Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Gengenbach vor weiterem Spitzenspiel
Tobias Wörner (l.) und der SV Gengenbach sind weiterhin ungeschlagen. Bildquelle Ulrich Marx

Prinzbach empfängt den angeschlagenen FV Dinglingen

Aufsteiger SV Gengenbach bleibt im Topspiel-Modus. Nach dem Sieg über den SV Rust erwartet der SVG, mit zehn Punkten noch ungeschlagen, den SC Kuhbach-Reichenbach, der nur zwei Zähler weniger aufweist. Die SG NonnenweierAllmannsweier hat ihrerseits das nicht einfache Spiel beim SV Oberwolfach II vor der Brust. In der Favoritenrolle ist die DJK Prinzbach gegen den Vorletzten FV Dinglingen, der bisher erst einen Punkt einfahren konnte. Die Spiele sind am Sonntag um 15 Uhr.

Prinzbach - Dinglingen

Nach 1:3-Rückstand gab es noch ein 3:3 für die DJK Prinzbach beim Spiel in Kuhbach-Reichenbach. DJK-Coach Benjamin Ziegler sah bei den Gegnertoren zu viele einfache Fehler, aber sein Team zeigte Moral und auch guten Fußball und verdiente sich so den Punkt. Gegen Aufsteiger Dinglingen will Ziegler nun die nächsten Punkte einfahren: »Ich sehe den Gegner als angeschlagenen Boxer, das ist sehr gefährlich für uns, denn auf unserem Platz ist auch für die Gäste vieles möglich.« Vier Spieler werden der DJK allerdings am Wochenende fehlen.

Im Aufsteiger-Duell unterlag Dinglingen deutlich mit 0:4 gegen Schapbach. Besonders im ersten Durchgang zeigte das Team von Trainer Fedele Ancora eine klasse Leistung, vergaß aber das Toreschießen. Erst nach der Gelb-Roten Karte für Andreas Schall kippte die Partie zugunsten der Gäste. Beim Gastspiel in Prinzbach gehen Ancora langsam die Spieler aus: »Zum gesperrten Schall gesellen sich noch drei Urlauber und diverse Verletzte. Aber wir fahren dahin und wollen zumindest einen Punkt entführen«, sagt Ancora.

 

Gengenbach - KuhbachReichenbach

David Halsinger aus dem Trainerteam des SV Gengenbach attestierte seiner Mannschaft durchweg eine klasse Leistung beim 2:0-Sieg gegen den SV Rust. Besonders aufgrund von Halbzeit zwei hätte sich das Team den Sieg ver-

dient, so Halsinger. Gegen Kuhbach-Reichenbach will Halsinger nun den Heimvorteil nutzen: »Ich schätze die Gäste sehr stark ein, aber wenn wir so spielen wie in den letzten Wochen bin ich überzeugt, dass wir erneut was holen können.« Bitter ist der Ausfall von Mario Schilli und David Wussler, die im Urlaub weilen. Kuhbach-Reichenbach musste sich mit einem 3:3 im Heimspiel gegen Prinzbach begnügen, ist aber weiterhin unbesiegt. In Gengenbach steht der Mannschaft von Trainer Fabian Kaiser nun aber eine hohe Hürde bevor, denn der Aufsteiger ist keine Laufkundschaft.

 

Oberwolfach II - Nonnenweier-Allmannsweier

Sebastian Blum, Coach der SG Nonnenweier-Allmannsweier, war mit der Leistung seiner Jungs im ersten Durchgang beim 5:1-Sieg gegen Kirnbach überhaupt nicht zufrieden, erst im zweiten Abschnitt steigerte sich sein Team und verdiente sich so den Erfolg. Beim SV Oberwolfach II will Blum nun nachlegen: »Wir spielen zwar auf dem etwas ungewohnten Kunstrasen, dennoch will ich zumindest einen Punkt mitnehmen.« Henry in der Au wird am Wochenende urlaubsbedingt fehlen.

