SC Hofstetten in Endingen vor nächster schwerer Aufgabe
Endlich wieder am Ball: Jannik Schwörer zeigte nach seiner Einwechslung gegen den Freiburger FC, wie wertvoll er für die Offensive des SC Hofstetten sein kann. Bildquelle Marc Faltin

Punktlos, aber nicht mutlos fährt der SC Hof­stetten zum SV Endingen. Bei seiner Premiere in der schönsten Kaiserstuhlgemeinde am Samstag ab 15.30 Uhr möchte der Sportclub erstmals in dieser Verbandsliga-Saison erfolgreich sein.
»Wir haben verloren, deshalb können wir auch nicht zufrieden sein«, sagt Martin Leukel über die 2:5-Niederlage am vergangenen Samstag gegen den Meisterschaftskandidaten Freiburger FC. Immerhin aber sah der Trainer des SC Hofstetten nach einer halben Stunde »eine funktionierende Truppe«, was nach einem schnellen 0:4-Rückstand gegen einen immens spielfreudigen, schnellen und hochtalentierten Gegner keine Selbstverständlichkeit ist. »Und mit dieser Einstellung müssen wir weitermachen«, betont Leukel mit Blick auf den morgigen Samstag. Der Trainer erwartet ein schweres Auswärtsspiel beim SV Endingen, war er doch kürzlich Augenzeuge, wie die Kaiserstühler im Erletal-Stadion gegen den FFC aus einem 0:2 noch ein 2:2 machten.
»Über die Stärken des Gegners wissen wir Bescheid«, sagt Leukel. Eine hochkonzentrierte und gute Leistung sei nötig, um beim Tabellensechsten bestehen zu können, der seit dieser Saison einen Trainer aus Hofstetten hat: Bernd Lupfer, früherer Keeper erst in seinem Heimatverein SC Hofstetten, danach vor allem beim Landesligisten SC Elzach, dazu einstiger Verbandsliga-Trainer beim SV Hausach. Der 52-Jährige war bis Mitte November 2016 als Co-Trainer beim Oberligisten Bahlinger SC beschäftigt, zunächst unter Milorad Pilipovic, dann unter Zlatan Baj­ramovic, ehe er wegen unterschiedlicher Ansichten über die weitere sportliche Ausrichtung zurücktrat.

Zwiespältiges Gefühl

»Mein Gefühl sagte mir vor zwei Wochen, dass wir in Endingen zum ersten Mal punkten«, erklärt SCH-Vorstandssprecher Edgar Mäntele. Wobei dieses gute Gefühl schon etwas getrübt worden sei, nachdem er »dieses Wahnsinnsspiel« der Endinger gegen den FFC gesehen hatte. Er sei überrascht, wie stark der SVE nach dem personellen Umbruch bereits sei. Auch wenn für den Aufsteiger die Trauben in der schmucken Winzerstadt hoch hängen, sei es aber an der Zeit, das erste Erfolgserlebnis zu haben.
Leukel muss morgen auf die urlaubenden Severin Witt und Michael Kern verzichten. Dafür steht Mathias Weinzierle nach Kurzurlaub wieder im Kader. Dazu erneut Jannik Schwörer. Das große Talent feierte nach längerer Verletzungspause ein verheißungsvolles Comeback gegen den FFC. »Er macht uns offensiv und taktisch variabler«, betont Leukel.


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