SBFV-Rothaus-Pokal 
Titelverteidiger SV Linx bleibt nach Sieg über Lahr im Rennen
Erleichtert: Jean-Gabriel Dussot (l.) und Piakai Henkel (r.) freuen sich mit Doppeltorschütze Marc Rubio (M.) über den 3:1-Sieg des SV Linx im SBFV-Pokal gegen den SC Lahr. Bildquelle Ulrich Marx

Der SV Linx steht im Achtelfinale des SBFV-Rothaus-Pokals. Der Oberliga-Aufsteiger gewann das Nachholspiel der 2. Runde gegen Verbandsligist SC Lahr nach einer guten ersten Halbzeit verdient mit 3:1 (2:0). Die Gäste riskierte in Halbzeit zwei alles, kamen zum Anschlusstreffer und hatte danach mehrfach die Chance zum Ausgleich. 

Der Linxer Trainer Sascha Reiß hatte nach den stressigen Oberliga-Wochen mit Dominik Kaiser, Yannik Schwörer und dem bärenstarken Torwart Joshua Huelsmann drei »Neue« im Startaufgebot. Der Gast aus Lahr zeigte keinerlei Respekt und war vor allem über die linke Seite mit Konstantin Fries stark. Dennoch dauerte es zehn Minuten bis die Gäste den ersten Torschuss zustande brachten. Die Linxer übernahmen mit zunehmender Spieldauer das Geschehen. Vor allem Jean-Gabriel Dussot gab Gegenspieler Christian Neumaier einige Rätsel auf. 

Huelsmann hält Strafstoß

Erstmals jubeln durfte SVL-Stürmer Marc Rubio, als er den Ball aus halblinker Position gefühlvoll in die rechte Torecke schlenzte (18.). Danach war Linx Chef im Ring und gefiel mit gekonntem Kombinationsfußball. Zunächst konnte Lahrs Keeper Jonas Witt gegen Nathan Recht noch zur Ecke abwehren, und als Alexander Merkel nach Dussot-Querpass freistehend zum Schuss kam, strich der Ball haarscharf am rechten Torpfosten vorbei. 

Bei der nächsten SVL- Kombination über Dussot rettete SC-Innenverteidiger Joe Obosso. Besser machte es Marc Rubio als er einen Flachpass von der Grundlinie aus kurzer Distanz in Torjäger-Manier zum 2:0 (37.) verwandelte. Eine Vorentscheidung, zumal Lahr einen von Dominik Kaiser unglücklich an Harim Makaya verschuldeten Strafstoß vergab, weil SVL-Keeper Joshua Huelsmann die richtige Ecke geahnt hatte. Die Linxer Pausenführung war hochverdient. Gästetrainer Oliver Dewes brachte mit Roman Bulgakov und Mike Menninger frischen Wind, und als Menninger Makaya mit einem Flachpass bediente, schob der Techniker freistehend zum 2:1 (64.) ein. 

Echter Pokalfight

Nun entwickelte sich ein echter Pokalfight, denn die Lahrer drückten mächtig aufs Tempo. Menninger zwang SVL-Keeper Huelsmann per Volleyschuss zu einer Glanzparade. Während beim Gast das frische Personal mächtig aufdrehte, konnten die Einwechslungen beim SV Linx nicht überzeugen. In der Schlussphase bekam Linx den Gegner wieder besser in den Griff. Es dauerte aber bis zur Schlussminute, ehe Wacim Tine eine schöne Kombination über Michael Schindler und Marc Rubio zum 3:1-Endstand abschloss. 

Dewes enttäuscht

»Wir haben alles gegeben und waren mehrfach dem Ausgleich nahe. Aber wir verwerten die Chancen nicht, ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machten. Ich bin enttäuscht, da war heute mehr drin«, so SC-Coach Oliver Dewes. Sein Gegenüber Sascha Reiß war zufrieden: »Ich habe heute viel probiert, die erste Halbzeit war souverän. Ich froh, dass wir eine Runde weiter sind. Gegen Lahr muss man erst mal gewinnen, der Sieg tut uns gut.« 

SV Linx - SC Lahr 3:1 (2:0)
Linx:
Huelsmann - Kopf, Schmider, Kaiser, Recht (71. Feisst) - Merkel, Venturini (58. Schindler), Schwörer, Rubio, Dussot (58. Tine)- Henkel (85. Gülsoy), Henkel, Rubio. 
Lahr: J. Witt - Kerellaj (46. Menninger), Obosso, Burgert, Neumaier- S. Witt, Wirth, Sen (46. Bulgakoc), Priéto, Fries, Makaya (65. Bologna).
Schiedsrichter: Tobias Bartschat (Untermünstertal) - Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Rubio (18.), 2:0 Rubio (37.), 2:1 Makaya (64.), 3:1 Tine (90.+2).
Besondere Vorkommnisse: Huelsmann (Linx) hält Strafstoß von Sen (42.).


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