Verbandsliga Südbaden 
Offenburger FV muss vor dem Tor kaltschnäuziger sein
Offensivspieler Keven Feger (Mitte) plagen Rückenprobleme, sein Einsatz am Freitagabend im Heimspiel des Offenburger FV gegen den SV Endingen ist fraglich. Bildquelle Ulrich Marx

Nach dem 4:1-Sieg im Saisoneröffnungsspiel beim SV Stadelhofen empfängt der Offenburger FV am 2. Verbandsliga-Spieltag am Freitagabend (18.45 Uhr)   den SV Endingen, wobei der Gastgeber einmal mehr unter Beweis stellen kann, was die Siege im Eröffnungsspiel sowie in den beiden Pokalspielen tatsächlich wert sind. 

 

»Unser Pokalspiel beim SV Freistett entsprach einer durchschnittlichen Leistung. Obwohl wir uns zahlreiche Torchancen erarbeitet haben, war ein Treffer in dieser Begegnung unterm Strich einfach zu wenig. An der Chancenverwertung werden wir daher verstärkt arbeiten, denn gegen den SV Endingen werden wir nicht diese Anzahl an Torchancen bekommen«, sieht OFV-Trainer Kai Eble durchaus Nachholbedarf bei seinem Team.  

Positive Bilanz
 
Der SV Endingen war ein jahrelanger Begleiter des Offenburger FV in der Verbandsliga und ist als hartnäckiger Gegner einzuschätzen. Zwar fällt die Bilanz der letzten sechs Begegnungen gegen den SV Endingen aus Sicht des OFV mit vier Siegen, einem  Unentschieden und einer Niederlage positiv aus, doch sollte man sich in der kommenden Begegnung nicht zu sehr auf die Statistik verlassen. 

»Ich rechne am Freitagabend mit einem schwierigen Gegner, der zwar am Saisonende wichtige Leistungsträger verloren hat, sich aber für die laufende Runde wieder mit jungen Spielern wie dem Ex-OFVler Yannick Lawson verstärkt hat«, erklärt Eble und warnt vor den Gästen vom Kaiserstuhl: »Der Gegner ist äußerst kampfstark und wird uns mit seinem neuen Trainergespann nichts schenken.« 

Dass die Begegnung des SV Endingen gegen den Freiburger FC vom ersten Spieltag auf den 30. August verlegt wurde, wertet Eble als möglichen Vorteil für seine Mannschaft, »da wir durch die zwei Pokalspiele und durch das Eröffnungsspiel bereits leistungsmäßig über eine entsprechende Standortbestimmung verfügen«. 

Spannung hochhalten

Im Gegensatz zum Freistett-Spiel müsse sich sein Team in der Defensive verbessern, in der Rückwärtsbewegung zulegen, den Ball über Ballstafetten besser laufen lassen, nicht hektisch werden, die Spannung über 90 Minuten hochhalten und vor dem Tor den Kopf hoch nehmen, um die eigenen Chancen besser zu verwerten, fordert Eble. 

Drei Spieler fraglich

Über die Mannschaftsaufstellung wird der Offenburger Trainer kurzfristig entscheiden, zumal Keven Feger bereits im Pokalspiel am Dienstag über Rückenprobleme klagte und sich Spielmacher Louis Beiser-Biegert eine Knöchelverletzung zuzog. Der Einsatz dieser beiden Leistungsträger ist ebenso fraglich wie der des angeschlagenen Nico Schlieter. Darüber hinaus stehen Luca Ernst (Urlaub), Aliu Cisse (Sperre) sowie die verletzten Nico Hilger und Luca Kehl nicht zur Verfügung. Dimitrios Tsolakis darf möglicherweise auf eine Jokerrolle hoffen. 

 


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