Verbandsliga Südbaden 
Defensivkünstler des SC Lahr wollen FFC-Tormaschine bremsen
Violand Kerellaj (hinten) hat seine Sperre abgesessen und kehrt vor dem Spitzenspiel gegen den Freiburger FC in den Kader des SC Lahr zurück. Bildquelle Ulrich Marx
Nach zuletzt zwei attraktiven Lokalderbys in Offenburg und Kehl erwartet Gastgeber SC Lahr (3. Platz/27 Punkte) am Samstag (14.30 Uhr) nun der direkte Spitzenspiel-Vergleich mit dem Primus der Fußball-Verbandsliga.

Der Freiburger FC (38 Punkte/57 erzielte Tore) reist als beste Offensivmaschinerie der Liga an, bekommt es dabei aber auch mit der klar besten Defensive (neun Gegentreffer) zu tun.

Die SC-Verantwortlichen hoffen auf passables Wetter, um den einen oder anderen Zuschauer mehr im Stadion Dammenmühle zu erwarten, als das im gängigen Liga-Alltag normalerweise der Fall ist. »Diese Spitzenpaarung und vor allem unsere Mannschaft hätte das angesichts ihrer tollen Saison auf jeden Fall verdient«, sagt Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller deutlich. 

Komfortable Situation

Die Gastgeber befinden sich einerseits in einer komfortablen Situation, man ist Außenseiter, kann völlig befreit von jedem Druck aufspielen. Doch genau darauf will man sich nicht zurückziehen. »Wir konnten Freiburg bereits in der vergangenen Runde zweimal das Leben merklich schwer machen. Genau das sollte auch jetzt wieder das Ziel sein, wir wollen diesmal auf Sieg aus sein, mutig auftreten und den FFC ärgern. Defensiv haben sie durchaus Schwächen, wie die vergangenen Spiele zum Teil aufgezeigt haben«, so Müller. 

Bärenstarke Vorrunde

Die Breisgauer gehen mit der momentanen Situation und der Tabellenführung einigermaßen staunend um. »Wir haben zwar eine Hammertruppe, aber noch eine Menge Baustellen. Dafür macht es die junge Mannschaft extrem gut«, hält FFC-Trainer Ralf Eckert fest. Klar ist, dass auf der anderen Seite auch die Blau-Schwarzen eine bis dato bärenstarke Vorrunde hingelegt haben. Das junge Team von Trainer Oliver Dewes weiß mit ihrem über die Außenpositionen orientierten, direkten Passspiel zu begeistern, was angesichts eines Durchschnittsalters von knapp 23 Jahren als durchaus bemerkenswert gelten darf. 

Obosso fehlt weiterhin

Der Wille und Ehrgeiz ist da, dem Throninhaber der Verbandsliga zumindest eine Delle in seiner strahlenden Krone zu verpassen. In personeller Hinsicht wird sich bei den Ortenauern nicht allzu viel verändern. Zwar steht Abwehrchef Joe Obosso, der noch immer angeschlagen ist, nicht zur Verfügung. Dafür kehren mit den jüngst gesperrt fehlenden Violand Kerellaj und Simon Witt gleich zwei weitere Alternativen wieder zurück.

 


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!