze Abwehr ausgeschaltet, und Marco Varivoda schloss alleine vor Fechti ab (34.). Vor dem 0:3 eroberte der KSC den Ball im Mittelfeld, schaltete zügig um, und nach einem Weitschuss von Weißer konnte Fechti den Ball nicht festhalten, Ahunbaev staubte ab (39.). »Das sind drei Tore, die wir absolut vermeiden müssen«, ärgerte sich Zehnle, der zur Pause auf drei Stürmer umstellte und mit einem sehenswerten Schuss aus 30 Metern zum 1:3 durch Enrico Stanciu belohnt wurde (61.). Anschließend war der OFV besser im Spiel, der KSC ließ noch einige Konterchancen liegen. 

Karlsruher SC II - OFV 3:1 (3:0)
OFV:
Fechti - Antoniak, Roth, Stanciu, Haensel (70. Esslinger), Möschle, Ribeiro, El Moussaoui (60. Urso), Ulay (70. Distelzweig), Özenc (40. Gbajie), Fuscaldo.
Tore: 1:0 Breithaupt (14.), 2:0 Varivoda (34.), 3:0 Ahunbaev (39.), 3:1 Stanciu (61.).

Starke Leistung
Eine starke Leistung gezeigt, aber dennoch gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter 1:4 verloren: Die C-Junioren des Offenburger FV haben gegen den VfB Stuttgart II lange Zeit gut ausgesehen, sich am Ende aber nicht selbst belohnt. Die Offenburger hielten sich sofort konsequent an die Vorgabe, schnell nach vorne zu spielen. »Stuttgart war überrascht von dem Tempo, das wir eingegangen sind«, freute sich Trainer Sawa Ell. Gleich die ersten Möglichkeiten gehörten dem OFV: Nach einer Flanke von Lucas Wittwer parierte VfB-Torwart Dean Savic, danach verwandelte Ole Müller aus halblinker Position einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt zum 1:0 (18.). Dann setzte sich Torben Stockburger durch und bediente Mohamed Ahmadi, doch der traf den Ball nicht richtig, sodass die Stuttgarter auf der Linie klären konnten.

Doch plötzlich war der VfB da: Nach einem Freistoß glich Cazimir Buturuga aus (23.), Emilio Amenta machte nach einem Eckball gar das 1:2 (28.). »Da haben sie die Partie auf den Kopf gestellt, völlig unverdient. Bis sie das erste Tor machen, hätten wir mit zwei oder drei führen müssen«, sagte Ell. Durch das hohe Tempo ging seinem Team in der zweiten Hälfte die Kraft aus, der VfB erhöhte durch Justin Janitzek (41.) und Claudiu-Gabriel Niculescu (64.) auf 4:1

OFV - VfB Stuttgart II 1:4 (1:2)
OFV:
Knöller - Lochner, Olajos (36. Pivazi), Vaiou, Wittwer (51. Qorraj), Olbrisch, Stockburger, Ahmadi (56. Schumacher), Haug, Müller, Mellert (43. Zähringer).
Tore: 1:0 Müller (18.), 1:1 Buturuga (23.), 1:2 Amenta (28.), 1:3 Janitzek (41.), 1:4 Niculescu (64.).


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