SV Schapbach - VfR Hornberg

Eine unglückliche Niederlage gab es für den SV Schapbach in Orschweier - »mit dem Nackenschlag zum 1:0 in der 93. Minute«, so SVS-Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis, »ein Remis wäre gerecht gewesen«. Für einen Heimsieg gegen den VfR Hornberg sei eine »defensiv kompakte Einheit« gefordert, dazu vorne mehr Kaltschnäuzigkeit. Trainer Manfred Schoch muss auf Julian Krauth und wohl auch Nico Weis aus privaten Gründen verzichten.

Beim 0:5-Heimdebakel gegen Steinach »konnte keiner meiner Spieler annähernd seine Leistung abrufen«, sagt Trainer »Kiki« Sanchez, »dazu spielte der SV Steinach sehr stark auf«. In Schapbach »muss von jedem eine Steigerung von 100 Prozent kommen, sonst gibt es beim heimstarken SVS nichts zu holen für uns«, betont Sanchez. Zu den Verletzten und Urlaubern gesellt sich Pascal De Lacorte (gelbrote Karte), hinter dem Einsatz von Torjäger Timo Radtke (Muskelzerrung) steht ein dickes Fragezeichen.

 

SpVgg Schiltach - SC Orschweier

Nach dem lang ersehnten ersten Dreier der Saison und der Art, wie dieses 4:0 in Dinglingen eingefahren wurde, kann die Spielvereinigung mit breiter Brust dem starken SC Orschweier begegnen. »Wie die Jungs mit unserer Personalsituation umgehen, sich Woche für Woche neu orientieren müssen, das ist klasse«, lobt Trainer Kai de Fazio. Dies wird sich noch die nächsten Wochen fortsetzen, zumal Marcel Heizmann verletzt in Dinglingen vom Platz musste. »Mit Orschweier haben wir einen sehr kompakten Gegner, der super in die Runde gestartet ist«, so de Fazio. Drei Siege aus vier Partien sprechen für sich. »Wir müssen viel Leidenschaft in unser Spiel legen und wollen so zuhause endlich die ersten Punkte einfahren«, betont Schiltachs Trainer.

 

SV Steinach - SV Mühlenbach

»Nach dem überzeugenden Sieg in Hornberg, bei dem wir in allen Bereichen die bessere Mannschaft waren«, sagt SVS-Trainer Boris Groß, »streben wir im Derby gegen Mühlenbach einen weiteren Sieg an«. Der Tabellenführer reist indes mit maximaler Punktausbeute die wenigen Kilometer nach Steinach an. »Meine Jungs wissen, dass wir sehr viel investieren müssen, um dieses Spiel zu gewinnen«, so Groß, »wenn der eigene Einsatz stimmt, bin ich zuversichtlich, dass wir das Derby für uns entscheiden«.

Beim souveränen 3:0 gegen den SV Oberwolfach II war SVM-Trainer Stephan Schmid »im Großen und Ganzen zufrieden«. Mit Steinach »treffen wir auf eines der ausgeglichensten Teams der Liga«, so Schmid, »hinzu kommen hohe individuelle Klasse und viel Kampfgeist«. In diesem Spitzenspiel gelte es, »zu 100 Prozent unsere Stärken abzurufen, um mindestens einen Punkt zu holen«.

 

FC Kirnbach - SV Münchweier

»In Nonnenweier haben wir es dem Gegner in der zweiten Halbzeit zu leicht gemacht, Tore zu schießen«, kritisiert Armin Badke, Co-Trainer des FC Kirnbach, »mit der Verletzung von Fabi Staiger hatten wir einen Bruch im Spiel, bis dahin waren wir gleichwertig«. Nach dem 1:5 fiel der FCK auf Rang 13 zurück und trifft nun in einem Kellerduell auf Schlusslicht SV Münchweier, »das aber mit den Spitzer-Brüdern zu uns kommt«. Die Elf von Trainer Mike Seidel hat bereits 16 Gegentreffer kassiert und »muss endlich defensiv konzentriert zur Sache gehen«, fordert Badke, »egal wer da ist oder nicht, wir müssen gewinnen«. Neben dem verletzten Staiger sind urlaubsbedingt die Mouniwong-Brüder nicht da.


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