Verbandsliga Südbaden 
SC Hofstetten gegen OFV zu ängstlich
Der dreifache OFV-Torschütze Marco Junker (l.) ? hier mit Marco Neumaier im Zweikampf ? machte der Hofstetter Defensive das Leben schwer. Bildquelle Werner Bauer

Mit 0:5 kassierte der SC Hofstetten zu Hause gegen den Offenburger FV am 10. Spieltag der Fußball-Verbandsliga seine höchste Saison­niederlage.

Damit bleibt der Aufsteiger mit einem Punkt Tabellenletzter und der OFV vorne dran.

Gegen den Traditionsverein aus der Offenburger Badstrasse hatte sich das Team von Trainer Martin Leukel eigentlich viel vorgenommen. Bis zur Halbzeit - es stand nur 0:1 - konnten die Fans auf Hofstetter Seite sogar noch hoffen. Warum die Niederlage des Aufsteigers, der ersatzgeschwächt antreten musste, dann noch so deutlich ausfiel, war der schwachen Leistung des SC geschuldet. OFV-Trainer Kai Eble meinte nach dem Spiel: »Hofstetten war heute zu ängstlich.« Und Martin Leukel fasste zusammen: »Wir wollten mit zwei Viererketten die Räume eng machen und hofften, dass das 0:1 lange Bestand hat. Doch nach dem 0:2 war das Spiel gegessen.«

Petereit und Junker sorgen für viel Gefahr vor dem SC-Tor
Das Team von Kai Eble übernahm gleich nach dem Anpfiff die Initiative. Louis Beiser-Biegert, Spielführer Marco Petereit und Kevin Feger zogen geschickt die Fäden im Mittelfeld, wobei Petereit immer wieder in die Spitze ging. Er und Marco Junker sorgten für viel Gefahr vor dem Hofstetter Tor. Nachdem gute OFV-Möglichkeiten zunächst ungenutzt blieben, schoss Marco Petereit in der 21. Minute von links aufs Tor, wo der mitgelaufene Marco Junker aus zwei Metern einschieben konnte.
In der Folgezeit versäumte es der OFV für klare Verhältnisse zu sorgen. So vergaben Petereit und Junker das mögliche 2:0 und 3:0. Kai Eble hatte recht, als er nach dem Spiel sagte: »Wir hätten die Partie schon zur Halbzeit entscheiden können.« So blieb es bei der knappen Führung. ­Hofstetten hatte in Durchgang eins nur eine Halbchance durch Michael Kern. 

Vier Tore nach der Pause
Im zweiten Spielabschnitt waren gerade zehn Minute gespielt, als Petereit einen angeschnitten Eckball scharf auf den kurzen Pfosten zog, wo Marco Junker nur noch einschieben musste. Die Hofstetter Abwehr war sich da nicht einig. Kurz darauf scheiterte Kevin Feger mit einem Freistoß an der Latte und Petereit mit einem Eckball am Pfosten. In der 72. Minute wollte Hof­stettens Kapitän Nico Obert im eigenen Sechszehner klären, traf dabei den Pfosten, von dem das Leder genau zu Marco Junker prallte und der sich mit dem 0:3 bedankte. Das 0:4 besorgte der eingewechselte Johannes Geyer (83.), nachdem er sich über links durchgesetzt hatte und Hofstettens Keeper Patrick Ohnemus aus spitzem Winkel im kurzen Eck überraschte. 
Hofstetten hatte sich längst schon ergeben, und so fielen die Tore in der Schlussphase wie reife Früchte. Marco Petereit zirkelte wieder mal einen Eckball (88.) genau auf den kurzen Pfosten, wo Nico Schlieter zum 0:5 abstaubte. 

SC Hofstetten - Offenburger FV 0:5 (0:1)
Hofstetten: Ohnemus - Singler, Neumaier, Kern (57. J. Krämer), M. Krämer, Schilli (72. Uhl), Obert, Buchholz (80. Brosamer), Hertlein, Kinast, Schwörer (28. Kaspar).
Offenburg: Süme - Ruf (28. Kehl), Kahle, Anzaldi, Junker, Feger, Beiser-Biegert (57. Geiler), Feißt (71. Geyer), Tsolakis (62. Cisse), Petereit, Schlieter.
Schiedsrichter: Andreas Klopfer (Emmendingen) - Zuschauer: 550.
Tore: 0:1 Junker (21.), 0:2 Junker (55.), 0:3 Junker (72.), 0:4 Geyer (83.), 0:5 Schlieter (88.).

 


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